Impressionen vom Anfangsgottesdienst

Impressionen vom Anfangsgottesdienst

Der Regenbogen – ein Zeichen der Hoffnung, des gegenseitigen Verstehens, der Toleranz, der Vergebung und des Friedens. Außerdem immer wieder schön durch seine Farbenvielfalt.

Deshalb stand der Anfangsgottesdienst am 24. September in der Aula unserer Schule auch ganz in seinem Zeichen.

Wir haben uns außerdem sehr gefreut, nach coronabedingter Auszeit endlich wieder gemeinsam mit der Schulfamilie einen Gottesdienst feiern zu können!

 

Autorin Christine Blöchl

Gesunde Schule, gesunde Kinder – Präventionsprogramm mit Philipp Lahm

Gesunde Schule, gesunde Kinder – Präventionsprogramm mit Philipp Lahm

Die Philipp Lahm-Stiftung und die AOK bringen Gesundheit in die Schule. Das Präventionsprogramm „Philipp Lahm Schultour“ startet jetzt mit einer Aktionswoche vom 20. bis 24.09 in der Wallburg-Realschule in Eltmann. Die Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Jahrgangsstufen erleben an interaktiven Stationen, wie bedeutend Bewegung, Ernährung und die persönlichen Stärken für die eigene Gesundheit sind. „Wir wollen möglichst viele Kinder für diese Themen begeistern und damit zu deren gesunden Zukunft beitragen“, so Philipp Lahm, Gründer der gleichnamigen Stiftung und ehemaliger Fußballprofi beim FC Bayern München.

Gesunde Ideen entwickeln für die Schule

Die Aktionswoche ist nur ein Baustein des Präventionsprogramms – neben Elternabenden finden auch Ideenwerkstätten statt, in denen die Schülerinnen und Schüler Vorschläge für gemeinsame Schulprojekte erarbeiten. „Im Fokus stehen dabei die drei Themenfelder Bewegung, Ernährung und Persönlichkeit, zu denen ein möglicher Bedarf ermittelt wird“, so Johannes Kiep von der AOK in Schweinfurt. Was macht die Schule bereits, in welchem Bereich könnte man noch mehr machen und was könnte die Klasse oder die gesamte Schule dazu beitragen? In einer Projektversammlung stellen die Präsentationsteams der jeweiligen Klassen ihre Projektideen vor. Ziel ist es, eine oder mehrere Ideen auszuwählen und diese als Schulprojekte im restlichen Schuljahr umzusetzen. 

Ein Schulcoach untertstützt

Von Anfang an dabei ist der Schulcoach der Philipp Lahm Schultour. Er unterstützt die Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler während des gesamten Projekts, berät bei der Planung der Ideenwerkstätten und führt die Projektversammlung durch. „Der Schulcoach ist Ansprechpartner zu allen Themen rund um die Schultour und hilft dabei, Projektideen auszuwählen und umzusetzen“, so Johannes Kiep. An 50 bayerischen Schulen war die Philipp Lahm Schultour seit ihrem Start vor vier Jahren zu Gast, rund 5.900 Schülerinnen und Schüler aus 253 Klassen haben sich bisher an den vielfältigen Aktivitäten beteiligt. „Wir sind in diesem Schuljahr eine von acht Schulen in Bayern, an der die Philipp Lahm Schultour gastiert und wir freuen uns sehr auf spannende, ereignisreiche Momente und auf nachhaltige Projektideen rund um die Gesundheit“, so Manuela Küfner, Direktorin der Wallburg-Realschule in Eltmann. 

Weitere Informationen zur Philipp Lahm Schultour und wie man die Tour an die eigene Schule holen kann, gibt es bei Johannes Kiep, Präventionsexperte bei der AOK in Schweinfurt unter der Rufnummer 09721 95305.

Chatregeln

Chatregeln

Welche Apps nutzt ihr denn am meisten?

Wie oft am Tag schaut ihr eigentlich auf euer Smartphone?

Mit diesen Fragen und der Aufforderung, das eigene Handyverhalten eine Woche lang zu beobachten, sahen sich die Schüler*innen des Wahlfach IT der 7. Klassen am Anfang des letzten Schuljahres konfrontiert. 

