Ein Highlight des IT-Unterrichts im Modul 1.9 zu Digitalen Medien ist die Beschäftigung mit dem Thema Desinformation und Manipulation – oder anders: Fake News. Erstaunlich oft geben dabei die Fünftklässlerinnen und -klässler an, selbst schon Fake News erlebt zu haben, besonders in den sozialen Medien wie TikTok, Instagram und Co. 

Die Schülerinnen und Schüler reflektierten im Unterricht darüber, wie Fake News erkannt werden können. Selbstständig kamen sie auf die Idee, dass man zunächst nachdenken sollte, ob die Situation so überhaupt passieren kann bzw. wie wahrscheinlich die gezeigte Konstellation ist. 

Darüber hinaus gab “Die Sendung mit der Maus” weitere Tipps und Hinweise, wie man Falschnachrichten bzw. -bilder erkennen kann: Man sollte stets nachforschen, wer den Beitrag verfasst hat, denn nur seriöse Quellen wie der öffentliche Rundfunk sind verlässlich, da sie ihre Informationen vor der Veröffentlichung mehrfach auf Richtigkeit hin prüfen. Hilfreich ist außerdem eine Internet-Recherche zum Thema, indem einige Schlagworte in eine Suchmaschine eingegeben werden. Bei Bildern bewährt sich die Rückwärtssuche, indem man das betreffende vermeintliche Foto in die Suchmaschine hochlädt, woraufhin diese alle Webseiten ausgibt, auf denen sie das Bild gefunden hat. 

Trotz aller spannenden theoretischen Erkenntnisse war die anschließende praktische Erprobung die Phase der Unterrichtseinheit, welche am meisten Begeisterung hervorrief: Die Schülerinnen und Schüler durften mit Hilfe der iPads eigene Foto-Collagen erstellen, wobei sie wählen konnten, ob sie eher eine Schreck-Situation zeigen wollten, etwas Überraschendes oder etwas, auf das sie stolz sind. Entstanden sind viele witzige Fake-Bilder, die Schülerinnen und Schüler zeigen, wie sie Bären streicheln, in eine riesige Cappuccino-Tasse hüpfen oder einen Drachen reiten.

In diesem Sinne: Fake News? Können wir (erkennen)!

Kirsten Christiansen