Ein etwas anderer vorweihnachtlicher Besuch / 45 Minuten Weihnachten to go vor St. Stephanus

Ein etwas anderer vorweihnachtlicher Besuch / 45 Minuten Weihnachten to go vor St. Stephanus

Traditionell findet alljährlich im Seniorenhaus St. Stephanus immer die Adventsmusik der Wallburg-Realschule Anfang Dezember statt, doch coronabedingt war frühzeitig klar, dass sich der Soziale Arbeitskreis nach einer Alternative umschauen musste und auch wollte, schließlich liegt den Schülerinnen und Schülern der Kontakt zu den Senioren und auch zum ausgesprochen fürsorglichen Pflegepersonal sehr am Herzen. Deswegen stattete am 10.12.20 ein Grüppchen des Sozialen Arbeitskreises in Begleitung von Nikolaus, Knecht Ruprecht und Engelchen ihnen einen Besuch ab, um die Bewohner, Gäste der Tagespflege und das Team um Daria Neureuther mit Fairtrade-Nikoläusen, kleinen Engelsfiguren, selbst gebackenen Plätzchen, Stollen und kleinen Gesellschaftsspielen für Senioren zu bescheren. Mit Ausnahme der Fairtrade-Nikoläuse waren alle anderen Präsente von Schülereltern gesponsert worden: Deswegen geht ein Riesen-Dankeschön an die Mütter von Nele W. aus der 8e sowie von Leonie und Niklas M. aus der 9d!!! Aber auch das Werte-Team war erstmals mit von der Partie: In Anlehnung an die Mitmachaktion „Weihnachtspost gegen die Einsamkeit“ im Landkreis Bamberg hatte das Werte-Team am 26.11. beschlossen, einen Aufruf an alle Klassen der Wallburg-Realschule zu starten, viele Karten mit lieben Wünschen fürs neue Jahr oder auch einem Weihnachtsgedicht zu schreiben und kreativ zu gestalten, damit den älteren Leuten gerade in der Weihnachtszeit eine kleine Freude bereitet wird, man so zumindest ein bisschen der drohenden Einsamkeit entgegenwirkt und auch ein Zeichen setzt, dass die Jugendlichen nicht in dieser außergewöhnlichen Zeit ihre älteren Mitmenschen vergessen. Sogar die Mitglieder des Werte-Teams gingen mit Feuereifer ans Basteln und Beschriften von Karten, sodass letzten Endes 165 Weihnachtsgrüße von großen und kleinen Schülern gemeinsam mit den anderen Präsenten an die Pflegedienstleiterin aufgrund der bestehenden Hygienevorschriften vor dem Gebäude übergeben werden konnten. Im Anschluss daran ließen die Mitglieder des Werte-Teams und Sozialen Arbeitskreises gemeinsam mit den begleitenden Lehrkräften Katrin Türk, Werner Steger und Corinna Hartwich-Beck noch etwas weihnachtliche Stimmung aufkommen, als sie gemeinsam vor dem Gebäude einige Lieder wie „Leise rieselt der Schnee“ oder „Alle Jahr wieder“ anstimmten, unterstützt von Werner Steger am Akkordeon, und kleine Adventsgeschichten vorlasen, welche über Lautsprecher in den Aufenthaltsraum der Tagespflege übertragen wurden. Ein Blick durch die Fenster in die Gesichter der anwesenden Senioren ließ allen Beteiligten das Herz aufgehen: Mission erfüllt! Zum Abschied ließ es sich Daria Neureuther gemeinsam mit ihrer Kollegin Christine Wieland nicht nehmen, auch die Schüler und Schülerinnen mit einem Nikolaussack voller Süßigkeiten und einer ganz liebevoll gestalteten Weihnachtskarte zu überraschen.

Autorin: Corinna Hartwich-Beck

Zivilcourage-Preis für Corinna Hartwich-Beck

Zivilcourage-Preis für Corinna Hartwich-Beck

Mit ihrem Projekt „Zivilcourage – vernetzt“ hat die Lehrerin der Wallburg-Realschule bei einem bayernweiten Wettbewerb den 3. Platz belegt.

