Die diesjährige Schülerfirma stellt sich vor

Mr. New Bottle

Wir, die diesjährige Schülerfirma, Mr. New Bottle, sind 16 Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse und stellen aus alten Flaschen neue Dinge, wie zum Beispiel Seifenspender, Essig- und Ölspender, Vasen, Dekoartikel und vieles mehr, her.

Wir betreiben sogenanntes „Upcycling“, deshalb auch unser Name „Mr. New Bottle“.

Hier verkaufen wir unsere Produkte:

  • Am 2.12. bei der Wallburg-Weihnacht
  • Am 14.12 beim Weihnachtskonzert in der Schule
  • Am 16. und 17.12.  bei dem Interkulturellem Weihnachtsmarkt an der Johanniskapelle und im Innenhof der Stephanskirche Bamberg
  • Am 18.12. – 20.12. jeweils in der 1. Pause.

Wir freuen uns, wenn Sie zahlreich an unserem Stand vorbeischauen würden!

Ihre Pressesprecherin der Schülerfirma

Lena Langhans

Tipps zum Englischlernen

1. Allgemeines

  • Es ist sinnvoll, die mündliche Hausaufgabe vor der schriftlichen zu erledigen, da die im Unterricht behandelten Grammatikthemen und Vokabeln für die schriftliche Hausaufgabe benötigt werden.
  • Wiederholen ist zum nachhaltigen Lernen unerlässlich. Am Wochenende, in den Ferien und vor Schulaufgaben sollte Ihr Kind die gelernten Unterrichtsinhalte portionsweise wiederholen.
  • Die Erstellung eines Lernplans erleichtert die systematische Schulaufgabenvorbereitung (siehe Beispiel im Hausaufgabenheft).
  • Unser Hausaufgabenheft enthält viele sinnvoll Lerntipps auf den ersten Seiten!
  • Wir bieten im Rahmen des schulinternen Nachhilfesystems „Schüler helfen Schülern“ die Option, dass ein Neuntklässler einem Fünft- oder Sechstklässler Nachhilfe in Englisch erteilt (siehe dazu der Extra-Punkt „Schüler helfen Schülern“ auf der Homepage).

2. Lesen

  • Grundsätzlich ist es hilfreich, in der Freizeit viel zu lesen, auch auf Deutsch, denn die grundlegende Fähigkeit, Buchstaben zu entschlüsseln, ist sprachunabhängig. Sie kann nur trainiert werden, indem viel gelesen wird, und genau das ist ein Teufelskreis: Kinder, die wenig Übung im Lesen haben, lesen ungern, weil es anstrengend ist und lange dauert, aber nur durch das Lesen wird man besser im Lesen!
  • Wenn man gerne englische Texte lesen möchte, sollte man sich in einer Buchhandlung beraten und kurze Bücher empfehlen lassen, die für das Alter geeignet sind, z. B. zweisprachige Lernkrimis von Langenscheidt.
  • Es ist auch eine gute Übung, bereits in der Schule gemachte Übungen zu Texten im Schulbuch noch einmal zu machen, denn hierzu sind die Lösungen vorhanden.
  • Auch beim Lesen ist es hilfreich, wenn die Eltern ihren Kindern ein Vorbild sind und es besonders bei Schülern, die ungern lesen, abends z. B. für alle eine halbe Stunde Lesezeit gibt. Es ist wenig motivierend, wenn ein Schüler ein Buch lesen soll, während Mutter oder Vater fernsehen!
  • Lesen und Lernen sollte grundsätzlich ablenkungsfrei ablaufen, also sollte nicht nebenher Musik gehört werden oder mit dem Handy Nachrichten getippt werden.
  • Wenn Kinder sich mit dem Lesen schwer tun, kann es hilfreich sein, erst mit Zeitschriften oder Comics zu beginnen, da diese kürzer und somit übersichtlicher sind.
  • Leseübungen können auch spannend gemacht werden, indem z. B. eine DVD auf Englisch angesehen wird und die englischen Untertitel dazu eingeblendet werden, sodass man mitlesen kann.
  • Zusätzliche Lese-Übungen findet man im zum Schulbuch passenden Schulaufgabentrainer („Fit für Tests und Schulaufgaben“) vom Klett-Verlag. Diesen sollte man über den Buchhandel beziehen, da es verschiedenen Versionen davon gibt.
  • Lesen fördert auch alle anderen Fähigkeiten, von Wortschatz bis Grammatik!
  • In der Schulaufgabe sollte man zuerst die Aufgaben lesen, damit man weiß, worauf man beim Lesen des Textes achten muss. Danach sollte erst der Text gelesen werden. Dabei sollte man Informationen, die die Antworten zu den Fragen sein könnten, (sparsam!) mit einem farbigen Stift markieren.
  • Leseübungen ab ca. der 6. Klasse findet man auch auf: http://learnenglishteens.britishcouncil.org/skills/reading-skills-practice

