Schülerfirma holt sich bayernweit den 2. Platz im Landeswettbewerb mit ganz besonderen Kapuzen-Pullis

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Jury begeistert von Pullis mit spannender Story – Produktion noch bis zum Sommer

Mit dem 2. Platz auf der bayerischen Landesebene erreichte die Schülerfirma „Wanted – wo sind die Meiers?“ das bisher beste Ergebnis der „Wallburg-Realschule“ Eltmann und krönte damit das 10-jährige Jubiläum mit diesem Wahlfach, das regelmäßig seit dem Schuljahr 2011/12 in Eltmann angeboten wird. Die Jury war dabei begeistert von den selbstbedruckten Kapuzen-Pullis, deren Kauf mit einer spannenden Story verbunden ist.

Jedes Schuljahr wird an der Wallburg-Realschule im Rahmen des Wahlunterrichts am Nachmittag für die befristete Laufzeit von einem Schuljahr ein Unternehmen von Schülern gegründet. Die Besonderheit daran ist, dass es sich um ein „reales“ Unternehmen handelt, in dem die Schüler als Mitarbeiter oder Geschäftsführer kaufmännische Tätigkeiten ausführen und unternehmerische Entscheidungen treffen, um ihre selbst hergestellten Produkte oder angebotenen Dienstleistungen zu vermarkten.

„Im Team erlernen und erproben die Schüler Grundprinzipien unternehmerischen Handelns. Die Umsetzung der eigenen Geschäftsidee lässt die Teilnehmer praktisch erfahren, wie sich das eigene Handeln wirtschaftlich, sozial und ökologisch auswirkt. Sie werden zu selbständigen Akteuren des Wirtschaftskreislaufes, erweitern ihren Horizont und lassen sich auf den faszinierenden Blickwinkel des Unternehmers ein“, betont „Schulpatin“ Lehrerin Susanne Müller, die zusammen mit ihrem Kollegen Manuel Fischer, die Schüler dabei beraten und unterstützen.

Vorrangige Aufgabe war die Entwicklung eines Produkts, das auch den Kundenwünschen entspricht, verbunden mit einer besonderen Marketingstrategie, welche auch die Jury der bayerischen „Junior-Schülerfirmen“ überzeugen konnte. Das war nun der Fall! War es schon ein großer Erfolg unter die 6 besten Firmen in Bayern ausgewählt zu werden, so fieberte man noch mehr der Endrunde entgegen, bei der man einer Expertenjury die eigene Geschäftsidee, den Geschäftsbericht und eine Unternehmenspräsentation als Video (siehe im Anschluss des Berichts) präsentieren und sich auch noch in einem Interview stellen musste.

Die Jury war begeistert und der 2. Platz war umso höher zu bewerten, weil die Schülerfirma aus Eltmann mit Schülerinnen und Schülern im Alter von 14-15 Jahren aus der 9. Jahrgangsstufe das mit Abstand jüngste Team und auch die einzige Realschule aus Bayern war, die sich am Landeswettweberweb beworben hat. Mit ihrem Produkt „Kapuzenpulli“ kam sie auf das Siegertreppchen. Die Laudatoren waren vor allem „von der spannenden Story und der Marketingidee angetan, womit ihr ein stimmiges Gesamtkonzept auf die Beine gestellt habt.“ 

Die Eltmanner mussten musste sich nur knapp geschlagen geben von der Schülerfirma „CookieDream“ der „Klara-Oppenheimer-Schule“ Würzburg (Berufsschule) mit der Geschäftsidee von „veganen Traubenkernmehl-Cookies ohne Palmöl“ und der Schülerfirma „Camtucho“ vom Camerloher-Gymnasium aus Freising, die Flaschenöffner aus alten Patronenhülsen aus einem Schießstand herstellen und damit nicht nur Müll vermeiden, sondern den Gewinn zu humanitären Zwecken in Kriegsgebieten spenden.

