Wallburg-Realschule Eltmann wird noch digitaler

Wallburg-Realschule Eltmann wird noch digitaler

Die Fachschaft Mathematik hat für dieses Jahr eine Schullizenz für das Mathe-Online-Training „Mathe-Gym“ gekauft. Das Training bietet Übungsaufgaben und Erklärvideos für alle Jahrgangsstufen. Damit können Schüler Matheinhalte themenspezifisch vertiefen, wiederholen und üben, z. B. für Schulaufgaben. Die Ergebnisse der Aufgaben werden direkt überprüft, so dass die Schüler sofort wissen, ob sie die Aufgabe richtig gelöst haben. Das Sammeln von sogenannten „Checkos“ für richtige Ergebnisse bietet eine zusätzliche Motivation. Ebenso können die Schüler verschiedene Schwierigkeitslevel wählen.

Benötigt werden lediglich ein internetfähiges Endgerät, z. B. Computer oder Handy und die Anmeldedaten, die man bei der Registrierung erhält. So kann jederzeit geübt werden. Durch den Kauf der Schullizenz fallen keine Kosten für Eltern an. 

Das Online-Training verknüpft das Üben für Mathematik mit dem verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien. Damit tragen wir dazu bei, Schüler auf eine digitalisierte Welt vorzubereiten.

Bei Fragen stehen die Mathematiklehrer oder die Administratoren Frau Holzschuh und Frau Schachtner gerne zur Verfügung!

Mit einem Klick zum Online-Training:

https://mathegym.de/start

Experimentier-AG – neues Wahlfach an der Wallburg-Realschule

Experimentier-AG – neues Wahlfach an der Wallburg-Realschule

Seit dem Schuljahr 2019/2020 gibt es die „Experimentier-AG“ als Wahlfach. Unter der Leitung von Frau Schachtner können Schüler von der 5. bis zur 8.Klasse ungefährliche Experimente durchführen. Die „Zutaten“ sind in der Regel normale Haushaltschemikalien und -gegenstände sowie Pflegeprodukte, beispielsweise Stärke, Natron, Teebeutel oder Gesichtsmasken. Dadurch können sie zuhause nachgemacht werden, um die Küche in ein Experimentier-Labor zu verwandeln…

Da die Experimente von den Schülern selbst durchgeführt werden, wird das Planen, Durchführen und Auswerten von Experimenten als Teil der naturwissenschaftlichen Arbeitsweisen gefördert. Es dient somit auch zur Vorbereitung auf den naturwissenschaftlichen Unterricht in den höheren Jahrgangsstufen. 

Mit den Experimenten werden Alltagsphänomene untersucht und den Fragen der Schüler nachgegangen. Dieses Schuljahr wurden bereits verschiedene „Slime-Rezepte“ ausprobiert und die Eigenschaften von nicht-newtonschen Flüssigkeiten getestet. 

Einen ersten Eindruck geben die Fotos und Videos. Viel Vergnügen beim Anschauen.

Autorin: Eva-Maria Schachtner

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Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT Landkreis Hassberge tagt an der Wallburg-Realschule Eltmann 

Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT Landkreis Hassberge tagt an der Wallburg-Realschule Eltmann 

Die Vorsitzende Schule Frau Schulrätin S. Vodde und die Vorsitzende Wirtschaft Frau K. Hoff luden zur Sitzung am Montag, den 14.Oktober, ein. Als Location für dieses Arbeitstreffen wurde die Wallburg-Realschule gewählt, da die Schulleiterin Frau M. Küfner und die Lehrkraft Frau S. Müller aktive Mitglieder des Arbeitskreises sind. Herr M. Weinberger, der Geschäftsführer des Arbeitskreises begrüßte die Anwesenden und freute sich besonders, dass Herr Landrat W. Schneider und der Bürgermeister der Stadt Eltmann Herr M. Ziegler durch ihre Anwesenheit ihre Verbundenheit und ihre Wertschätzung dem Arbeitskreis gegenüber zum Ausdruck brachten. 

