Drei Aktionen, vier Power-Teams und ganz viel Herz für Werte

Drei Aktionen, vier Power-Teams und ganz viel Herz für Werte

Gleich drei Mal in kürzester Zeit zeigten unsere beiden Wertebotschafterinnen Marie und Lenya gemeinsam mit ihren beiden Partnerinnen Amelie und Lilly von der Wilhelm-Sattler-Realschule in Schweinfurt, was echtes Teamwork bedeutet – und wie man mit Haltung, Humor und Herz andere für Werte begeistert.

Los ging’s mit einem Besuch in einer ersten Klasse der Kerschensteiner-Volksschule in Schweinfurt: Dort trafen die vier auf aufmerksame, offene Kinder, denen sie spielerisch und mit viel Einfühlungsvermögen wichtige Werte näherbrachten. Für alle Beteiligten war schnell klar: Das war nicht nur ein einmaliges Erlebnis, sondern ein echtes Herzensprojekt (weitere Infos vgl. separaten Artikel „Große Wirkung im Kleinen: Wertebotschafterinnen begeistern Giraffengruppe“ auf der Schulhomepage).

Wenige Wochen später stand schon das nächste Highlight an: ein Workshop für Siebtklässler – diesmal an der Partnerschule in Schweinfurt. Das Format stammt übrigens von den „alten Hasen“ Marie und Amelie, die diesen Workshop bereits vor drei Jahren konzipiert hatten, um jüngere Schüler gezielt für Werte zu sensibilisieren. Gemeinsam mit ihren Nachfolgerinnen Lenya und Lilly, die zum ersten Mal als Duo vor einer siebten Klasse auftraten, brachten sie die Gesamtthematik auf Augenhöhe herüber – schlagfertig, klar und immer respektvoll. Die Rückmeldungen? Begeistert – ein Blick auf einige Feedbackzettel (inzwischen als Collage gesichert) sorgte bei unseren Wertebotschafterinnen für breites Grinsen und auch Schmunzeln!

Den krönenden Abschluss bildete schließlich der unterfränkische Wertetag für angehende Lehrkräfte. Auch hier waren unsere Botschafterinnen nicht zu stoppen: Sie stellten ihre Arbeit vor, zeigten Ausschnitte aus ihren gemeinsamen Workshops, aber auch von schulinternen Aktionen – und bezogen die Referendare direkt mit ein, beispielsweise per Mentimeter. Unterstützt wurden sie dabei von den Courage-Teams beider Schulen (Lenya und Sofia stellvertretend für unsere Schule), die ihre Ausbildung zum CourageCoach, aber auch ihre Arbeit und Projekte mit externen Anbietern wie Kolping – Netzwerk für Geflüchtete auf kreative und sehr praxisnahe Weise präsentierten.

Ein großes Dankeschön geht an unsere engagierten Mädels Marie, Lenya und Sofia – ohne sie wären solche Projekte gar nicht denkbar. Und eines steht fest: Wer mit so viel Energie und Überzeugung Werte lebt, verändert seine Schule – und vielleicht sogar ein kleines Stück die Welt.

Corinna Hartwich-Beck

Handys  –  Technik für Erwachsene in Kinderhänden

Handys – Technik für Erwachsene in Kinderhänden

Webinar zu Recht im Internet von „Law4School“ e. V.

Am 22.07.2025 war zum wiederholten Mal eine Rechtsanwältin zu Gast bei unseren sechsten Klassen. Leider nicht persönlich, denn Gesa von Schwerin und ihr Verein „Law4School“ sind in Rostock ansässig, aber mit Hilfe eines interaktiven Webinars gelang es ihr, trotz der Distanz viele wichtige Informationen zum Thema Cybermobbing und Recht im Internet an die Schülerinnen und Schüler zu bringen.

Dass Aufklärung über diese Themen wichtig sind, zeigte sich, als Gesa von Schwerin abfragte, wie viele Schülerinnen und Schüler in der Klasse bereits einmal etwas per WhatsApp geschickt bekommen hatten, was ihnen Angst gemacht habe bzw. wodurch man sich unwohl gefühlt habe. Mehr als die Hälfte in unseren Klassen bejahte diese Frage, wobei nicht alle Betroffenen angaben, mit ihren Eltern darüber geredet zu haben.