Roland Weigert, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie meinte mit anerkennenden Worten: „Mit so engagierten Schülerfirmen kann Bayerns Unternehmertum optimistisch in die Zukunft schauen. Ich bin froh, dass unsere Schülerinnen und Schüler mit dem Projekt JUNIOR unternehmerisches Denken und Handeln praxisnah kennenlernen. Vielleicht gründen einige von ihnen tatsächlich in Zukunft ein Start-up oder führen einen Betrieb.“

Mit sichtlichem Stolz nahmen die 16 Eltmanner Realschüler ihren 2. Preis entgegen, zumal dies das beste Ergebnis in den 10 Jahren war. Nur einmal war eine Firma schon auf dem 3. Platz gelandet. Im Schuljahr 2018/19 gab es jedoch für die Schülerfirma „EBRG“ (Eltmanner BücherRettungsGesellschaft) ein absolutes Highlight mit der Einladung und Flugreise zur internationalen Schülerfirmenmesse in Riga/Lettland, wo man seine Hocker aus alten Schülerbüchern als moderne Sitzgelegenheit präsentieren durfte.

Eine nicht weniger coole Idee kam der diesjährigen Schülerfirma mit ihrer Firma „Wanted“ und den Kapuzen-Pullis in den Sinn. Marketingleiterin Leonie Oppelt kommt bei der Story einer 4-köpfigen Familie immer noch ins Schwärmen. Auf dem Pulli ist die Familie Meier mit Strichmännchen gezeichnet und dazu kommen die Smileys als Rückenprint. Auf der Vorderseite liest man wie durch eine Lupe „Wanted“, was so viel wie „gesucht“ heißt und dann kann man sich auf die Suche nach einer Person begeben, die auf jedem Pulli an einer anderen Stelle zu suchen ist, mal hinter der Kapuze oder an der Ärmelinnenseite. Jeder Pulli ist also individuell gestaltet und die Platzierung des Strichmännchens wird zur großen Überraschung für den Besteller.

Vorstandsvorsitzender Leon Krines zieht ein positives Fazit von der bisherigen Produktion, bei der man sich die Zielmarke 100 gesetzt habe. Bisher habe man schon an der Schule viele Pullis verkauft und auch beim Markt „Schöner leben“ in Oberschleichach sei man erfolgreich gewesen. In den nächsten Wochen wolle man auch noch auf zwei lokale Märkte im Landkreis gehen.

„Schülerfirmen“ gibt es nun seit über 40 Jahren in Deutschland und im letzten Schuljahr 2020/21 haben 11 000 Schüler*innen in 800 Junior-Unternehmen ihre eigene Geschäftsidee umgesetzt. Bisher genossen Schülerfirmen einen gewissen Sonderstatus, zahlten aber schon bestimmte Abgaben. Zum 1. Januar 2023 wird es aber auch für sie eine Änderung geben, denn sie werden als Teil des wirtschaftlichen Geschehens angesehen und müssen nun auch eine Steuererklärung abgeben. Auch die Schülerfirmen, die ja in diesem einem Jahr ihres jeweiligen Bestehens nur geringe Gewinne machen, bleiben damit von weiterer Steuerthematik nicht verschont. Die IW Junior der Deutschen Wirtschaft will aber ihr Junior-Unternehmen entsprechend beraten und unterstützen.

Autor: Günther Geiling

Schülerfirma Wanted in TV Mainfranken

Schülerfirma Wanted in TV Mainfranken

Für den Erfolg einer Schülerfirma ist eine gute und originelle Geschäftsidee die wichtigste Grundvoraussetzung.

Diese ist mit der Idee eines „Kapuzenpullover mit einem coolen Logo“ wohl voll gelungen, weil die Eltmanner Realschüler*innen damit unter die besten 6 Schülerfirmen in Bayern ausgewählt wurden und sich nun um die Auszeichnung „beste Schülerfirma in Bayern“ bewerben dürfen.

Über diesen Erfolg hat nun auch TV Mainfranken am 05.05.2022 berichtet:

https://www.tvmainfranken.de/mediathek/video/wanted-wo-sind-die-meiers-eltmanner-schuelerfirma-startet-durch/

Schülerfirma „Wanted – wo sind die Meiers“

Schülerfirma „Wanted – wo sind die Meiers“

Für den Erfolg einer Schülerfirma ist eine gute und originelle Geschäftsidee die wichtigste Grundvoraussetzung. Diese ist mit der Idee eines „Kapuzenpullover mit einem coolen Logo“ wohl voll gelungen, weil die Eltmanner Realschüler*innen damit unter die besten 6 Schülerfirmen in Bayern ausgewählt wurden und sich nun um die Auszeichnung „beste Schülerfirma in Bayern“ bewerben dürfen.