Der Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT Hassberge setzt sich zusammen aus Vertretern aller Schularten, verschiedenen Vertretern der hiesigen Wirtschaft sowie der Arbeitsagentur.

Nach der Begrüßung erhielt Frau Küfner die Gelegenheit ihre Schule allgemein vorzustellen und herauszustellen, was die Wallburg-Realschule Eltmann im Besonderen ausmacht. Sie betonte zuerst die hervorragende räumliche und mediale Ausstattung der Schule, was sich auch an der steigenden Schülerzahl und dem sehr guten Lern- bzw. Lehrklima bemerkbar macht. Des Weiteren ging sie auf die Arbeitskreise und Wahlfächer der Schule ein, wie z.B. den sozialen Arbeitskreis, welcher sich im Seniorenheim, im Kindergarten und bei der Eltmanner Tafel engagiert. Sie berichtete weiter von der systematischen Berufsvorbereitung, der Demokratieerziehung, dem Krisenteam, dem Courage-Team, dem sehr systematisch arbeitendem Schulentwicklungsteam und vielem mehr.  Frau S. Müller erklärte den Anwesenden wie es dazu kam, dass die Wallburg-Realschule die erste Fairtrade-School wurde, wie sich der Fairtradegedanke im ganzen Schulleben manifestiert hat und überall zu finden ist wie auch im Wertecurriculum der Schule, welches anschließend noch präsentiert wurde. Die Schülerin Nora Diem, letztjährige Vorstandsvorsitzende der Schülerfirma ‚Eltmanner Bücherrettungsgesellschaft‘ machte den Arbeitskreis mit dem Junior-Projekt der bayerischen Wirtschaft bekannt unter dessen Schirmherrschaft schon sechs verschiedene Schülerfirmen gegründet wurden, welche auch mit dem Siegel Junior-Premium-Schule geehrt wurden. 

Der SchuleWirtschaft-Experte Sebastian Hofmann gab einen Überblick über das Pilot-Projekt

 ’Lehrerpraktikum‘,bei dem es darum geht, dass Lehrkräfte verschiedener Schularten ein eintägiges Praktikum in einem Betrieb absolvieren, um direkten Einblick in die Arbeits- und Berufswelt zu erhalten, indem sie die Arbeits- und Geschäftsprozesse in Betrieben und Unternehmen kennenlernen. Die Lehrkräfte erfahren so aus erster Hand, welche Erwartungen an die zukünftigen Nachwuchskräfte gestellt werden. 

Beim nächsten Tagesordnungspunkt ging es um die zukünftigen Projekte unserer Bildungsregion Landkreis Hassberge. 

Die Bildungskoordinatorin Frau Anja Güll berichtete vom erfolgreichen Verlauf der ‚Jobentdecker‘, die in den Sommerferien unterschiedliche Berufsbilder bei Arbeitgebern aus dem Landkreis kennenlernten und so in diverse Berufe hineinschnuppern konnten. Weitere geplante Projekte sind  

Speeddating von Schülern und Ausbildern sowie  Bustouren unter verschiedenen Mottos (z.B.Mintberufe, Gastro-Berufe)  zu  Betrieben des Landkreises.  

Die Vorsitzenden des Arbeitskreises Frau Vodde und Frau Hoff gaben noch Informationen zu einer   Elternveranstaltung, die am 21.11.2019 im ’Silberfisch‘ des Schulzentrums Hassfurt stattfindet. Das Thema der Veranstaltung lautet: ElternMitWirkung im Prozess der Berufsorientierung. Herr Prof. Dr. Werner Sacher, der wissenschaftliche Berater des Bayerischen Elternverbandes, wird den Impulsvortrag ‚Der Einfluss der Eltern auf die Berufsorientierung ihrer Kinder‘ halten. Bei dieser SCHULEWIRTSCHAFT-Veranstaltung erhalten die Eltern Informationen zu den Kernthemen der beruflichen Bildung sowie Unterstützung beim Wahrnehmen der Stärken und Talente ihrer Kinder.