Schnell war klar, der Messenger-Dienst WhatsApp war für die meisten einer der größten Zeitfresser. Besonders der Klassenchat bekam sehr viel Aufmerksamkeit, vor allem während der 5. und 6. Klasse: „In der 5. Klasse waren nach einer Stunde auch schon mal 400 Nachrichten dazugekommen. Die muss man fei erstmal alle lesen…“, erzählte eine Schülerin. Ein anderer erinnerte sich, dass nachts um 3 Uhr gelegentlich auch Klassenmemory gespielt wurde. Aus heutiger Sicht waren sich die Siebtklässler einig: „Das war wirklich nervig!“

So entwickelte sich die Idee, dass der Klassenchat Regeln braucht, damit er seinen Sinn nicht verliert und alle sich freuen, wenn hier eine neue Nachricht aufblinkt. Das Wahlfach IT einigte sich auf sechs Regeln und erstellte ein Plakat im Design eines WhatsApp-Chats.

Nach einer coronabedingten Zwangspause für alle Wahlfächer konnten wir nach den Pfingstferien schließlich wieder starten. Also setzten wir uns an ein Drehbuch für ein selbst erstelltes Erklärvideo, um unserem Plakat Leben einzuhauchen. Die Schüler*innen kreierten mithilfe des Video-Erklärformates Simpleshow ihr eigenes Video. Am Ende stellten wir schließlich ein finales Erklärvideo zusammen. Nach arbeitsintensiven Stunden passte auch die Tonspur, die einige Schüler*innen selbst aufnahmen – mit einem super Ergebnis!!!

In den ersten Klassenleiterstunden des neuen Schuljahres 2021/22 wurden den 5. und 6. Klassen diese Regeln präsentiert. Wir hoffen, sie werden von allen erfolgreich umgesetzt, sodass der Klassenchat das ist, was er sein soll – ein fröhlicher und sinnvoller schulischer Austausch, in dem jeder dem anderen mit Rat und Tat zur Seite steht!

Silke Kaiser

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Auf den Spuren von Fairtrade

Auf den Spuren von Fairtrade

Jedes Jahr im September findet die Faire Woche statt, die darauf aufmerksam macht, wie häufig noch Menschenrechte missachtet werden bei der Produktion von Waren, die oft genug nicht einmal zu den Lebensmitteln des täglichen Bedarfs zählen: z. B. Schokolade, exotische Früchte, Kaffee und vieles mehr. Kinder dürfen nicht zur Schule gehen und können ihr Recht auf Bildung nicht nutzen, weil sie als billige Arbeitskräfte mithelfen müssen, damit die Familie genug verdient, um überleben zu können. Arbeiter und Arbeiterinnen erhalten kein Krankengeld, keine Rente, keinen Mutterschutz. Die körperliche Unversehrtheit wird verletzt durch den ungeschützten Umgang mit Chemikalien wie Pestiziden usw. 

Wir alle befeuern diese schlimme Situation, wenn wir unreflektiert Süßigkeiten, Kleidung, Schuhe, Kakao und anderes einkaufen. Vielen liegt noch im Argen bei der Herstellung und leider kommt es nur langsam zu Veränderungen. Noch immer essen wir in erster Linie unfaire Schokolade, die unter ausbeuterischen Bedingungen hergestellt wird. 

Seit zehn Jahren versucht die Faire Woche, den Blick der Öffentlichkeit auf fair gehandelte Produkte als Alternativen zu lenken: Vielfältige Aktionen zu Fairtrade sollen auf die oben genannten Probleme und das Siegel aufmerksam machen, denn bei fair gehandelten Produkte dürfen u. a. keine Kinder auf den Plantagen arbeiten und die Arbeiter bzw. Arbeiterinnen erhalten ein Gehalt, das zum Leben reicht; außerdem werden Gemeinschaftsprojekte (z. B. der Bau von Schulen oder Krankenhäusern) mit Prämien finanziert.

Einen unterhaltsamen Beitrag zur Fairen Woche lieferten die Klassen 9c und 10d, die mit Straßenkreide Fußabdrücke von der Wallburg-Realschule bis zum Weltladen Eltmann auf den Gehsteig zeichneten, um auf diese Gelegenheit, vor Ort fair gehandelte Waren kaufen zu können, hinzuweisen. Sichtlich Spaß hatten die Schüler und Schülerinnen dabei, verschiedenste Abdrücke zu platzieren – darunter auch lustige und originelle wie die von Hundepfoten! Zwischendurch konnten interessierte Fährtenleser auch immer wieder Sprüche mit Fairtrade-Bezug lesen, die sich die Klassen teils sogar selbst ausgedacht hatten. Wir hoffen, auf diese Art den fairen Handel einmal mehr in das Bewusstsein unserer Schüler und Schülerinnen gerückt zu haben – und in das Bewusstsein von so manch interessiertem Eltmanner Bürger!