Das Besondere an den Schülerfirmen ist ja, dass es sich um „reale“ Unternehmen handelt, in dem die Schüle als Mitarbeiter oder Geschäftsführer kaufmännische Tätigkeiten ausführen, unternehmerische Entscheidungen treffen und ihre Produkte auch vermarkten müssen. Dies alles wird das das Programm JUNIOR des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln professionell überwacht.

Die vorrangige Aufgabe war dabei die Entwicklung des Produkts, das ja auch Kundenwünschen entsprechen muss. Dabei dachte man erst an Kerzen selbst einfärben oder auch eine Schreibunterlage, bevor sich dazu entscheid, fair gehandelte Pullover zu produzieren bzw. zu bedrucken. Schon das war eine große Herausforderung, denn als Fairtrade-Schule suchte man Materialien von Firmen, die sich für bessere Arbeitsbedingungen einsetzen, existenzsichere Löhne zahlen und auch ohne Kinderarbeit auskommen. Schließlich stieß man auf GOTZ-zertifizierte Bio-Baumwolle aus Indien, die unter faireren Bedingungen hergestellt wurde.

„Danach fehlte nur noch das coole Design, das die Pullis einmalig und herausstechend macht“, betont Vorstandsvorsitzender Leon Krines, „und da tauchte plötzlich `Wanted – wo sind die Meiers? ` als Unternehmensname auf und dahinter verbarg sich gleichzeitig die besondere Marketingstrategie“.

Marketingleiterin Leonie Oppelt kommt bei dieser Geschichte einer 4-köpfingen Familie ins Schwärmen. Die Familie Meier ist mit Strichmännchen gezeichnet und dazu kommen die Smileys als Rückenprint. Auf der Vorderseite liest man wie durch eine Lupe „Wanted“, was so viel heißt wie „Gesucht“ und dann kann man sich auf die Suche nach einer Person begeben, die auf jedem Pullover anderswo zu suchen ist, mal hinter der Kapuze oder an der Ärmelinnenseite.

„Das Besondere an unseren Pullis ist, dass jeder individuell gestaltet ist. Smiley und Logo haben immer ihren festen Platz, während das Strichmännchen vom Besteller gesucht werden muss. Die Platzierung des Strichmännchens wird die große Überraschung bleiben. Somit bleiben wir bei jedem Pullover unserem Namen gerecht `Wanted – wo sind die Meiers? `“

Inzwischen war auch die Produktionsabteilung gefordert, die zum Bedrucken der Pullis eine Transferpresse finden musste, die von guter Qualität war, aber auch das Budget von 300 Euro nicht überschreiten durfte. Weiter wurden Druckfolien bestellt und dann ging es daran, das erste Produkt zu drucken. Das war nach den Worten von Abteilungsleiterin Eva Geus nicht einfach und zum Glück sei dabei „Wirtschaftspate“ Bessler vom ProduktionsAtelier Bamberg zur Seite gestanden.

„Zuerst muss der Druck gespiegelt und anschließend mit einem Laserdruck auf eine spezielle Folie gebracht werden. Dann kommt die Transferfolie ins Spiel und wird auf die Pullis gedruckt. Bei jedem Druck gilt es auch eine unterschiedliche Temperatur und Zeit einzustellen“, versucht Eva Geus den Vorgang zu erklären.

Auch für die Verwaltung mit Abteilungsleiterin Nina Hammac und die Finanzabteilung standen in der Zwischenzeit Arbeiten an. Elias Wöhrl teilte mit, dass man durch den Verkauf von 89 Aktien schon einen finanziellen Grundstock geschaffen habe, mit dem man arbeiten könne. Man hoffe natürlich mit dem Produkt erfolgreich zu sein und das Geschäftsjahr mit einem Gewinn abzuschließen. Der bedruckte Pulli mit guter Qualität sei mit 34 Euro ausgezeichnet.

Pressesprecherin Celina Wachter sieht es nun als ihre Aufgabe an, das Unternehmen mit den Pullis und T-Shirts in der Öffentlichkeit und über Medien bestmöglich zu präsentieren. „Gemeinsam mit der Marketingabteilung werden wir verschiedene Aktionen durchführen und unsere Pullis zum Kauf anbieten. Dazu werden wir unseren Instagram-Account (wanted_wrs) pflegen, Plakate gestalten und auch die umliegenden Schulen auf unser Produkt aufmerksam machen.“ Auch über die Schülerfirma selbst könnten die Pullis bestellt werden:  e-mail: schuelerfirma_wanted@web.de, wenn man nicht das Bestellformular nützen möchte.

