Kunstgeschichte 8. Klasse Renaissance: Plakate zu Gottheiten

Kunstgeschichte 8. Klasse Renaissance: Plakate zu Gottheiten

Viele Schüler und Eltern kämpfen derzeit damit, den Unterrichtsstoff selbstständig zuhause zu erarbeiten.

Da ist es keine Selbstverständlichkeit, dass ein Arbeitsauftrag, ein Poster zu gestalten zu einer griechischen oder römischen Gottheit (da die Renaissance  die Antike wiederentdeckte und feierte), mit großer Sorgfalt und Interesse erledigt wird.

Umso mehr freue ich mich über folgende Arbeiten, für die die Klasse 8d ein Lob verdient!

Training mit Heitec Volleys

Training mit Heitec Volleys

Mit einem lauten „Eeeeeltmann-Ruf“ begann die Sportstunde am Freitagmorgen. Einmal mit Profis trainieren, das konnten die Zehntklässler der Wallburg-Realschule in Eltmann. Zu Gast im Sportunterricht war der Volleyball-Erstligist Heitec Volleys aus Eltmann. Die Mannschaft aus dem Landkreis Haßberge reiste am Morgen mit acht Spielern und drei Trainern an.

In der 90-minütigen Trainingseinheit wiederholten die rund 40 Schüler an fünf Stationen die Grundtechniken des Spiels – Pritschen, Angriff und Aufschlag. Den Abschluss dieser kurzweiligen, aber dennoch intensiven Einheit bildete ein kurzes „Meet and Greet“ und den Schülern wurden noch Tickets für das letzte Heimspiel überreicht. So dürfte das Training mit den Profis nicht das letzte Mal gewesen sein, denn allen Beteiligten hat es sehr viel Spaß gemacht.

Hannah Schirling – unsere Wertebotschafterin an der WRS

Hannah Schirling – unsere Wertebotschafterin an der WRS

Im Herbst 2019 hatten 100 unterfränkische Schulen, das Spektrum reichte von Förder- über Mittel- und Realschule bis hin zum Gymnasium, die Bewerbungsunterlagen ihrer Schützlinge für die Initiative „Werte machen Schule“ des bayerischen Kultusministeriums eingereicht. Kurz vor Weihnachten erreichte uns schließlich die Nachricht, dass Hannah zu den 28 Acht- bzw. Neuntklässlern zählt, die in unserem Regierungsbezirk für dieses verantwortungsvolle Amt ausgebildet werden. Aus den Händen von Kultusstaatssekretärin Anna Stolz erhielt sie ganz offiziell während einer Feierstunde im Schullandheim Leinach eine Ernennungsurkunde.

Wir gratulieren herzlich und wünschen dir, Hannah, einen bereichernden Austausch bei deinen regionalen Schulungen, aber auch viel Freude bei der Realisierung deiner Ideen an unserer Schule!

Und nun stellt sich unsere Wertebotschafterin kurz vor:

Hey,

ich heiße Hannah Schirling, besuche momentan die Klasse 8d und bin Wertebotschafterin an der Wallburg-Realschule Eltmann. Im Januar 2020 habe ich das erste Wertebotschafter-Seminar in Leinach besucht, bei dem mir und 27 anderen Schülern/innen gelehrt und aufgezeigt wurde, was alles zu unseren Aufgaben als Wertebotschafter zählt.

Eines meiner Ziele ist es, als Wertebotschafterin verschiedene Werte wie z. B. Respekt, Toleranz und Höflichkeit an die Schüler zu vermitteln, um so ein besseres Miteinander zu fördern.

Autorinnen: Corinna Hartwich-Beck, Hannah Schirling

Durchgebissen wie die Biber

Durchgebissen wie die Biber

Sprichwörtlich dicke Bretter gebohrt, oder vielmehr große Stämme durchgenagt wie ein Biber, das haben die Eltmanner Realschüler bei der diesjährigen Teilnahme am „Informatik-Biber“ im November 2019. Erstmals nahmen unsere siebten Klassen an diesem weltweit stattfinden Wettbewerb teil, der u. a. vom Fraunhofer Institut sowie dem Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt wird, um Freude am logischen Denken bei den Schülern zu wecken und dadurch Nachwuchs für informationstechnologische Berufe zu finden. Bewertet wird in drei Rangkategorien plus den Abstufungen „Anerkennung“ und „Teilnahme“.