Wie man die verschiedensten Probleme im digitalen Raum, von Cybermobbing über Cybergrooming bis hin zu Urheberrechtsverletzungen, vermeidet bzw. mit diesen umgeht, dazu gab die Rechtsanwältin 90 Minuten lang viele Tipps, zeigte aber auch das mit der jeweiligen Straftat verbundene Strafmaß auf – ein ziemlicher Augenöffner für viele Schülerinnen und Schüler. Anbei ein kleines Quiz, mit dem du dein eigenes Wissen zu Recht im Internet testen kannst (nur eine Antwort ist jeweils richtig):

1. Darf man die Handynummer von jemandem an eine dritte Person weitergeben?

  • Klar, das macht jeder und wenn der andere nicht mit dieser Person reden will, kann er ihm oder ihr das dann ja selber sagen.
  • Nein, das darf man nicht, ohne die betroffene Person zu fragen. Hier greift der Datenschutz.

2. Wie reagiert man am besten auf eine Nachricht von einem Fremden?

  • Man fragt, woher der Fremde einen kennt und die eigene Nummer hat.
  • Man schreibt zurück, dass man in Ruhe gelassen werden will.
  • Man stellt sich höflich mit Namen, Alter und Wohnort dem Fremden vor.
  • Man blockiert die Person und antwortet gar nicht, denn solche Personen sind oft geschickt darin, einen dann doch in Gespräche zu verwickeln.

3. Ist es unproblematisch, ein Foto von dir zu versenden, das lediglich dein Gesicht zeigt, nicht aber deinen Körper?

  • Ja, das ist total OK; im realen Leben sieht ja eh jeder mein Gesicht.
  • Nein, denn das Bild kann z. B. genutzt werden, um Nacktfotos zu erstellen, indem der Kopf mit Bildbearbeitungs-Apps auf einen fremden Körper montiert wird.

4. Darf man Sticker von Filmhelden, Comicfiguren usw. erstellen und weitergeben?

  • Ja, das macht doch jeder.
  • Ja, der Künstler, der die Figur geschaffen hat, freut sich, dass man sie bekannter macht.
  • Nein, jede Kunstfigur ist urheberrechtlich geschützt – das kann teuer werden.

5. Stimmt es, dass man in WhatsApp einen Bericht über alle von der App über einen gespeicherte Informationen anfordern kann?

  • Ja, darauf hat man ein Recht. Man kann ihn unter „Einstellungen“ > „Account“ > „Account-Info anfordern“ abfragen und sollte das auch ab und zu tun.
  • Nein, das fällt unter Datenschutz, daher darf WhatsApp mir nicht sagen, welche Informationen sie über mich gespeichert haben.

6. Es ist immer rechtlich unproblematisch, wenn man Bilder, Sticker oder Memes nur weiterleitet, sie aber nicht erstellt hat.

  • Ja, man wird immer freigesprochen, weil man eigentlich nichts gemacht hat.
  • Nein. Teilt man Medien, die das Urheberrecht oder Persönlichkeitsrecht verletzen bzw. unter den Straftatbestand der Volksverhetzung fallen, macht man sich strafbar.

Na, hast du’s gewusst? Hier kommt die Auflösung:

1. Nein, man darf keine fremden Handynummern ungefragt weitergeben.

2. Man blockiert die Person – nicht zurückschreiben!

3. Nein, das Bild kann auch dann missbraucht werden, wenn nur das Gesicht zu sehen ist.

4. Nein, das fällt unter das Urheberrecht. Die Firmen verdienen Geld mit Merchandise, auf das das Motiv gedruckt ist (Kleidung, Tassen, Sticker etc.), daher darf man das Motiv nicht einfach kopieren, sei es Snoopy oder Superman.

5. Ja, das muss von allen Firmen angeboten werden, die persönliche Daten von dir speichern, d. h. das funktioniert auch in den sozialen Medien.

6. Nein, Teilen schützt vor Strafe nicht. Leitet man z. B. ein Meme mit rechtsradikalen Inhalten weiter, macht man sich der Volksverhetzung strafbar.

