Das rollende Klassenzimmer im Geographieunterricht

Eine Schule, deren Schüler aus zwei Regierungsbezirken kommen, ist eher selten, aber umso spannender. So machten sich die Klasse 5c und 5d gemeinsam auf, das Einzugsgebiet der Schüler näher zu betrachten. Die Fahrt ging natürlich in Eltmann los, wo bereits das erste Referat am Marktplatz stattfand. Weiter ging die Fahrt nach Unterschleichach, Sand a. M. (dort wurden die Kinder überrascht mit warmem Käsekuchen), Zeil, Ebelsbach, Neubrunn, Breitbrunn, Stettfeld, Staffelbach, Oberhaid (Bürgermeister Carsten Joneitis hat sich in Oberhaid extra Zeit genommen, um Fragen rund um die Politik zu klären), Trosdorf (da wurden wir  in der Marina erwartet) und noch nach Tütschengereuth.  In den  jeweiligen Heimatdörfern der Schüler wurden weitere Referate gehalten,  um so den Nahraum mit eigenem Expertenwissen erkunden zu können. Mit viel Begeisterung, Spaß und vielen Informationen über den Steigerwald und die Haßberge rollten die 5. Klässler um 15.30 Uhr wieder zurück an die Wallburg-Realschule nach Eltmann. 

Abschlussversammlung der Schülerfirma Mr. New Bottle

Liebe Aktionäre, liebe Schulleitung und liebe Lehrer,

voller Stolz konnten wir Ihnen mitteilen, dass wir das Geschäftsjahr unserer Schülerfirma Mr. New Bottle mit einem Gewinn in Höhe von 5,00€ pro Aktie abschließen konnten. So ist unsere Aktie im Laufe eines Schuljahres um genau 50% gestiegen. Bei unserer Abschlusshauptversammlung am 12.07.18 konnten wir den Gewinn bereits an die Aktionäre ausschütten. Die Aktionäre spendeten daraufhin rund 200,00 € an das Klinikum Bamberg, um für kranke Kinder Kuscheltiere kaufen zu können; rund 230,00 € wurden an die Schülerfirma gespendet, die mit diesem Geld ein Abschlussessen finanzieren möchte. Vielen herzlichen Dank dafür!

 

Ihre Schülerfirma Mr. New Bottle

Big Challenge

Tradition könnte man ihn schon nennen, den europaweiten Englisch-Wettbewerb, an dem wir uns seit fünf Jahren beteiligen. In diesem Jahr nahmen 1.300 Schulen in Deutschland mit über 100.000 Schülern teil und schwitzten am 3. Mai gemeinsam über den 45 Multiple-Choice-Fragen, für die sie 45 Minuten Zeit hatten. Auch in diesem Jahr hat sich die Anstrengung für unsere Schule wieder gelohnt, denn wir lagen bei den durchschnittlich erreichten Punkten in allen Jahrgangsstufen über der bayernweiten Punktezahl (so erreichten wir z. B. in Jahrgangsstufe durchschnittlich 200 Punkte, verglichen mit 117 Punkten bayernweit).

Preisträger:

5. Klassen:

3. Platz Tim R., 5b 242 Punkte (Durchschnitt Bayern: 186 Punkte)

2. Platz Fred S., 5d 251 Punkte 

1. Platz Tyler B., 5c 267 Punkte (Platz 44 in Bayern von über 3.200 Schülern)

6. Klassen:

3. Platz Hannes A., 6d 233 Punkte 

2. PlatzPaul P., 6a 238 Punkte

1. Platz Simon K., 6c 249 Punkte (Durchschnitt in Bayern: 131 Punkte)

7. Klassen:

3. Platz Emilio S., 7a 280 Punkte (Durchschnitt in Bayern: 117 Punkte)

2. PlatzSarah B., 7d 285 Punkte (Platz 25 in Bayern von etwa 1.750 Schülern)

1. Platz Merlin R., 7b 301 Punkte (Platz 11 in Bayern)

8. Klassen:

3. Platz Joana W., 8a 260 Punkte (Platz 22 landesweit von ca. 1.150 Schülern)

2. PlatzGabriel K., 8c 271 Punkte (Durchschnitt in Bayern: 127 Punkte)

1. Platz Nils L., 8c 301 Punkte (Platz 1 in Bayern von knapp 1.150 Schülern! 19. Platz in ganz Deutschland von 12.847 Schülern!)

Wir gratulieren allen Gewinnern ganz herzlich, wünschen viel Spaß mit den Preisen und hoffen auf ein ähnlich erfolgreiches Abschneiden 2019!