Mit dem „Zivilcourage-Preis“ zeichnen die Münchner „Inner Wheel Clubs“ Lehrkräfte aus, die sich Zivilcourage zum Bildungsauftrag machen, Schüler zu zivilcouragierten Handeln ermutigen und dazu Projekte in ihren Klassen durchführen. Der Preis war mit insgesamt 5.000 Euro dotiert. Den dritten Preis mit einem Preisgeld von 1.000 Euro erhielt die Wallburg-Realschule Eltmann mit ihrer engagierten Lehrerin Corinna Hartwich-Beck für deren Projekt „Zivilcourage – vernetzt“.

„Inner Wheel“ ist die weltweit größte eigenständige Frauen-Service-Organisation mit zurzeit 3.900 Clubs und insgesamt 103.000 Menschen in 104 Ländern und allen fünf Kontinenten. Sie wurde 1924 gegründet und macht sich stark für Zivilcourage. Sechs Münchner „Inner Wheel Clubs“ hatten dieses Jahr erstmals einen Preis für Zivilcourage an Mittel- und Realschulen ausgelobt und damit rund 25.000 Lehrkräfte im Freistaat angesprochen.

Die Preisverleihung fand kürzlich in der Alten Rotationshalle des Pressehauses des „Münchner Merkur“ als Hybridveranstaltung statt. Aufgrund der coronabedingten Versammlungsbeschränkungen konnten nur die Preisträger, Laudatoren und Jurymitglieder sowie nationale und lokale Repräsentanten an der Veranstaltung teilnehmen. Zugleich wurde die Übergabe der Preise zeitgleich im Livestream übertragen.

Auch Manuela Küfner, Schulleiterin der Wallburg-Realschule, hätte gerne persönlich an der Veranstaltung teilgenommen, coronabedingt verfolgte sie die Preisverleihung allerdings nur online. „Ich bin sehr stolz, solch eine engagierte Lehrkraft an meiner Schule zu haben, die sich im Bereich Werte außerordentlich einbringt“, lobte Küfner Corinna Hartwich-Beck. Es sei zudem erfreulich, dass die „Inner Wheel Clubs“ solche Leistungen würdigen.

„Für die Münchner ‚Inner Wheelerinnen‘ ist Zivilcourage ein wichtiger Wert, um das Zusammenleben der Menschen in unserer Demokratie zu sichern. Deshalb machen sie sich stark für die Erziehung zur Zivilcourage in unseren Schulen“, betonte Jurymitglied Roswitha Wenzl. Die „Inner Wheel Clubs“ wissen laut Wenzl, dass es viele engagierte Lehrer gebe, die sich mit Herzblut und Engagement darum bemühen. Diese Pädagogen auch weiterhin zu motivieren und ihre Arbeit anzuerkennen, dem solle der Zivilcourage-Preis dienen.

In ihrem Grußwort erinnerte die Nationale Repräsentantin von „Inner Wheel“ Deutschland, Beatrix von Fassong. daran, dass die Organisation in den vergangenen Jahrzehnten einiges bewegt habe. „Immer unter dem Aspekt in dieser schnelllebigen Welt, wo Frauen und Männer bemüht sind, der Jugend Orientierung zu geben; wo die Gesellschaft aufgefordert ist, sich dem demografischen Wandel zu beugen; wo Werte drohen, ihre Wertigkeit zu verlieren, und wo Mut gefragt ist, mit Zivilcourage diese Werte zu verteidigen.“

Auch Kathrin Werner, Präsidentin des Distrikts 88, betonte in ihrer Würdigung, wie wichtig es sei, sich zu äußern und Charakter zu zeigen. „Zivilcourage ist für mich ein Bestandteil gesellschaftlichen Zusammenhalts. Gerade in Zeiten sozialer Medien, in denen es Tätern möglich ist, anonym zu bleiben, müssen wir Zivilcourage fördern.“

Lehrkräfte von 16 Schulen aus Bayern hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt. Von den vier Preisen für Zivilcourage, die in München verliehen wurden, gingen allein drei in die Region Unterfranken. Der ursprünglich mit 5.000 Euro dotierte Preis war aufgrund eines zusätzlich ausgelobten Sonderpreises auf 5.500 Euro erhöht worden. Den ersten Preis erhielten die Lehrkräfte Daniela Amrein und Bernhard Kraus von der Mädchenrealschule St. Josef Schwandorf, den zweiten Preis Philipp Difour und Katja Noack von der „Dalberg“-Mittelschule Aschaffenburg. Der Sonderpreis über 500 Euro ging an die Lehrerinnen Sonja Bayer, Julia Palmer und Maria Schmidtpott von der Staatlichen Realschule Bessenbach.