3. Grammatik

  • Zunächst sollte der Hefteintrag zur neuen Grammatik noch einmal gelesen werden und kontrolliert werden, ob man die Regel verstanden hat.
  • Der Hefteintrag sollte dann mit der Erklärung im Grammatikkapitel des Buches verglichen werden.
  • Nun kann man die in der Stunde gemachten Übungen erneut durchsehen oder sie  (vor Prüfungen) noch einmal machen und danach die eigene Lösung mit der Lösung im Ordner vergleichen.
  • Danach sollten Übungen zu dem Grammatikstoff gemacht werden, z. B. die Hausaufgabe, vor Schulaufgaben auch zusätzliche Übungen auf ego4u.de oder englisch-hilfen.de. Es gibt eine Vielzahl von Grammatikübungen online – eine Internetsuche nach dem Grammatikthema liefert sofort mehrere Webseiten mit Übungen.

4. Vokabeln

  • Die Vokabeln sollte man am besten aus dem Vokabelheft lernen, da man hier die Wörter anstreichen darf, die man noch nicht beherrscht.
  • Viele Vokabellernprogramme wie phase6 sind auch als Handy-Apps verfügbar; allerdings passen nicht alle zu den im Schulbuch verwendeten Vokabeln.
  • Die Vokabeln werden zuerst mehrmals der Reihe nach durchgelesen, wobei man sich immer nur ca. 7 Wörter auf einmal vornehmen sollte. Man sollte sie sowohl leise als auch laut lesen. Dann versucht man, die englischen Wörter abzudecken und diese aufzusagen.
  • Wenn man sich bezüglich der Aussprache nicht sicher ist, kann man das Wort auf dict.cc oder leo.org nachschlagen und sich die Aussprache vorlesen lassen (auf das Lautsprechersymbol neben dem Wort klicken).
  • Nun markiert man die Wörter, die man sich nicht merken kann, mit Bleistift. Man sieht sich diese Wörter noch einmal an.
  • Dann verändert man beim Aufsagen der Vokabeln die Reihenfolge. Man sollte dann auch einmal die englischen Wörter abdecken und die deutschen aufsagen oder beide abdecken und von der mittleren Spalte ausgehend das englische Wort finden.
  • Am besten klappt das Vokabellernen, wenn man mit einem Partner übt. Dieser kann einen abfragen.
  • Man kann eigene Übungen erstellen, indem man aus der mittleren Spalte z. B. Gegenteile heraus schreibt, den Zettel ein paar Tage liegen lässt (wenn man die Übung selbst erstellt hat) und dann versucht, die gesuchten Wörter zu finden. Ebenso kann man im Schulbuchtext die Wörter heraus suchen, die gerade zu lernen sind, und die Sätze, in denen die Wörter im Text vorkommen, abschreiben, wobei das zu lernende Wort weggelassen wird – so erstellt man selbst Lückensatz-Übungen.

5. Writing

  • Die beste Übung vorab ist das Lesen, denn es fördert Sprachgefühl und Verständnis für Vokabeln und Grammatik.
  • Der Schulaufgabentrainer zum Buch (siehe Lesen) bietet auch ein paar Schreibübungen, zu denen auch Lösungen vorhanden sind.
  • Wichtig ist, alle gestellten Übungsaufsätze abzugeben und von der Lehrkraft korrigieren zu lassen.
  • In der Schulaufgabe sollte man sich genau an die vorgegebenen Inhalte halten, die man in den Text einbauen soll. Wenn nur ein Thema überlesen wird, bekommt man gravierenden Punkteabzug. Man bekommt keine Punkte, wenn man über etwas schreibt, was nicht verlangt wurde!
  • Man sollte nicht weniger als die geforderte Wortanzahl schreiben, da auch dies schnell zu Punktabzügen führt. Grundsätzlich ist es eher sinnvoll, mehr zu schreiben als die Mindestanzahl an Wörtern, damit man seinen Text mit genug Details und Ideen ausschmücken kann und die geforderten Themen nicht zu knapp abhandelt.
  • Auf keinen Fall sollte man deutsche Wörter in den englischen Text schreiben. Man muss über etwas schreiben, das man selber auf Englisch ausdrücken kann! Wenn man ein Wort gar nicht weiß, sollte man über etwas Anderes schreiben oder notfalls versuchen, es auf Englisch zu erklären.