– Kirsten Christiansen

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beeinDRUCKende Schätze

Drachen sind ja bekannt dafür, dass sie Schätze horten. So gewissermaßen auch die Aktion „Sammeldrache“: Dabei handelt es sich um ein Recycling-Projekt, bei der mit Hilfe der grünen „Drachen-Box“ leere Druckerpatronen und Tonerkartuschen gesammelt werden. Leider werden bislang immer noch viele Druckerpatronen nach einmaliger Nutzung im Hausmüll entsorgt, obwohl sie sich wiederverwenden ließen und so Ressourcen gespart werden könnten. Zu diesem Zweck steht ab sofort vor dem Sekretariat eine Sammelbox bereit, mit der wir einen kleinen Beitrag zum Umweltschutz leisten möchten, und hoffen auf rege Beteiligung von Schülern, Eltern und Kollegen! Folgende Produkte können dort entsorgt werden:

  • unbeschädigte und originale Druckerpatronen und Tonerkartuschen (möglichst in der Original-Schutzfolie)
  • aber bitte keine Tintentanks (ohne Düse und Platine) und Resttonerbehälter

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Wie eine Orange auf dem Sederteller…

nun gut, nicht jeder wird wissen, was ein Sederteller ist und was eine Orange damit zu tun hat. Auf dem Sederteller finden sich am jüdischen Pessachfest symbolische Speisen wieder, die an die Befreiung des israelitischen Volkes aus der Sklaverei in Ägypten erinnern. Aber eben keine Orange.

Am 19. Juni besuchte die Bamberger Rabbinerin Frau Dr. Deusel einige Religionsklassen und erzählte in sehr unterhaltsamer und anschaulicher Art von jüdischen Traditionen, verschiedenen Aspekten jüdischen Lebens und von ihrer Tätigkeit als Rabbinerin in Bamberg.

Eine Frau als Torakundige, als Leiterin der Gottesdienste, Lehrerin und Seelsorgerin einer jüdischen Gemeinde ist bislang eher selten, aber – wie wir auf sehr lebendige Weise erfahren durften – nicht undenkbar. Anders als die Orange auf dem Sederteller.

Musical „Im Riff geht`s rund“

In den vergangenen Tagen ging es an der „Wallburg-Realschule Eltmann“ im Riff so richtig rund. Verschiedene Unterwasserbewohner bewarben sich beim Casting und erlebten dort viele Überraschungen. Es ging dort um den famosen Talentwettbewerb namens „Frutti di Mare“, bei dem die Performance von bunten Papageienfischen und Co in Turbulenzen geriet. Vor der tollen Kulisse einer Unterwasserlandschaft präsentierten die Chorklassen 6a/6b das Musical „im Riff geht`s rund“ und bekamen großen Beifall für ihre gelungenen Aufführungen.

Die Bühne der Aula hatte sich dazu in einen Strand einer tropischen Palmeninsel verwandelt, an dem in der Dunkelheit Palmen rauschten und Wellen donnerten. Da reibt sich plötzlich eine Flaschenpost wie benommen die Augen. „Der Wind treibt mich von West nach Ost, ich bin halt nur ne Flaschenpost.“ Und schon begegnet ihr eine Möwe, für die das Reiseziel sonnenklar ist, nach Bali zum Wellenreiten. Die Flaschenpost zeigt auf ihren Bauch, der schon wieder wehtut. „Darin habe ich eine außerordentlich wichtige Nachricht. Ich muss dringend zurück ins Meer.“

Danach geht es im Korallengarten rund. Dort wollen die Meeresbewohner sich gegenseitig beweisen und zeigen, wer am besten singen und tanzen kann. Zur Musik macht ein Schwarm von Glitzerinen Streching-Übungen mit ihrem Gesang „Glitzer, Glitzerinen, flitzen über alle Bühnen, glitzern rot und glitzern blau in einer tollen Casting-Show.“ Der Kugelfisch Elsi präsentiert sich in seinem ball-ähnlichen, gelben Kleid und zeigt, was er so alles kann. „Ich find bestimmt nen supertollen Mann. Ein Hai oder ein toller Hecht, ein Seehund wäre auch nicht schlecht.“ Die Papageienfische kamen mit eine „Rock around the coral tree“, bevor Juror Pepe tönt „Shalali, so schaffst du`s nie“. Dazu gesellten sich noch die flotten Flundern und die Quallen machten in ihrem Song auf besondere Weise auf sich aufmerksam. „Kommt ihr uns in die Quere, erteiln wir euch ne Lehre. Und wenn wir euch berühren, dann werdet ihr das spüren: Die Flosse schmerzt, die Kieme brennt, die Schuppe juckt, das Auge flennt.“

Da berührte die Flaschenpost die Quallen, spürte aber nichts. „Ich bin nicht wirklich ein Fisch. Alors, mein Name ist Ferdinand Louis Armand Pirouette Olivier de Chateau de Grandpopeau.“ Das war dann doch für die Quallen zu viel, die fragten: „Dürfen wir dich Flapo nennen?“  Sie stimmte zu und verriet, dass sie einmal eine stolze Rotweinflasche im Weinkeller des berühmten Naturforschers Professor Bergström war, bis er mich zu seiner Expedition in die Südsee mitnahm.“