Die Laudatio für Corinna Hartwich-Beck und ihr Projekt „Zivilcourage – vernetzt“ an der Wallburg-Realschule hielt Elke Inckemann, Professorin für Grundschulpädagogik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie war sehr beeindruckt, „wie vielfältig die inner- und außerschulischen Aktivitäten dieser Schule zur Förderung von Respekt, Empathie, Selbstreflexion, Verantwortungsbewusstsein und Handlungskompetenzen sind“. Durch das langjährige Engagement der Lehrkräfte hätten die Schülerinnen und Schüler vielfältige Möglichkeiten, zivilcouragiertes Verhalten anzubahnen und zu zeigen.

In einer Videobotschaft meldete sich auch der Bayerische Staatsminister für Kultus und Unterricht Prof. Dr. Michael Piazolo zu Wort und würdigte die Preisträger. „Ob im Alltag oder in der Schule – Zivilcourage geht uns alle an! Deshalb danke ich ganz herzlich allen Lehrkräften, die sich in ihrem schulischen Umfeld für Werte wie Zivilcourage, Toleranz und Respekt einsetzen. Das vielfältige Engagement der ausgezeichneten Schulen ist ein toller Beweis dafür, dass die Werteerziehung an unseren Schulen gelingt.“

Autor: Günther Geiling

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Warum Zivilcourage so wichtig ist

Die mit dem Zivilcourage-Preis ausgezeichnete Corinna Hartwich-Beck spricht über ihr Projekt und die Arbeit mit den Jugendlichen

„Zivilcourage – vernetzt! Das ist nicht ein Projekt, sondern steht für eine Vielfalt an nahezu alljährlich stattfindenden Aktionen an der Wallburg-Realschule Eltmann. Corinna Hartwich-Beck unterrichtet dort die Fächer Deutsch und Evangelische Religionslehre. Außerdem übt sie seit vielen Jahren auch die Funktion der Verbindungslehrerin und der Leiterin des Sozialen Arbeitskreises aus. Mit diesem Engagement erreichte jetzt die Lehrerin den dritten Platz beim „Zivilcourage-Preis 2020“ der sechs Münchner „Inner Wheel Clubs“. Bei einer „Live-Schaltung“ nach München nahm sie die Auszeichnung entgegen. Wir fragten die Lehrerin, wieso ihr das Thema „Zivilcourage“ so wichtig ist und was den Erfolg dieser besonderen Preisverleihung bewirkt hat.

Frage: Sie haben im Gegensatz zu anderen Gruppen für den Wettbewerb nicht ein Projekt in den Vordergrund gerückt, sondern ein ganzes Netz von Aktivitäten an Ihrer Schule. Gibt es dafür auch ein Leitziel für Sie?

Corinna Hartwich-Beck: Gewisse Dinge wie Werte lassen sich nur durch wiederholte Auseinandersetzung mit diesen und dauerhaftes Vorleben manifestieren. Ich möchte die Jugendlichen fit für ihr späteres Leben machen gemäß dem Motto „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr!“. Unsere Gesellschaft braucht weltoffene, hilfsbereite und engagierte junge Leute. In der Schule haben wir die Gelegenheit, die Heranwachsenden mit sozialem Engagement zu konfrontieren und sie anschließend selbstgestaltend tätig werden zu lassen.

Was heißt für Sie persönlich „Zivilcourage“?