An dem kostenlosen Wettbewerb kann man alleine oder im Team teilnehmen und hat dann online 40 Minuten Zeit, um 15 Denksport- und Knobel-Aufgaben zu lösen. Dabei muss beispielsweise ermittelt werden, wie viele Biber maximal zeitgleich in einem Aufzug fahren können (zugrunde liegt das sogenannte Rucksack-Problem aus der Informatik). Besonders freut die Koordinatorin, Frau Christiansen, dass so viele Schüler teilnehmen wollten, denn obwohl die Teilnahme freiwillig war, traten die Klassen fast geschlossen zum Wettbewerb an. 

Im Rahmen einer Schulversammlung am 06.02.2020 wurden dann die acht besten Schüler geehrt, für die Preise wie Exit-Spiele (in Anlehnung an die derzeit beliebten „Escape Rooms“), Knobel-Puzzle oder Exit-Bücher organisiert worden waren. Natürlich erhielt auch jeder Teilnehmer eine Urkunde. Ausgezeichnet wurden:

5. Preis: 118 P. Yannick H., 7a (3. Rang)

4. Preis: 120 P. Lucas S. + Richard S., 7a (3. Rang)

3. Preis: 144 P. Tim R. + Marcel F., 7a (3. Rang)

2. Preis: 152 P. Yasmin Z. +  Isabella S., 7a (3. Rang)

1. Preis: 156 P. John B., 7a (3. Rang)

Dafür, dass wir das erste Mal teilgenommen haben und den Wettbewerb nicht wirklich im Unterricht vorbereiten, ist das schon ein Ergebnis, über das wir uns freuen können, vor allem, da John nur sechs Punkte auf die Rangstufe 2 fehlten (dies entspricht in etwa einer Aufgabe!). 

Wir hoffen auf ebenso rege Teilnahme im nächsten Jahr und freuen uns mit den Siegern über ihre tolle Leistung! Macht weiter so! 😊

Autorin: Kirsten Christiansen

1. Hauptversammlung der Schülerfirma D!Box

1. Hauptversammlung der Schülerfirma D!Box

Eine gute und vor allen Dingen passende Geschäftsidee ist ebenso wie in der Wirtschaft auch für den Erfolg einer Schülerfirma die wichtigste Grundvoraussetzung und diese muss auch innerhalb eines Schuljahres eine gute Bilanz vorweisen. „Das Ziel der heutigen Hauptversammlung ist es, ihnen die Ergebnisse über Finanzen, Produktion und Marketing mitzuteilen und unser Unternehmen vorzustellen. Wir sind stolz auf unser Startup und hoffen nach dieser Versammlung sind sie das auch.“ Das betonte die Vorstandsvorsitzende der Schülerfirma „D!Box“,  Melina Hüpschle, vor der Versammlung mit den Aktionären, Eltern und Gästen. 

Schüler der 9. Klassen setzten damit eine lange Tradition an der „Wallburg-Realschule“ Eltmann fort, denn dort wagen sich Jahr für Jahr Schülerfirmen in die Welt der Wirtschaft vor. Seit dem Schuljahr 2017/18 sei man deswegen auch „Junior-Premium-Schule“. Junior gebe die Möglichkeit auf ein selbstbestimmtes Wirtschaftsleben. Als Schülerfirma erlebe man Wirtschaft hautnah und werde darauf vorbereitet, wie es zukünftig für alle in der Arbeitswelt laufen könnte.

„Als Vorstandsvorsitzende habe ich persönlich, vor der Schülerfirma, noch keine Erfahrungen gesammelt. Doch diese Aufgabe erfülle ich mit viel Spaß, Ehrgeiz und mit dem Ziel dieses Projekt sehr gut abzuschließen“, meinte Melina Hüpschle selbstbewusst. Aber davor stand erst einmal eine kreative Gründungsidee.