Nun hellte sich so manches auf. Ein gewaltiger Sturm zerstörte das Schiff des Professors. „Er trank mich aus in einem Zug. Dann steckte er Papiere in meinen Bauch, verkorkte mich und warf mich ins Wasser. Und von Tag zu Tag wird mein Bauchweh immer schlimmer.“

Das Bühnenbild verwandelte sich dann in die Höhle der gähnenden Moräne, die jedem Fisch gerne Rat erteile. Vor ihr standen nun drei Quallen und eine Flaschenpost. Da kam „Henning von Heringsdorf“ daher mit dem tollen Song „Tippen, klicken, simsen, faxen, Mail verschicken, chatten, chatten, wenn wir alle das nicht hätten“.

Die letzte Rettung sah man noch im Doc, der mit Skalpell und Stethoskop ankam. Er sah bei der Flaschenpost höchste Alarmstufe. Können die drallen Quallen, der optimal vernetzte Hering oder der hochgelehrte Doktor Fisch helfen? Die herbeigerufenen Zerstörer-Fische helfen nicht, sondern entführen Flapo in Erwartung einer wertvollen Beute. Aber Tintenfisch Tilla und die Quallen können Flapo wieder befreien. Letztlich gelingt den starken Armen des Octopus die Flaschenöffnung. Nun wird das bevorstehende Drama des Vulkanausbruchs offenbart. Die drei Zerstörer werden aber freiwillig zu Rettern des Riffs, indem sie nach Berechnungen des Professors Bergström den Vulkan anbohren und den Druck ablassen. Mit vereinten Kräften und Zusammenhalt schaffen sie es und „Flapo“ ist der Held des Meeres. Übertragen könnte das heißen: Manchmal ist das Leben wie ein Spiel, aber mitunter gilt es, anderen zuzuhören. Mit einem oft ironischen Unterton wurde dabei auch die Nutzung neuer Medien und die Welt der Casting-Shows beleuchtet.

Hinter diesem Musical mit seinen vielen Liedern und Ohrwürmern steckte natürlich viel Arbeit und die beiden Leiter der Chorklassen 6a und 6b Sebastian Franz und Gabriele Sohmer hatten das ganze Schuljahr mit ihren Schülern die Szenen, Lieder und Songs eingeübt. Aber auch die Eltern hatten sich fleißig bei der Erstellung der Kostüme mit eingebracht, so dass jeder einzelne Fisch mit seiner Farbenpracht erkennbar wurde.

Die Zuschauer bekamen bei den drei Aufführungen eine äußerst unterhaltsame musikalische Inszenierung geboten, wobei sich anspruchsvolle Solonummern mit beeindruckenden Choreografien abwechselten. Der große Beifall war der Lohn für die jungen Künstler.

(gg)

Darsteller

Flapo: Maja Dilzer, Fiona Trunk

Möwe: Daniel Schmitt, Luca Stärk

Zerstörer: Leonhard Gehring, Paul Pfaff, Jule Hömer, Alicia Keller, Emma-Katharina Lang und Alina Roß

Glitzerinnen:  Sophia Deschner, Antonia Greubel, Mia Hampel, Letizia Hofmann, Fiona Sandner, Rosa Schneider, Lena Weinhold, Julia Zösch, Luise Eichhorn, Anne Kneier, Jana Virnekäs und Nele Will.

Elsi Kugelfisch: Hanna Schirling und Leonie Meier

Papageienfische: Lukas Arndt, Vincent Streit, Niklas Beckert, David Beßler, Filip Giehl, Niklas Lang, Niklas Meier und Maximilian Stark.

Juroren Pepe: Bastian Thanner und Elias Fink

Quallen: Angelina Binder, Danilo Graser, David Heurung, Noel Kühnert, Theresa Schneider, Svenja Schömig

Mora: Moesha Beck und Jonas Renner

Henning Hering: Ben Krines und Elias Wöhrl

Doktor Fisch: Chantal Hladik

Tilla Tintenfisch: Jule Pickel und Laura Weppert

Otto Oktopus: Maximilian Altmann, Petro Nasirow und Alec Jahn.

Bühnenbild: Elke Barnickel und Constanze Büller

Tanz: Katja Weber

Technikteam: Jochen Labisch

Klavier: Gabriele Sohmer

Gesamtleitung: Gabriele Sohmer und Sebastian Franz

(gg)

Bild 1: Flaschenpost „Flapo“ mit der Qualle (rechts) beim Doktorfisch (links).

Bild 2: Die Papageienfische bei ihrer „Casting-Show“

Bild 3: Die Chorklassen begeisterten mit ihrer musikalischen Darbietung der Lieder und Songs.

Bild 4: Hier wird noch einmal die Moräne in ihrer Höhle um Rat gefragt.

Foto: Günther Geiling