Zivilcourage heißt für mich, Mut und Bereitschaft zu haben, sich für andere, aber auch gegen Ungerechtigkeit und Mobbing einzusetzen. Dies ist nicht nur gesellschaftlich wichtig, sondern auch für die eigene Persönlichkeitsbildung. Deswegen lebe ich diese Beherztheit unseren Schülern an der Wallburg-Realschule vor, indem ich ihnen Begegnungen und Situationen ermögliche, wo sie unmittelbar mit grundlegenden Werten wie Hilfsbereitschaft, Toleranz oder Gerechtigkeit, Respekt und Empathie in Berührung kommen, entsprechend dem Leitspruch der Musketiere „Einer für alle – alle für einen!“.

Worum geht es in Ihrem Projekt?

Die von mir betreuten Schülergruppen wie Schülermitverwaltung, der Soziale Arbeitskreis, das Courage- oder das Werte-Team kooperieren mit anderen Einrichtungen wie der Tafel, den Werkstätten der Lebenshilfe oder auch einer örtlichen Tagespflegeeinrichtung. Wir bieten auch peer to peer Workshops, um sich mit Rassismus, Homophobie, Cybermobbing und vielem anderen mehr auseinanderzusetzen und als Schulfamilie gemeinsame Werte zu leben.

Sicher ist es nicht einfach, die Schüler mit dem Thema „Umgang mit Vorbehalten“ zu konfrontieren und dabei vertrauensvoll über Tabuthemen zu sprechen. Wie gelingt Ihnen dies?

Zusätzlich zu unseren innerschulischen Projekten und Workshops organisiere ich in Absprache mit unseren Courage-Coachs auch externe Referenten, z. B. die Kolping-Roadshow aus Köln, die Spiel- und Mitmachaktionen sowie Methoden zur Aneignung von Hintergrundwissen über Flucht, Migration und Integration anbietet. Wir hatten auch schon die schwullesbische Jugendgruppe DéjàWü aus Würzburg zum Thema „Homosexualität“ zu Gast, welches in der Schule oftmals ein Tabuthema darstellt. Schließlich bereicherte „Klick & Kill“ von Bühnengold aus Berlin unseren „Werte-Tag 2019“ und stellte dabei Cybermobbing sowie negative Erfahrungen im Umgang mit sozialen Netzwerken in den Mittelpunkt.

Wie man in den Medien immer wieder mitbekommt, interagieren Schülergruppen wie die Schülermitverwaltung oder der Soziale Arbeitskreis mit Einrichtungen vor Ort. Wie muss man sich das vorstellen?

Immer an Weihnachten und zu Ostern organisieren die Schüler dabei Spendenaktionen für die Tafel. In unserer Schulküche führten wir schon Kochprojekte mit der Lebenshilfe durch. Fast monatlich planen wir zudem eine Veranstaltung mit den Senioren von St. Stephanus und dabei gehen sogar die Jungs völlig locker mit älteren Damen spazieren und halten charmant mit ihnen ein Pläuschchen oder es wird bei Kaffee und Kuchen gerätselt und gebastelt.

Was fasziniert oder überrascht Sie bei dieser außergewöhnlichen Arbeit mit den Schülern besonders?

Dass sich Schüler auch außerhalb des Unterrichts sozial engagieren. Da wachsen sogar sonst schüchterne oder introvertierte Schüler über sich hinaus, indem sie souverän Fünftklässler zu Rollenspielen motivieren oder junge Erwachsene der Lebenshilfe in der Schulküche beim Pizzabacken oder Obstsalatzubereitung unterstützen. Es macht mich dann so richtig stolz, zu beobachten, wie sie sich zu ganz tollen, empathischen jungen Erwachsenen entwickeln. Manche ergreifen später sogar einen Beruf im sozialen Bereich.

Wie empfinden Sie persönlich die Auszeichnung mit diesem besonderen Preis?

Ich freue mich natürlich riesig, aber allein kann man solche berührenden und wichtigen Aktionen nicht stemmen. Deswegen auch ein riesengroßes Dankeschön allen Schülern, die sich leidenschaftlich und mit großer Ausdauer in den verschiedenen Gruppen auf vielfältige Art und Weise einbringen. Mein Dank gilt ebenso unserer Schulleiterin Manuela Küfner für ihre Offenheit gegenüber solchen Projektideen. Großartig haben mich dabei auch meine Kolleginnen Maria Brasch (SMV und Courage-Team), Kirsten Christiansen (Produktion des Videos) und mein Kollege Werner Steger (Sozialere Arbeitskreis) unterstützt.