– Susanne Müller und Kirsten Christiansen

Wer schmeißt denn sowas weg …?

Wer schmeißt denn sowas weg …?

Diese Frage stellten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a, denn am vorletzten Schultag im Schuljahr 2020/2021 sammelten sie freiwillig am Mainufer Müll.

Die Idee dazu war im Deutschunterricht entstanden, als ein Bericht für eine Schulhomepage verfasst werden sollte, ausgehend von einem vorgegebenen Stichwortzettel über eine Müllsammelaktion während eines Wandertags an einer bayerischen Realschule. Da wir uns als Umweltschule gegen Umweltverschmutzung und für Umweltschutz einsetzen, wurde diese Idee nun in die Tat umgesetzt.

Ausgestattet mit Müllzangen, Müllsäcken und Handschuhen machten sich die Schülerinnen und Schüler mit Tatkraft an die Arbeit. Gefunden wurden neben Flaschen und dem üblichen Verpackungsmüll auch Gegenstände, die doch einige Fragezeichen aufwarfen.

Wie kommt eine Abdeckung eines Kaugummi-Automaten in das Gebüsch?

Warum wirft jemand seinen Geldbeutel in eine Hecke?

Wer entsorgt Fliesen oder Backsteine am Straßenrand?

Vermisst jemand seine Handyhülle oder Sim-Karte?

Wer hört heute noch Musik von einer Kassette?

Das Ergebnis der ca. 1,5 Stunden andauernden Sammelaktion waren mehrere Säcke voller Müll. Freundlicherweise wurden diese von der Firma Ullrich Bau GmbH abgeholt und entsorgt. Wir bedanken uns sehr herzlich dafür.

Neben dem Müll wurde – ganz zufällig – auch noch eine andere Entdeckung gemacht: ein Geocache, in dessen Logbuch wir uns natürlich gleich eingetragen haben 😉.

Wir hoffen, dass das gesäuberte Stück Natur noch lange so sauber bleibt!

Eva-Maria Schachtner und Corinna Hartwich-Beck

Unsere CourageCoaches im Jahresendspurt unterwegs in den 5. und 6. Klassen – ein Erfolg!

Unsere CourageCoaches im Jahresendspurt unterwegs in den 5. und 6. Klassen – ein Erfolg!

Kurz vor knapp, aber immerhin! Unser Courage-Team konnte doch noch unsere inzwischen neunjährige Tradition fortsetzen, die Jüngsten innerhalb unserer Schulfamilie mit zentralen Zielen einer „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, wie wir es sind, vertraut zu machen.

Am 19.07.2021 wurden zunächst alle 6. Klassen, am 22.07.2021 alle Fünftklässler in zweistündigen Workshops gecoacht: Mittels Filmbesprechungen wie anhand von „Diskriminierung am laufenden Band“, kleinen Vorträgen, Interaktionen in Form von selbst ausgedachten und umgesetzten Theaterszenen rund um Mobbing, Rassismus usw. oder kleinen gemeinschaftsfördernden Spielsequenzen wie dem „Bergdorf“ und dem „Schokokuss-Impuls“ wurden unsere „Kleinen“ quasi peer-to-peer sensibilisiert, aber auch entsprechend aufgeklärt. Alle Beteiligten waren 90 Minuten begeistert bei der Sache, beschrieben eindrucksvoll und ehrlich selbst erlebte bzw. beobachtete Szenen von Rassismus, aber auch Cybermobbing. Auch Manuel Neuers Statement gegen Homophobie mit der Kapitänsbinde in den Farben des Regenbogens (→ Zeichen für die LGBTQ-Community) während der EM sowie die Reaktion der UEFA darauf waren ein viel diskutiertes Thema in den verschiedenen Klassen.

Ein weiteres Highlight stellte der Umstand dar, dass erstmals durch die durchgeführten Workshops unmittelbar danach erfolgreich neue Mitglieder für unser Courage-Team in einer 6. Klasse geworben werden konnten, da man ab der 7. Klasse sich zum CourageCoach schulen lassen und sich dann selbst für diese wichtigen Inhalte innerhalb unserer Schulfamilie stark machen kann. Sollte das Interesse von weiteren WRSlern am Courage-Team geweckt worden sein, dann freuen wir uns natürlich über noch mehr Neuzugänge ☺!!! Macht mit, denn die WRS ist bunt!!!

Autorin: Corinna Hartwich-Beck