Vorstandsvorsitzender Leon Krines gab seiner Freude Ausdruck, dass schon zahlreiche Bestellungen eingegangen sind und die Produktion laufe. Ein weiteres Ziel sei es nun aber auch beim Wettbewerb der Schülerfirmen gut abzuschneiden und die Auszeichnung als „beste Schülerfirma “ zu erreichen. Dazu müsse man noch zwei Videos aufnehmen und an die Jury einsenden.

Autor: Günther Geiling

WANTED –  WO SIND DIE MEIERS

WANTED –  WO SIND DIE MEIERS

Wir, die Firma WANTED, sind 16 Schüler und Schülerinnen aus der 9. Jahrgangsstufe, die Ihnen/euch die Firma ,,WANTED – Wo sind die Meiers“ vorstellen wollen. Dieses Schuljahr bedrucken wir nachhaltige, faire T-Shirts und Kapuzenpullover in vier verschiedenen Farben.

Bei unserem Vorhaben unterstützen uns insgesamt 90 Personen, darunter sind der Bürgermeister Michael Ziegler, der Bürgermeister Carsten Joneitis, der Bürgermeister Stefan Paulus und der Bürgermeister Bernhard Russ. Aber auch weitere Mitwirkende wie unsere Eltern, Lehrer/innen und Schüler/innen haben eine Aktie im Wert von 10,00 € gekauft, worüber wir uns sehr freuen.

GESUCHT! 

… wird die 4-köpfige Familie Meier. Ihre/eure Aufgabe ist es, sie zu suchen. Zu finden ist die Familie auf verschiedenen Kapuzenpullis und T-Shirts. 

Wenn Sie/ihr mehr über das Produkt erfahren wollt, Fragen habt oder eine Bestellung tätigen wollt, können/t Sie/ihr uns auf unserer Instagram Seite wanted_wrs erreichen oder unter unserer E-Mail schuelerfirma_wanted@web.de. 

Celina Wachter, 9b – Pressesprecherin 

Aus „D!Box“ wird „Stahl aber Edel“ – die neue Schülerfirma im SJ 20/21 an der Wallburg-Realschule Eltmann

Aus „D!Box“ wird „Stahl aber Edel“ – die neue Schülerfirma im SJ 20/21 an der Wallburg-Realschule Eltmann

Ein 16-köpfiges Team ein Ziel: Nachhaltigkeit leben! 

Wir, als neue Schülerfirma der Wallburg-Realschule Eltmann, möchten unseren Beitrag dazu leisten und führen daher die Geschäftsidee unserer Vorgänger fort bzw. entwickeln diese weiter. 

Hierbei werden wir dankenswerterweise auch in diesem Schuljahr von der Firma Ceratonia aus Ebelsbach unterstützt. 

Unsere qualitativ hochwertigen und langlebigen Edelstahlprodukte (bspw. Boxen, Flaschen, Schlüsselanhänger, usw.) werden nach individuellem Wunsch graviert. 

Diese Individualität, die kurzen und daher schnellen Produktionswege, sowie das für die Umwelt und Gesundheit unbedenkliche Material machen unsere Produkte zum „Must Have“.

Wie ihr coronabedingt am schnellsten zu Eurem Wunschprodukt kommt, erfahrt Ihr immer aktuell über die Facebook Seite „Stahl Aber Edel Eltmann“, dem Instagram Profil „stahlaberedel“, der E-Mailadresse stahlaberedel@gmail.com oder natürlich persönlich über das „Stahl aber Edel“-Team. 

Jule Hömer, 9d – Pressesprecherin

Abschlusshauptversammlung der Schülerfirma D!Box

Abschlusshauptversammlung der Schülerfirma D!Box

In der Abschlusshauptversammlung in der Aula der Wallburg-Realschule Eltmann gab der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Schülerfirma D!Box Philipp Muth einen Bericht über das Geschäftsjahr, welches äußert erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Denn obwohl seit März der Verkauf der individuell gravierten Edelstahlboxen jäh gebremst wurde, reichte es aus, den Aktionären einen Gewinn in Höhe von 6,00€ auzubezahlen. Somit hat eine Aktie einen Gewinn von 60% erzielen können. Mit einer Spendenbox für „Ärzte ohne Grenzen gegen Corona“ leisteten dann anschließend die Aktionäre einen zusätzlichen Beitrag in einer schwierigen Zeit.