Am Schluss der Veranstaltung gab Frau Vodde noch einen Rückblick auf die SCHULEWIRTSCHAFT Tagung von allen bayerischen Arbeitskreisen in Amberg: 

350 Mitglieder der bayerischen Arbeitskreise SCHULEWIRTSCHAFT ließen es sich nicht nehmen an der diesjährigen Tagung mit dem Arbeitsthema: Zukunft braucht uns! -Heute-im Kongresszentrum von Amberg teilzunehmen. Darunter waren auch Frau S. Vodde, Herr M. Weinberger, Frau M. Küfner, Frau M. Dirscherl und Frau S. Müller als Delegation des Arbeitskreises Hassberge.

In ihren Grußworten stellten Frau Dr. Oechslein, Vorsitzende von Schulseite der Landesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT Bayern und Herr Mötter, Geschäftsführer SCHULEWIRTSCHAFT Bayern im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e.V. heraus, dass die Herausforderungen unserer heutigen Welt immer größer werden. Sie ist durch Komplexität, Vielfalt, Unverbindlichkeit, Schnelligkeit, Kurzlebigkeit und rasante technische Entwicklungen geprägt. Die Frage des Kongresses war, was es braucht, um diese Herausforderungen in den unterschiedlichen Generationen anzunehmen und zu meistern, also „Was können wir heute tun, um nachhaltig das Morgen zu gestalten?“

Unterschiedliche Ideen, Lösungsvorschläge und Perspektiven – sowohl theoretisch – in Impulsvorträgen oder in generationsübergreifenden Diskussionen als auch praktisch – mit vielen Projektbeispielen wurden bei dem Kongress zum Thema Nachhaltigkeit Frage gegeben.  

Im Fokus stand die Schnittstelle Schule und Beruf. Dabei wurden alle Generationen genauer durchleuchtet. Was waren die Schwerpunkte der Generationen? Was haben sie zur Nachhaltigkeit beigetragen? Wie können wir der Generation Z, also der heutigen Generation helfen um eine gute Entscheidung für ihren Berufs/Lebensweg zu treffen? Muss die Arbeitswelt, aber auch die Schulwelt umdenken, um den Anforderungen gerecht zu werden?

‚Wert-Räume‘  zu verschiedenen Themen wie Resilienz, Demokratiestärkung, Werte, Arbeitswelt mal anders und Nachhaltigkeit konnten besucht werden, in denen Experten wertvolles Hintergrundwissen, aber auch Anregungen für die Reflexion der eigenen Arbeits- und Lebenswelt gaben. 

 Der 2.Tagungstag war durch die Wert-Inseln geprägt, die von verschiedenen SCHULEWIRTSCHAFT Arbeitskreisen im Kongesszentrum aufgebaut waren. Stände dazu wurden z.B. vom Sprungbrett Bayern, Technik-Zukunft in Bayern, Berufswahl Siegel, Integration durch Ausbildung und vielen mehr aufgebaut.  Als einzige Schule von ganz Bayern stellte die Wallburg-Realschule Eltmann eine Wert-Insel, bei der es um die Erstellung und Etablierung des Wertecurriculums an der Schule ging. 

Sowohl Frau Dr. Oechslein als auch Herr Mötter bedankten sich persönlich für den wertvollen Beitrag der Wallburg-Realschule Eltmann. 

Was will ich werden?  Berufswahlseminar 2019

Was will ich werden? Berufswahlseminar 2019

Hätte man unsere Neuntklässler vor zehn Jahren gefragt, was sie einmal werden wollen, wäre die Antwort vielen von den damals Fünfjährigen sicherlich leicht gefallen: Feuerwehrmann, Meeresforscherin, Fußballstar oder eine berühmte Sängerin hätte man vermutlich zu hören bekommen. Jetzt, mit 14 oder 15 Jahren, sieht die Sache schon ganz anders aus: Pharmazeutisch-Technische Assistentin? Technischer Produktdesigner? Kaufmann im E-Commerce oder Papiertechnologin? Oder, oder, oder? Das Lexikon der Ausbildungsberufe ist dick, die Auswahl groß. 

Um unsere rund 100 Neuntklässler dabei zu unterstützen, auf diese schwierige Frage eine Antwort zu finden, wird an unserer Schule auch in diesem Schuljahr wieder eine Reihe von bewährten Maßnahmen ergriffen. 