Abschließend betonte Gesa von Schwerin, dass es sich beim Handy eigentlich um Technik handle, die für Erwachsene entwickelt wurde, und nicht für Kinder. Daher sei es sehr wichtig, dass die Eltern den Umgang mit dem Medium eng begleiten. Vor der fünften Klasse sollte ihrer Meinung nach kein Schüler und keine Schülerin ein Handy haben, dann auch nur mit einem Prepaid-Vertrag.

Obwohl die Kinder und Jugendliche als „Digital Natives“ in eine digitale Welt geboren werden und mit dieser aufwachsen, waren lange noch nicht alle diese Informationen für sie selbstverständlich. So konnten unsere sechsten Klassen auch viele neue Erkenntnisse zur rechtlichen Lage und Handlungsempfehlungen aus dem Webinar mitnehmen. Hoffentlich werden sie zukünftig reflektiert und verantwortungsvoll ihre „Technik für Erwachsene“ einsetzen!

Kirsten Christiansen

Wahlfach Mountainbike

Wahlfach Mountainbike

Im Wahlfach Mountainbike werden die Schüler und Schülerinnen ab der 7. Klasse mit Technikübungen auf den Einsatz im Gelände vorbereitet. Bei den anschließenden Ausfahrten werden die Kenntnisse erprobt und ausgeweitet. Sofern es organisatorisch umsetzbar ist, erfolgt die Teilnahme an den Regionalentscheiden mit der Möglichkeit zur Qualifikation für das Landesfinale. Ein Highlight wird die Ausfahrt zum Bike-Cafe-Messingschlager nach Baunach sein, wo eine Führung durch das Lager veranstaltet wird und ein Besuch des Bike-Parks eingeplant ist. Zum Abschluss des Schuljahres ist ein 3-tägiger Aufenthalt am Ochsenkopf geplant.

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Ein ganzes Jahrhundert in nur 3 Stunden

Ein ganzes Jahrhundert in nur 3 Stunden

Besuch im Museum Georg Schäfer

900 Gemälde, nur für uns – so schien es, als wir am Vormittag des 18. Juli den Kunstgeschichtsstoff der 9. Jahrgangsstufe an originalen Werken Revue passieren ließen. Denn außer uns war lange Zeit glücklicherweise niemand im Museum, sodass wir uns über all Räume hinweg verteilen und zu zeichnerischen Übungen am Boden ausbreiten konnten.

Doch der Reihe nach: Zunächst verbrachten wir nämlich die Zeit vor der Öffnung des Museums u.a. damit, uns zwei Gebäude in Schweinfurt näher anzusehen und zu analysieren. So begannen wir unsere Kunstgeschichte-Tour am Marktplatz und reisten dort gedanklich ins letzte Schuljahr zurück zur Renaissance. In dieser Zeit entstanden Handelsrouten und die daran gelegenen Städte entwickelten eine wohlhabende Bürgerschicht, die auch nach politischem Einfluss strebte. Das aufkommende Bürgertum führte daher zu einem großen Bauboom in Bezug auf Rathäuser als Zentren der lokalen Macht – so auch in Schweinfurt.

Danach stand mit dem Museumsgebäude ein Kontrast auf dem Programm, wie er deutlicher nicht sein konnte. Nach einem aus finanziellen Gründen verworfenen architektonischen Konzept des berühmten Mies van der Rohe, mit dem Georg Schäfer weitläufig verwandt war, gelang es endlich am Ende der 1990er Jahre, einen geeigneten und repräsentativen modernen Bau für die 900 Gemälde und 4000 Zeichnungen umfassende Sammlung zu errichten. Architekt Volker Staab, der auch das Neue Museum in Nürnberg erreichtet hat, führte ihn schließlich in schlichten Formen, aber mit eleganten Details und Materialien (Beton, Eiche, Marmor) aus. Die Fassade des quaderförmigen Museum ist geprägt von unterschiedlichen Rechtecken und wird aufgelockert durch die beiden Zugänge mit breiten Treppen und Portalen.

