Bereits in der Aula wurden sie von den 24 Mitgliedern unseres Sozialen Arbeitskreises herzlich empfangen. Nachdem die Zehntklässler des SozAKs wenige Tage zuvor verabschiedet worden waren, lag die Organisation des Tages nun in den Händen der engagierten Acht- und Neuntklässler.
Der erste Programmpunkt führte die Gäste direkt in den großen Musiksaal. Dort sorgten die Klassen 5a und 6a unter der Leitung ihres Musiklehrers Herrn Franz mit einer mitreißenden Begrüßungsrunde für einen stimmungsvollen Auftakt. Mit viel Freude und sichtbarer Begeisterung zogen die jungen Sängerinnen und Sänger ihr Publikum schnell in ihren Bann und schufen vom ersten Moment an eine herzliche Atmosphäre.
Anschließend hieß es: Ärmel hochkrempeln! Denn damit zur Mittagszeit ein leckeres Essen für insgesamt 39 hungrige Mäuler auf dem Tisch stehen konnte, wurden verschiedene Teams gebildet. Während die Kochgruppe unter der professionellen Leitung unserer Küchenfee Frau Brasch ohne Umschweife loslegte und eine indische Linsensuppe mit frisch gebackenem Naan-Brot sowie ein Joghurt-Dessert mit Waldfruchtspiegel vorbereitete, kümmerte sich eine weitere Gruppe mit viel Liebe zum Detail um das Stellen, Dekorieren und Eindecken der festlichen Tafel. Selbst an frischen Blumenschmuck wurde gedacht. Damit auch niemand durstig bleiben musste, sprang die SMV kurzerhand ein und spendierte die Getränke – eine nachhaltige Idee, denn von unserem schulinternen Fußballturnier am 16.07.2026 waren noch zahlreiche Getränkekästen übriggeblieben.
Besonders gefragt war die Kreativgruppe. Gemeinsam wurden Stoffturnbeutel bedruckt, die ein eigens von zwei SozAK-Schülerinnen entworfenes Logo zierte – ein Symbol für die langjährige Zusammenarbeit zwischen der Wallburg-Realschule und der Werkstatt in Sennfeld. Dass einige Gäste bereits Erfahrung mit dem Bedrucken von Taschen hatten, da sie erst Anfang Mai Muttertagsgeschenke gestaltet hatten, machte sich schnell bemerkbar. Mit viel Geschick entstanden somit individuelle Erinnerungsstücke.
Beim gemeinsamen Mittagessen standen schließlich nicht mehr das Kochen oder Basteln im Mittelpunkt, sondern das, worum es bei solchen Begegnungen eigentlich geht: miteinander ins Gespräch kommen, gemeinsam lachen, und die Zeit genießen. Es wurde erzählt, gescherzt und viel gelacht – ganz selbstverständlich und ohne Berührungsängste.
Weil beim anschließenden Aufräumen und Spülen alle tatkräftig mit anpackten, blieb sogar noch genügend Zeit für gemeinsame Freizeitaktivitäten. Ob beim Rundlauf an den Tischtennisplatten im Pausenhof, spannenden Einzelmatches, einer Partie Fußball bzw. Basketball 1:1 oder einfach bei guten Gesprächen – überall war zu spüren, wie unkompliziert und herzlich das Miteinander geworden ist.
Zum Abschied erhielten alle Gäste ihren persönlichen Stoffturnbeutel, der bei allen hervorragend ankam, als Erinnerung an einen rundum gelungenen, kurzweiligen Tag. Noch größer war jedoch die Freude über die gemeinsam verbrachte Zeit. Entsprechend herzlich fielen die Verabschiedungen aus. Umarmungen, Shake Hands und der einhellige Wunsch nach einem baldigen Wiedersehen im Herbst machten deutlich: Diese Kooperation lebt längst nicht mehr nur von gemeinsamen Aktionen – sie lebt von Begegnungen, die verbinden.
Corinna Hartwich-Beck