Am Anfang steht die Produkt-Idee

Produktionsleiter Simon Schlee gab Einblick in diese Findungsphase, in der man sich von der Fridays for-future-Bewegung habe leiten lassen, aber auch davon, dass man seit diesem Schuljahr auch Umweltschule sei. „Das Thema Umweltschutz ist derzeit in aller Munde, wir wollten am Puls der Zeit mitwirken und uns an diesem Thema beteiligen. Über den Vortrag `besser leben ohne Plastik ` sind wir dann auf die Idee gekommen, hochwertige Edelstahl-Brotboxen zu verkaufen.“

Nachdem klar geworden sei, dass man diese Boxen nicht per Hand gravieren könne, habe glücklicherweise die Firma Ceratonia aus Eltmann ihre Unterstützung angeboten, die über ihre Kinder Kontakt zur Schule hatte. Ceratonia ist Lieferant und Dienstleister für qualitätsgesicherte Diamant- und CBN-Schneidstoffe und beliefert unter anderem Kunden in Japan, USA, Europa und schwerpunktmäßig natürlich in Deutschland. Wirtschaftspate Adrian Dümpert steht seitdem mit Rat und Tat zur Seite. Lehrer fahren nun donnerstags 2-3 Schüler in die Produktionsstätte in Ebelsbach, um dort die Boxen mit Hilfe von Lasern zu beschriften. Die Dosen werden dabei in 2 Größen und 5 wählbaren Designs gefertigt und pro Nachmittag würden zwischen 20 bis 30 Dosen fertiggestellt. Insgesamt habe man schon 230 Brotzeitboxen fertiggestellt.

Im Hintergrund war inzwischen aber auch die Marketingabteilung mit Leiterin Marie Kretschmer tätig, um ein Logo zu entwerfen sowie Flyer und Banner für die Werbung in Druck zu geben. „Ebenso haben wir eine Instagramseite erstellt und haben dort Bilder der gravierten Brotdosen hochgeladen.“ 

Verkauf auf Märkten

Verkaufsstellen habe man dann beim Interkulturellen Kunsthandwerkermarkt in Bamberg und bei der Wallburg-Weihnacht aufgebaut, natürlich auch in den Pausen in der Schule. Zu diesem Weihnachtsgeschäft habe man auch Sonderschichten einlegen müssen. Aber auch für dieses Jahr wolle man noch beim „Sander Korb- und Weinmarkt“, bei „schöner Leben in Unterschleichach“, der Stettfelder Pflanzenbörse und beim Künstlermarkt in Westheim das schöne Produkt anbieten.

Die Leiterin der Finanzabteilung Marie Adam stellte heraus, dass eine gute Buchführung die Grundlage eines erfolgreichen Unternehmens sei und auch bei der Schülerfirma jeder finanzieller Geschäftsfall dokumentiert werden müsse. Einkauf von Waren, Einnahme von Märkten sowie Lohnzahlungen seien auch die Grundlage für die Berechnung von Steuern und Sozialabgaben. Zum Start habe man 82 Aktien zu je 10 Euro verkauft und an Einnahmen 2 435 Euro erzielt. Als weiterer Wirtschaftspate stellte sich für diesen Bereich Jens Witthüser von der Steuerkanzlei Witthüser&Schwarz zur Verfügung.

Unter den Kunden seien auch einige Firmen wie „Conflex“ aus Bamberg, „Reha Aktiv“ und die Firma Hofmann gewesen, die bis zu 20 Dosen mit Gravuren bestellt hätten. Natürlich hoffe man, dass man weiterhin Auftragsarbeiten für Firmen und Unternehmen akquirieren könne und bis zum Schuljahresende noch einmal 300 Dosen verkaufen könne.