Nach einer kleinen Zeichenübung zum Aufwärmen zockten wir noch ein schnelles Kahoot zur Wiederholung des Kunstgeschichts-Stoff des Jahres. Pünktlich mit den ersten Klagen über schmerzende Füße und benötigte Toiletten erlöste uns das freundliche Personal und öffnete die große Eichentür. Innen angekommen erwartete uns ein repräsentativer Überblick über die Kunst des 19. Jahrhunderts. Georg Schäfer hatte das große Glück, gegen den Zeitgeschmack gesammelt zu haben. Dadurch gelang es ihm, viele berühmte Werke von internationalem Ruhm zu versammeln, darunter Gemälde von Caspar David Friedrich oder Carl Spitzweg.

Diese erkundeten die Schülerinnen und Schüler der 9b IIIb sowie 9d mit Hilfe einer digitalen Schnitzeljagd, die ihnen nicht nur Fachwissen abverlangte, sondern auch Meinungsfragen nach dem Lieblingsgemälde im Museum umfasste. Zeichenaufgaben und das Nachstellen von Gemälden mussten ebenfalls bewältigt werden, bevor nach 1,5 Stunden die erste Gruppe, Team „KMSL“ den „Bound“ erfolgreich gelöst hatte. Die meisten Punkte konnte jedoch Team „Die drei Musketiere“ verbuchen!

Tapfer ließen sich die Schülerinnen und Schüler in der letzten Stunde unseres Aufenthalts einmal mehr von ihrer begeisterten Lehrkraft durchs Museum schleppen und analysieren ein paar ausgewählte Bilder im Detail. Besonders hier zeigte sich einmal mehr der große Vorteil der Museumsbesuche: Den Farbauftrag auf der Leinwand sieht man nur am Original, nicht aber an einer Abbildung – ähnlich verhält es sich mit der Größe der Bilder. So waren die Schülerinnen und Schüler doch recht erstaunt, dass kleine Bilder in A4- oder A3-Größe von Carl Spitzweg solchen von Lovis Corinth gegenüber hängen, die mehrere Meter messen.

Mit rauchenden Köpfen machten wir uns schließlich wieder auf den Heimweg nach Eltmann, aber nicht ohne ein paar witzige Impressionen aus dem Museum im Gepäck:

Aufgabe: Stelle eine der Frisuren nach! Imitiere die Körperhaltung der Flora so exakt wie möglich!

Kunst in Schweinfurt

Aufgabe: Stelle eine der Frisuren nach!

Kunst in Schweinfurt

Aufgabe: diverse Zeichenübungen

Kunst in Schweinfurt Kunst in Schweinfurt

– Kirsten Christiansen

Water, water, everywhere!

Water, water, everywhere!

Projekt Pfandsammelbox
Projekt Trinkwassertestung

– Projektpräsentation der 9. Klassen –

Das Gedicht mit diesem Titel von Samuel Coleridge ist fast 200 Jahre alt, und doch inhaltlich so aktuell wie vielleicht nie zuvor: Es beschreibt die Klage eines Seemanns, von Salzwasser umgeben zu sein und doch keinen Schluck davon trinken zu können. Ähnlich ergeht es vielen Menschen global betrachtet heute: Durch das Schmelzen der Pole wird der Meeresspiegel ansteigen – und gleichzeitig haben laut UNICEF 2,2, Milliarden Menschen keinen sicheren Zugang zu Trinkwasser. Oft ist dies übrigens auch ein Grund, weshalb Kinder nicht zur Schule gehen können, da sie Wasser für die Familie holen müssen.

In diesem Schuljahr befassten sich alle neunten Klassen im Rahmen ihrer Projektpräsentation im Juni bzw. Juli mit dem Thema Wasser – und bestaunten die große Bandbreite dieses zunächst vielleicht etwas unspektakulären Themas:

  • Gruppen aus der Klasse 9a befassten sich mit Wasserkraftwerken und machten Wasserrecycling anschaulich. Eine Gruppe beleuchtete den Weg von der Quelle, in die Haushalte und abschließend in den Main, während eine weitere Gruppe anhand der Kläranlage aufzeigte, wie wichtig es ist, das Wasser gereinigt wieder dem Kreislauf zurückzuführen. Eingehend machte ein weiteres Team auf die Verschmutzung der Weltmeere aufmerksam.
  • Melissa, Sara, Tiziano und Benno aus der Klasse 9b renovierten den Wasserlauf auf dem Pausenhof und verzierten diesen mit Mosaiken in Wellenform. Damit wird auf das Menschenrecht aufmerksam gemacht, Zugang zu sauberem Wasser und Sanitärversorgung zu haben. Gleichzeitig bleibt der Wasserlauf erhalten, der in heißen Sommertagen in den Pausen eine erfrischende Abkühlung für unsere Schülerinnen und Schüler bietet. Nach Schulschluss wird das angestaute Wasser auch gerne von Vögeln und Bienen als Trinkquelle genutzt.
  • Fabio, Lucy, Milla, Laura und Eva verglichen Leitungs- und Mineralwasser miteinander. Sie verglichen Proben aus dem Leitungswasser in der Schule mit dem Wasser aus vier gekauften Flaschen und erstellten ein Video über ihre Erkenntnisse. Isabella, Leni, Lenny und Elisa hingegen stellten Wasser aus dem Wasserspender dem Wasser aus der Leitung gegenüber und machten u. a. mit einem Aushang im Schulhaus auf die gute Qualität des Wassers aufmerksam.
  • Gruppen der 9b und 9c (Lenny, Benjamin, Marco, Flynn) renaturierten den Schulteich, legte im Uferbereich neue Wasserpflanzen an, die sie mit einem Kuchenverkauf finanziert hatten und setzten Fische ein. Das verbliebene Geld wurde an Viva con Agua gespendet.
  • Dieselbe Gruppe der 9c befasste sich mit dem Thema Wasserknappheit und schilderten die Evolution des Wassers anhand einer Zeitreise. Zusammen mit der Klasse 5a und Frau Dirscherl besichtigten sie die Kläranlage in Ebelsbach.
  • Arian, Paul, Artem und Leo aus der Klasse 9d stellten unter anderem eine Sammelbox für leere Pfandflaschen in der Aula auf, in der nicht nur während des Schulalltags, sondern auch bei Schulveranstaltungen Mehrweg- und Einwegflaschen gespendet werden konnten zugunsten der gemeinnützigen Organisation „Viva von Aqua“.
  • Samuel, Victoria, Anna K. und Melissa beschäftigten sich mit Wasser als Transport- und Fluchtwegen. Sie nahmen Kontakt auf zum Verein „Freund statt Fremd“ in Bamberg und organisierten eine Spendenaktion, bei der rund 100 Euro zusammenkamen, welche im Rahmen eines Besuchs- und Interviewtermins übergeben wurden.
  • Anna R., Jana S., Lucy und Sofiia zeigten anhand eines Hausmodells auf, in welchen Räumen der Wasserverbrauch am größten ist und erklärten u. a. auch die relativ hohen Werte für das Kinderzimmer, die durch virtuelles Wasser, also den indirekten Wasserverbrauch bei der Produktion, in diesem Fall von Spielzeugen, zustande kommen.
  • Lennis, Ruby, Leonie und Frieda verglichen die Vor- und Nachteile verschiedener Kraftwerke anschaulich mit Hilfe eines Sterne-Ranking und erstellten eine Webseite, die nähereInformationen zu den mit den verschiedenen Kraftwerkstypen verbundenen Kosten usw. liefert.

Einmal mehr stand die Projektpräsentation unter einem globalen Leitthema, das für alle neunten Klassen gleichermaßen galt und welches zu unserem Schulprofil als Klima- und Umwertschule passt. Besonders stolz sind wir u. a auf die Pfandflaschensammlung, die mit Kleinstbeträgen, die jeder verschmerzen kann, alleine bis zum Präsentationstermin am 03.07. über 130 Euro für Viva con Agua sammelte – die Aktion soll mindestens bis Ende des Jahres fortgesetzt werden und, sofern möglich, auch im kommenden Schuljahr weiterlaufen. Auch die Spendensammlung zugunsten „Freund statt fremd e. V.“ passt sehr gut zu unserem Schulprofil und bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, die Lebens- und Leidensgeschichten von Flüchtlingen persönlich kennenzulernen und Integration durch eine Spende zu fördern. Wir hoffen auf ähnlich produktive Aktionen im kommenden Jahr und danken unseren Schülern für ihren engagierten Einsatz beim Müllsammeln, bei den Workshops für die „Kleinen“, bei den Spendensammlungen usw.!

– Kirsten Christiansen