Ein wichtiger Baustein im Rahmen der „Systematischen Berufsorientierung“ ist das Berufswahlseminar. 25 regionale Unternehmen und Schulen boten während der letzten drei Tage vor den Herbstferien 30 Vorträge an, aus denen jede Schülerin und jeder Schüler sechs wählen durfte. Aus erster Hand erhielten somit alle interessante Informationen von Ausbildern und Auszubildenden. So gab es beispielsweise die Möglichkeit, Einblicke in den Werdegang als Polizist zu gewinnen (Polizei Schweinfurt), den Beruf des Chemielaboranten kennen zu lernen  (Dr. R. Pfleger Bamberg) oder sich bei Referenten der Fränkischen Rohrwerke Königsberg über industrielle Metallberufe zu informieren.

Unterstützt hat uns unserer langjähriger Berufsberater Peter Stretz von der Agentur für Arbeit in Schweinfurt, dem an dieser Stelle für die gute Zusammenarbeit zu danken ist.

Und am Ende des Schuljahres heißt es dann hoffentlich für alle Neuntklässler: Das will ich werden!

Autorin: Constanze Büller

Die Schülerfirma im Schuljahr 2019/20

Die Schülerfirma im Schuljahr 2019/20

Die Schülerfirma der Wallburg-Realschule Eltmann stellt sich vor: wir haben auch im Verkaufsjahr 2019/2020 eine neue Schülerfirma gegründet, nämlich die Firma „D!Box“. Wir kaufen Edelstahl-Behältnisse ein und gravieren diese entweder individuell nach Ihren Wünschen oder mit vorgefertigten Motiven. Dafür erhalten wir Unterstützung von der Firma CERATONIA, Reiner Dümpert aus Ebelsbach. Ansprechpartner sind für uns Adrian und Laurence Dümpert. Bei der Überwachung unserer Finanzen unterstützt uns in diesem Schuljahr die Steuerkanzlei Witthüser & Dr. Schwarz. Vielen Dank an die beiden Unternehmen!

Da unser Produkt eine super Geschenkidee ist, wollen wir es ab November auf den Markt bringen, um im Weihnachtsgeschäft noch mitzuwirken. Man kann unsere Produkte auf verschiedenen Veranstaltungen, wie zum Beispiel bei der Eltmänner Wallburg-Weihnacht (30.11.2019) oder auf dem Interkulturellem Weihnachtsmarkt in Hof der Stephanskirche (14. + 15.12.2019) erwerben. Natürlich verkaufen wir auch unsere Produkte am Weihnachtskonzert der Schule (18.12.2019). 

Außerdem nehmen wir Großaufträge an und hängen Sammelbestellungslisten, auch an der Grund- und Mittelschule in Eltmann, aus.

Wir würden uns freuen, wenn wir in diesem Schuljahr durch viele Einkäufe unterstützt werden.

Ihre Vorstandsvorsitzende Melina Hüpschle und Pressesprecherin Mona Rüttinger

„Wie lange dauert eine Einäscherung?“ „Wie ergeht es Ihnen persönlich, wenn Sie ein Kind bestatten müssen? Trauern Sie dann selbst mit?“ …

„Wie lange dauert eine Einäscherung?“ „Wie ergeht es Ihnen persönlich, wenn Sie ein Kind bestatten müssen? Trauern Sie dann selbst mit?“ …