Das Gespräch führte Günther Geiling.

Unser Werte-Team setzt tolle Impulse für ein aktives Schulleben trotz Corona

Unser Werte-Team setzt tolle Impulse für ein aktives Schulleben trotz Corona

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​Einer ganz besonderen Herausforderung stellten sich am Samstag, den 10.10.2020 sechs Mädels unseres Werte-Teams, als sie in der Zeit von 9:00 bis 16:45 Uhr an einem Filmworkshop von JFF – dem Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis – über das Online-Tool „Big Blue Button“ in München teilnahmen. Ausgerüstet mit I-Pads, Mikros etc. aus München, stürzte sich jede Einzelne mutig von Zuhause aus in dieses doch recht abenteuerliche Projekt, da technische Probleme uns allen eingangs mehr als eine Stunde Zeit geraubt hatten, bis endlich mit Hilfe der beiden verantwortlichen Damen, nämlich Jana Schreiner und Maria Rilz, mit einer Kennenlernrunde, einem Brainstorming sowie der Storyboard-Entwicklung durchgestartet werden konnte. Zeitgleich waren mit uns drei weitere Schulteams aus Unterfranken am Start. Gearbeitet wurde in separaten digitalen Räumen, zwischendurch traf man sich wieder zu gemeinsamen Meetings im Hauptraum, um beispielsweise Input zu Einstellungsgrößen, zum Schnitt usw. erhalten oder filmtechnische Fragen zu klären. Auch im Verlaufe des Tages sah sich unser Werte-Team immer wieder mit digitalen Problemen konfrontiert, bewies dabei aber einerseits ungemeines Durchhaltevermögen und andererseits Einfallsreichtum beim Lösen diverser technischer Herausforderungen. Am Ende des Tages waren die Ideen der Mädels, die sich für eine Beschäftigung mit dem Begriff „Toleranz“ entschieden hatten, in Form von einzelnen Filmsequenzen umgesetzt, doch mussten noch weitere gemeinsame Stunden – mal am Nachmittag im Reli-Raum, überwiegend in den Pausen am Vormittag – genutzt werden, um das „Produkt“ fertigzustellen. Zusätzlich entwickelte sich der Wunsch, sich als Werte-Team einmal den 5. Klassen vorzustellen und mit diesen gemeinsam etwas zu erarbeiten, weswegen zwei Mädels auf eigene Faust sich ein Konzept überlegten, in das neben dem Werte-Video auch noch eine PowerPoint-Präsentation sowie kleine Challenges zu den Jahrgangsstufenthemen der Fünftklässler (Höflichkeit + Zuverlässigkeit) eingebunden werden sollten.

Eigentlich hätte das am Samstag erstellte Video für die EU-Kampagne „Spotlight – Future of Europe“ produziert werden sollen, doch das Werte-Team möchte sein Erstlingswerk bewusst als schulischen Beitrag verstehen. An dieser Stelle möchte ich nochmals das tolle Engagement von Jana, Emma, Lia, Alina, Leonie und unserer Wertebotschafterin Hannah loben, die völlig eigenständig an diesem Projekt gearbeitet haben, sprichwörtlich ins kalte Wasser des Filme-Machens gesprungen sind und sich wirklich tapfer durchgekämpft haben – ich hätte es absolut verstehen können, wenn im Verlaufe des Samstags die eine oder andere irgendwann von den wiederkehrenden technischen Unzulänglichkeiten entnervt offline gegangen wäre.

Inzwischen haben in den Klassen 5a und 5b am 22.10.20 während der Klassleiterstunde erste Mini-Workshops stattgefunden, welche am 19.11.20 mit den Klassen 5c und 5d fortgesetzt werden. Auch hier gilt zu betonen, dass das Werte-Team, eben nicht wie beispielsweise das Courage-Team, im Vorfeld professionell durch externe Coachs geschult wurde, sondern tatsächlich selbst experimentell Ideen zur Werte-Erziehung umsetzt. Hut ab!

