Big Challenge Prämierung

Heute wurden im Rahmen einer Schulversammlung in der Klassleiterstunde die Gewinner des Big Challenge geehrt: Auch in diesem Jahr waren wir wieder sehr erfolgreich! So konnten heute dank ihrer tollen Ergebnisse folgende Schüler ihre Preise (z. B. Wand- und Terminkalender, englische Comics, Flaggen, Stifte, Pokale und Medaillen plus Bildbände und Handy-Lautsprecher) entgegennehmen:

 

1. Platz 5. Klassen: Celine Kilian, 5b, mit 318 Punkten (Durchschnitt: 194 Punkte), Fünftbeste in ganz Bayern von 2.828, Platz 84 von 32.489 in Deutschland!

2. Platz 5. Klassen: Merlin Rothaug, 5b, mit 301 Punkten, Platz 19 in Bayern

3. Platz 5. Klassen: Anna Muck, 5a, mit 293 Punkten, Platz 36 in Bayern

 

1. Platz 6. Klassen: Sebastian Kelle, 6a, mit 292 Punkten (Durchschnitt: 189 Punkte), 15. Platz in Bayern von 2.700

2. Platz 6. Klassen: Niklas Mahr, 6b, mit 286 Punkten, 28. Platz in Bayern

3. Platz 6. Klassen: Luna Vogt, 6a, mit 285 Punkten, 32. Platz in Bayern

 

1. Platz 7. Klassen: Bastian Größ, 7b, mit 292 Punkten (Durchschnitt: 159 Punkte), 10. in ganz Bayern von 1.967

2. Platz 7. Klassen: Gabriel Kirchner, 7c, mit 263 Punkten, Rang 66 in Bayern

3. Platz 7. Klassen: Marie-Luis Kahlert, 7a, mit 256 Punkten

 

1. Platz 8. Klassen: Leon Basel, 8d, mit 288 Punkten (Durchschnitt: 154 Punkte), Sechstbester in ganz Bayern von 1.437, Platz 55 von 11.550 in Deutschland!

2. Platz 8. Klassen: Isabel Hartlieb, 8d, mit 270 Punkten, Platz 17 in Bayern!

3. Platz 8. Klassen: Javier Suarez, 8d, mit 256 Punkten, Platz 31 in Bayern!

 

Wir gratulieren allen Gewinnern! Natürlich gibt es für alle Teilnehmer noch ein Zertifikat und ein Poster, außerdem werden noch einige weitere Preise von den Fachlehrern ausgegeben.

 

Schul-ent-wicklung

Genau damit, nämlich – im wörtlichen Sinne verstanden – mit dem Entheddern von verknoteten Problemstellen, beschäftigten wir uns im Schuljahr 2015/16. Zwei Jahre nach unserer letzten externen Evaluation – einer Einschätzung der Stärken und Schwächen einer Schule durch Außenstehende – war es an der Zeit, Bilanz zu ziehen und selbst einmal zu schauen, welche Stärken weiterhin gefördert und welche Schwächen ausgeglichen worden waren. Zu diesem Zweck führten wir in diesem Schuljahr eine interne Evaluation durch, die uns auch das ganze Jahr beschäftigte.

Dabei handelte es sich um eine echte Mammut-Aufgabe, sämtliche an einer Schule beteiligten Personengruppen in eine schriftliche Befragung einzubeziehen. So entschlossen wir uns, mit Hilfe des Onlineportals des Instituts für Bildungsqualität und -forschung (ISB) eine anonyme Befragung durchzuführen, wobei es erst einiger Bastelei bedurfte, den Fragebogen zu konzipieren und so anzulegen, wie wir uns dies vorstellten. Als diese Hürde genommen war, beschlossen wir, zunächst die Lehrkräfte zu befragen. Über das Jahr hinweg folgten dann die Umfragen unter den Eltern sowie unter den Schülern.

Glücklicherweise erfolgt die Auswertung automatisch durch das ISB, nur die Interpretation der Ergebnisse wird der Schule nicht abgenommen. Und so ließ sich redlich darüber diskutieren, ob beispielsweise ein Wert von 40% in der Kategorie „sehr zufrieden“ besser oder schlechter ist als 65% in der Kategorie „eher zufrieden“. Ganz so einfach, wie erhofft, gestaltete es sich also nicht, Schlüsse aus den Antwortmustern zu ziehen. Auch erfüllte sich unsere Hoffnung, die Ergebnisse der externen seien unmittelbar mit denen der internen Evaluation vergleichbar, nicht wirklich: Aufgrund der unterschiedlichen Teilnehmerzahl sowie der unterschiedlichen Rahmenbedingungen erschien uns die Reliabilität oder Wiederholbarkeit der Ergebnisse (eines der Gütekriterien, die bei Erhebungen erfüllt sein sollten) eher gering. Nichtsdestotrotz konnten wir wertvolle Erkenntnisse aus der internen Evaluation – nur für sich genommen – ziehen.

Am Ende des Schuljahres erfolgte abschließend eine Bündelung der wichtigsten Ergebnisse über die verschiedenen Personengruppen hinweg. Dabei stellten wir fest, dass unsere Stärken gemäß unseres Schulprofils klar im kulturellen Bereich sowie in der Werteerziehung gesehen werden, wir aber an Aspekten wie der Feedback-Kultur noch arbeiten können.

Diagnostik sollte aber nie einem Selbstzweck dienen, daher sollen diese Erkenntnisse im nächsten Schuljahr Eingang finden in das sogenannte Schulentwicklungsprogramm, in welchem sich jede Schule Ziele für ihre Weiterentwicklung setzen soll. Dann stellt sich für uns einmal mehr die Frage: Quo vadis, Elt-homines? 😉

Autoren: Susanne Müller und Kirsten Christiansen