6. Listening

  • Der Schulaufgabentrainer zum Buch bietet auch Hörverstehensübungen und ist uneingeschränkt empfehlenswert.
  • Am stärksten motivierend ist es, Filme auf Englisch anzusehen. Dabei kann man zunächst die Untertitel einblenden; sieht man den Film ein zweites Mal oder kennt ihn schon auf Deutsch, sollten die Untertitel entfallen.

 

Autorin: Kirsten Christiansen

Juwelen hagelte es im Unterricht…

… zu echten hat es zwar nicht gereicht, aber wir behalfen uns mit Diamant-Gedichten, die der Form eines solchen geschliffenen Edelsteines ähneln.

Dabei erhielt jeder Schüler die Gelegenheit, die Liebe zu seinem Hobby schriftlich (und zeichnerisch) auszudrücken. Entstanden sind schöne kleine Kunstwerke, die bald die Klassenzimmerwand der 5c zieren werden.

Delf – Französisches Sprachzertifikat Partnerschule

WARUM FRANZÖSISCH LERNEN?

  • Französisch gehört neben Englisch zu den großen internationalen Sprachen: Es wird in 47 Staaten auf der Welt von über 400 Millionen Menschen gesprochen. In 35 Staaten ist es Amts- oder Verkehrssprache.
  • Französisch hat eine führende Rolle in Europa und besonders in der EU, viele Länder sind ganz oder teilweise französischsprachig (Frankreich, Belgien, Luxemburg, Schweiz). Außerdem wird in vielen afrikanischen Ländern und in Kanada in der Provinz Québec Französisch gesprochen.
  • Daneben ist Französisch eine der offiziellen Sprachen und Arbeitssprachen der großen internationalen Organisationen wie der UNO, der NATO, der OECD, der EU, des Europarates etc.
  • Ohne die Zusammenarbeit Frankreichs und Deutschlands wäre Europa heute nicht das, was es ist.

Französisch spielt in den verschiedensten Bereichen des öffentlichen und privaten Lebens eine tragende Rolle:

  • Frankreich ist die viertgrößte Wirtschaftsmacht der Welt und Deutschlands wichtigster Wirtschaftspartner. Viele deutsche Firmen und wissenschaftliche Institute haben Kooperationen mit französischen Firmen.
  • Kommunikationsfähigkeit in mindestens zwei modernen Fremdsprachen ist Voraussetzung dafür, dass auch der Einzelne im zukünftigen Europa seine berufliche Position ausbauen und festigen kann; denn Mehrsprachigkeit ist eine Schlüsselqualifikation für Wettbewerbsfähigkeit und berufliche Mobilität.
  • Wer sich auf dem europäischen Arbeitsmarkt behaupten will, braucht Fremdsprachenkenntnisse. Das wird in den Stellenanzeigen deutlich. und da Frankreich der wichtigste Handelspartner Deutschlands ist, sind Französischkenntnisse von großem Vorteil.
  • Vor allem in den Studiengängen von Natur-und Ingenieurwissenschaften sowie Wirtschaftswissenschaften sind Fremdsprachenkenntnisse unerlässlich. Französisch stellt ein berufliches und gesellschaftliches Plus in einer hochtechnisierten Welt dar.
  • Französisch ist noch immer Voraussetzung für eine Diplomatenlaufbahn, nach wie vor gehört es zu den wichtigsten Weltsprachen.
  • Angesichts einer wachsenden Globalisierung ist das oberste Ziel des Französischunterrichts die interkulturelle Handlungsfähigkeit.

Das DELF (Diplôme d‘Études en Langue Française) ist das einzige national und international anerkannte Sprachdiplom für Französisch als Fremdsprache. 

Das vom Französischen Kulturministerium ausgestellte Diplom kann während der Schulzeit erworben werden und ist weltweit und unbegrenzt gültig. Es wird von Industrie und Handel anerkannt, so dass SchülerInnen schon während der Schulzeit eine Möglichkeit haben, ihre Berufsaussichten zu verbessern.

Vorteile des DELF-Diploms:

  • fördert die Sprachkompetenz (Hör- und Leseverstehen, Sprechen, Schreiben);
  • zeichnet individuell und schulunabhängig die Sprachkenntnisse der SchülerInnen mit einem international anerkannten Diplom aus;
  • steigert die Motivation der SchülerInnen für Französisch durch mehr Selbstvertrauen;
  • bietet zudem SchülerInnen, die Französisch abwählen möchten, die Möglichkeit, ihre erworbenen Kenntnisse nachzuweisen.