Autorin: Corinna Hartwich-Beck

Unser Werte-Team bezieht Stellung, …

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… indem es der gesamten Schulfamilie zum Schuljahresende eine ganz persönliche Videobotschaft zukommen lässt.

Ja, tatsächlich, trotz all der Corona bedingten Schwierigkeiten, sich nicht als Gruppe treffen zu können, um Aktionen zu planen oder auch auszuführen, ist es unserer Wertebotschafterin Hannah noch im zweiten Halbjahr gelungen, gemeinsam mit acht weiteren Schülern aus den Jahrgangsstufen 7 bis 9 ein Werte-Team zu bilden. Während des Homeschoolings haben sich alle Beteiligten mit einem für sie persönlich wichtigen Wert, beispielsweise dem der Loyalität oder des Vertrauens, beschäftigt und ihr Statement dazu abgegeben. Denn gerade in Zeiten wie diesen ist doch nichts so wichtig, als sich auf ganz zentrale Werte zu besinnen und diese auch zu leben!

Autorin: Corinna Hartwich-Beck

„Leinen los und Werteschiffchen ahoi!“

„Leinen los und Werteschiffchen ahoi!“

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Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des Wertebündnisses Bayern hatte dessen Stiftung dazu aufgerufen, kleine Papierschiffchen zu basteln und damit zu beschriften, was einem für ein positives gemeinsames Zusammenleben wichtig ist – auch gerade im Hinblick auf die für alle doch sehr außergewöhnliche und herausfordernde „Coronazeit“. Gesagt, getan! Hannah, unsere Wertebotschafterin, war sehr schnell von dieser Aktion begeistert, sodass sie zum einen, wie von der Stiftung verlangt, ihre Bastelaktion per Handyfilm festhielt, zum anderen ihr kleines Kunstwerk per Post zur Stiftung schickte.

Nun warten wir gespannt darauf, dass Hannahs Filmchen Teil eines Videoclips wird, der von der Bayerischen Philharmonie musikalisch umrahmt wird. Die Veröffentlichung wird auf der Website des Wertebündnisses Bayern erfolgen, ein fester Termin ist leider noch nicht bekannt. Außerdem ist die Jungfernfahrt aller eingesendeten Werteschiffchen für den Sommer geplant.

Autorin: Corinna Hartwich-Beck

Hannah Schirling – unsere Wertebotschafterin an der WRS

Hannah Schirling – unsere Wertebotschafterin an der WRS

Im Herbst 2019 hatten 100 unterfränkische Schulen, das Spektrum reichte von Förder- über Mittel- und Realschule bis hin zum Gymnasium, die Bewerbungsunterlagen ihrer Schützlinge für die Initiative „Werte machen Schule“ des bayerischen Kultusministeriums eingereicht. Kurz vor Weihnachten erreichte uns schließlich die Nachricht, dass Hannah zu den 28 Acht- bzw. Neuntklässlern zählt, die in unserem Regierungsbezirk für dieses verantwortungsvolle Amt ausgebildet werden. Aus den Händen von Kultusstaatssekretärin Anna Stolz erhielt sie ganz offiziell während einer Feierstunde im Schullandheim Leinach eine Ernennungsurkunde.

Wir gratulieren herzlich und wünschen dir, Hannah, einen bereichernden Austausch bei deinen regionalen Schulungen, aber auch viel Freude bei der Realisierung deiner Ideen an unserer Schule!

Und nun stellt sich unsere Wertebotschafterin kurz vor:

Hey,

ich heiße Hannah Schirling, besuche momentan die Klasse 8d und bin Wertebotschafterin an der Wallburg-Realschule Eltmann. Im Januar 2020 habe ich das erste Wertebotschafter-Seminar in Leinach besucht, bei dem mir und 27 anderen Schülern/innen gelehrt und aufgezeigt wurde, was alles zu unseren Aufgaben als Wertebotschafter zählt.

Eines meiner Ziele ist es, als Wertebotschafterin verschiedene Werte wie z. B. Respekt, Toleranz und Höflichkeit an die Schüler zu vermitteln, um so ein besseres Miteinander zu fördern.

Autorinnen: Corinna Hartwich-Beck, Hannah Schirling