…, praktische wie auch sehr persönliche Fragen wurden am 22.10.2019 von Seiten unserer Neuntklässler Petra Schuhmann, Mitinhaberin des Familienunternehmens „Hetterich Bestattungen“, sowie der geprüften Bestatterin Tanja Kremer im Rahmen der jeweils zweistündigen Projektsequenzen „Tod und Bestattung“ gestellt, nachdem die beiden Damen eindrucksvoll und sehr offen geschildert hatten, warum sie sich für dieses Berufsfeld entschieden haben, und mittels Filmsequenz grundlegende Basics über das Berufsfeld, die Begegnung mit Sterbenden und Hinterbliebenen und den Umgang mit Trauer vermittelt hatten. Wenngleich zunächst eher zögerlich Fragen an die beiden Bestatterinnen gerichtet wurden, so schilderten doch einzelne Schüler mutig Erlebnisse aus ihrem persönlichen Umfeld. Als Frau Schuhmann ein Familienritual, nämlich das gemeinsame, alljährliche Feiern des Geburtstags ihrer verstorbenen Mutter mit Kaffee, Kuchen und Sekt, beschrieben hatte und Frau Kremer freimütig zugegeben hatte, dass auch sie daran zu „knabbern“ habe, wenn sie sich um die Bestattung von Verstorbenen im Alter ihrer Kinder zu kümmern hätte, aber auf der anderen Seite auch betonte, welche Zufriedenheit sie erfülle, wenn sie Trauernden einen Abschied ermöglichen kann, welchen sie früher selbst als trauernde Angehörige leider nicht erleben hatte können, war der Bann gebrochen. Neben dem organisatorischen Ablauf nach dem Versterben eines Angehörigen im Krankenhaus, dem Eingehen auf Dokumente wie Vorsorgevertrag, Sterbeversicherung oder Bestattungsverfügung, den Alternativen zu Feuer- und Erdbestattungen in anderen Ländern wie beispielsweise der Schweiz, wo Verarbeitungen zu Diamanten, Erinnerungskristallen und Ähnlichem erlaubt sind, interessierten sich die Jugendlichen u. a. auch für die Bestattung von Sternenkindern, die Finanzierung der Bestattung von Verstorbenen ohne Angehörigen und die Abläufe im Krematorium. Viele nutzten auch die Gelegenheit, eine mitgebrachte Urne auseinanderzunehmen, Mini-Gedenkurnen, die in Deutschland lediglich geduldet werden, und Fingerabdruckschmuck aus nächster Nähe zu betrachten und in diversen Broschüren über Ruheforst, Seebestattung, zum digitalen Nachlass oder in Katalogen mit Sargmodellen zu blättern. Zeitgleich suchten einzelne Schüler das direkte Gespräch mit den beiden Referentinnen, sodass auch Fragen thematisiert wurden, die mancher doch nicht zuvor im Plenum hatte stellen wollen. Abgerundet wurde dieses kurzweilige, äußerst lehrreiche Projekt durch den gemeinsamen Gang zum Leichenwagen, der nebst Inventar inspiziert wurde, wobei die Mehrheit der Neuntklässler eher „respektvoll“ auf Distanz blieb. Frau Kremer und Frau Schuhmann präsentierten und erklärten geduldig Details am Sarg nebst Deckengarnitur, bauten eine Schaufeltrage zusammen und demonstrierten die Nutzung einer Leichentrage in beengten Räumlichkeiten. Der völlig unverkrampfte Umgang mit dem Prozess des Sterbens, aber auch Trauerns wurde einmal mehr deutlich, als beide Damen den Anwesenden anboten, sich einmal in den mitgebrachten Sarg zu setzen oder gar zu legen. Eine wichtige Aussage wollte Frau Schuhmann, die eine Trauerrednerin vor wenigen Tagen bei einer Beisetzung den Angehörigen mitgegeben hatte, besonders auch den männlichen Jugendlichen mit auf den Weg geben: „Jede Träne, die man rauslässt, erleichtert einen ungemein.“

An dieser Stelle ergeht ein ganz herzliches Dankeschön an Petra Schuhmann und Tanja Kremer, die bereits zum fünften Mal an der Wallburg-Realschule zu Gast waren und alle Anwesenden mit ihrem ungezwungenen, lebhaften und ausgesprochen anschaulichen Vortrag fesselten. Zusätzlich wurden schon neue Ideen im gemeinsamen Gespräch mit den Religionslehrkräften geschmiedet im Hinblick auf die Themen „Hospizarbeit“ und „Palliativpflege“, sodass wir uns auf eine bereichernde Fortsetzung der Kooperation im Jahr 2020 schon jetzt freuen.

Autorin: Corinna Hartwich-Beck