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„Kann man gemeinsam mit seinem Haustier bestattet werden?“

…, so lautete eine der vielen Fragen, mit denen am 24.10.2017 Frau Schuhmann, Mitinhaberin des Familienunternehmens „Hetterich Bestattungen“, sowie die geprüfte Bestatterin Frau Kremer von unseren Neuntklässlern während des zum dritten Mal in Folge stattfindenden Projekttags „Tod und Bestattung“ konfrontiert wurden. Einmal mehr beeindruckten die beiden Damen sowohl die anwesenden Lehrkräfte als auch die Jugendlichen durch ihre offene, lockere Art, ihren beruflichen Alltag erlebbar zu machen, und durch ihre verschiedenen persönlichen Hintergründe, weshalb beide in dieser Branche tätig seien.

Während Petra Schuhmann durch den elterlichen Betrieb in Zeil von klein auf gemeinsam mit ihrem Bruder in diese Thematik hineingewachsen ist, entschied sich Tanja Kremer aus einer Vielzahl von persönlichen Schicksalsschlägen in jungen Jahren heraus für das Bestattungswesen. Für Frau Kremer stehe deshalb an oberster Stelle, trauernden Angehörigen einen schönen, individuellen Abschied von der verstorbenen Person zu ermöglichen, beispielsweise in den eigenen vier Wänden. Dazu gehöre für sie auch der wertschätzende Umgang mit dem Verstorbenen, was sie leider in der Vergangenheit bei einem plötzlich verschiedenen nahen Familienmitglied nicht erlebt hätte.

Nach diesen sehr berührenden Worten zur Vorstellung ihrer eigenen Person konnten die Neuntklässler beim Betrachten einer kleinen Filmsequenz das eben Gehörte etwas sacken lassen, ehe sie zunächst etwas zaghaft und schüchtern ihre Fragen an die beiden Damen richteten. Doch nachdem Frau Schuhmann und Frau Kremer Trends für trauernde Angehörige wie Mini-Gedenkurnen oder auch Fingerabdruckschmuck vorgestellt, das Auseinandernehmen von mitgebrachten Urnen demonstriert und in einem Katalog sehr moderne Sargmodelle mit Fotodruck präsentiert hatten, war der Bann gebrochen. So wurden persönliche Sterbe- und Trauererlebnisse mitgeteilt und ein breites Fragenspektrum abgedeckt, das die Bereiche „Berufsfeld“, „Bestattungsformen, Rechtliches, Praktisches“ sowie „Persönliches“ umfasste. Die Heranwachsenden löcherten die Referentinnen mit Fragen wie: Wie ergeht es Ihnen, wenn Sie ein Kind bestatten müssen? Wenn ein Trauerfall in Ihrer eigenen Familie ist, übernehmen Sie dann trotzdem selbst die Bestattung und sämtliche anderen Vorbereitungen? Welche Schulfächer und welcher Schulabschluss sind für eine Ausbildung zum Bestatter wichtig? Wie lange dauert eine Einäscherung? Was geschieht mit künstlichen Gelenken, Goldzähnen etc. dabei bzw. danach? Wie viele „Teile“ einer Leiche müssen vor Ort geborgen werden, wenn beispielsweise die Person von einem Zug erfasst worden ist? Was passiert mit einem Toten, der keine Angehörigen hat? Letztlich mussten die Lehrkräfte die lebhafte, äußerst interessante Fragerunde unterbrechen, um noch Zeit zu finden, den Leichenwagen nebst Inventar zu inspizieren. Dabei begutachteten die Neuntklässler einen Sarg inklusive Deckengarnitur sowie eine Leichentrage (Notfallsarg) und durften sich sogar einmal in den Holzsarg setzen/legen, was in diesem Schuljahr zum Erstaunen der Lehrkräfte ohne jegliche Berührungsängste von einzelnen Schülerinnen und Schülern „ausgetestet“ wurde.

An dieser Stelle ergeht ein Riesen-Dankeschön an Frau Schuhmann und Frau Kremer für ihren fesselnden Vortrag, der sich so gut mit dem in derselben Woche stattfindenden Berufswahlseminar verknüpfen ließ und zugleich auf Allerheiligen einstimmte. Die Fachschaft Religion/Ethik wie auch die Schüler würden sich sehr freuen, wenn auch in Zukunft dieses Projekt fortgeführt werden könnte.

Autor: Corinna Hartwich-Beck