Schneller als über Amazon

Ganz stolz zeigten sich die Mitarbeiter über eine sehr flexible Abwicklung einer Bestellung. „Am Donnerstag um 11 Uhr ging die Bestellung ein, um 14 Uhr wurden die zwei Boxen individuell graviert und um 17 Uhr zur Post gegeben. Am nächsten Tag kam schon die Antwort aus Schmalkalden: Ihr seid ja schneller als Amazon.de.“

Verwaltungschef Maxi Boczar gab vor der Versammlung zu, dass schon Organisationstalent, Zuverlässigkeit und Ordentlichkeit gefragt seien. „Je mehr Ordnung bei uns in der Firma herrscht, desto geringer ist die Chance, dass etwas schiefläuft. Wir freuen uns, dass wir diese Qualifikationen hier in der Schülerfirma erlernen dürfen und sind sicher, dass uns dies später im Berufsleben weiterhilft und wir damit auch bereits bei Bewerbungsgesprächen punkten können.“

Pressesprecherin Mona Rüttinger erklärte, dass man sich nämlich nach Möglichkeit beim „Junior-Landeswettbewerb Bayern“ am 29. April in München beteiligen. Dort dürften sich die zehn besten „Junior-Unternehmen“ Bayerns präsentieren und könnten sich bei Erfolg für den nächsten Wettbewerb qualifizieren. Bayern schicke nämlich wieder 2 Teams ins Rennen um den begehrten Titel „Bestes Junior-Unternehmen Deutschlands“.

Autor: Günther Geiling 

Eine Theateraufführung  der besonderen Art

Eine Theateraufführung der besonderen Art

Eine Theateraufführung  der besonderen Art

Icebreaker – Ein Theaterstück über depressive Erkrankungen bei Jugendlichen

Was ist typisches pubertäres Verhalten? Wann muss man eine Depression in Erwägung ziehen? Was unterscheidet das eine vom anderen?

Dieser Frage gingen am Freitag, 24. Januar 2020 unsere Schülerinnen und Schüler der 7., 8., 9. und 10 Jahrgangsstufe sowie am Abend vorher geladene Gäste und interessierte Familien nach.

Denn darum geht es im Projekt „Icebreaker“, einem Theaterstück über depressive Erkrankungen bei Jugendlichen, welches die AOK-Bayern initiiert hat und dessen Schirmherrschaft  die Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Melanie Huml, inne hat.

Anlass für diese Initiative ist die Tatsache, dass laut des Direktors der AOK Schweinfurt, Frank Dünisch, jeder 20. Jugendliche an Depressionen leide, Tendenz steigend.

Innerhalb von nur vier Tagen hat der Theaterpädagoge Jean-Francois Drozak von der Nürnberger Agentur Kunstdünger mit acht unserer Siebt- und Achtklässlern ein – sowohl hinsichtlich des Inhalts als auch der Inszenierung – interessantes Theaterstück auf die Beine gestellt. Fiona T., Luca S., Lea-Lavinia H., Bastian H., Svenja Sch., Rebecca J., Jana B. und Tim R. schlüpften auf beeindruckende Weise in die Rollen von Anna und Robert – den beiden jugendlichen Protagonisten – deren Eltern, Geschwistern und einer Kinder-und Jugendpsychiaterin. Sie ließen uns in deren Alltag eintauchen und mit Hilfe einer Check-Liste genau beobachten: Wer zeigt Anzeichen einer Depression? Anna oder Robert? Immer wieder wurde das interaktive Stück unterbrochen und reflektiert.

Und was hat der Zuschauer dabei gelernt? Dass es eben nicht immer so einfach ist, das eine vom anderen zu unterscheiden. Dass es aber durchaus Anzeichen für Depressionen gibt, die einen aufmerksam werden lassen müssen. Dass eine eindeutige Diagnose nur ein Facharzt stellen kann. Dass viel Sensibilität nötig ist bei einem Thema, das in unserer Gesellschaft immer noch als „Tabu-Thema“ gilt. Dass Reden hilft. Dass es Hilfe gibt. Dass im Zweifelsfall niemand allein ist.

Autorin: Constanze Büller