Rentier-Alarm und Ruten-Workout – der SMV-Nikolaus erobert die WRS!

Rentier-Alarm und Ruten-Workout – der SMV-Nikolaus erobert die WRS!

Wenn es an den Klassenzimmertüren plötzlich polternd klopft, Engelchen kichern und ein bärtiger Mann mit goldenem Buch auftaucht, dann ist klar: Der SMV-Nikolaus Mattias ist im Haus! Zusammen mit Knecht Ruprecht mit dem Beinamen Elias, den beiden himmlischen Helferinnen Lia und Jana, aber auch zwei ungemein entspannten Rentieren, die auf Lenya und Mia hören, stattete er am 08.12.2025 unseren 5. Klassen, der Schulleitung, dem Hausmeister und dem Pausenverkauf einen Besuch ab.

Im Gepäck hatte der Nikolaus faire Schoko-Nikoläuse und Mandarinen – und jede Menge Einträge über unsere Fünftklässler. Von begeistertem Lob über die starke Klassengemeinschaft bis hin zu kleinen Mahnungen für vergessene Hausaufgaben war alles dabei und wurde zusätzlich durch ein vielfaches „Hohoho!“ untermauert.

Knecht Ruprecht jedoch zeigte sich sportlich-streng: Während die 5a ihn mit einem Lied milde stimmte, gelang dies den drei anderen fünften Klassen – mitten im Sportunterricht – mit Limbo, Kniebeugen oder dem furchtlosen Sprung über die Rute. Ganz nach dem Motto: Wer schwitzt, wird erlöst!

Und auch die Großen kamen nicht ungeschoren davon: Obwohl unsere Konrektorin Frau Plischke glaubhaft versicherte, es gebe keinerlei Beschwerden über Herrn Greb, unseren Schulleiter, forderte Ruprecht sicherheitshalber Liegestütze ein. Unser Chef meisterte sie bravourös!

Ein Nikolausbesuch voller Spaß, Bewegung und glänzender Augen – so lässt sich der Advent an unserer Schule sehen!

Corinna Hartwich-Beck

„Angst im Handgepäck“ – Thevo macht Mut gegen Diskriminierung

„Angst im Handgepäck“ – Thevo macht Mut gegen Diskriminierung

Wie fühlt sich Diskriminierung im Schulalltag an? Diese Frage stellte das theaterpädagogische Ensemble thevo aus Nürnberg am 27.11.2025 unseren Achtklässlern – und brachte mit dem interaktiven Stück „Angst im Handgepäck“ die Aula zum Mitdenken, Mitreden und Mitmachen.

Im Mittelpunkt standen alltägliche Formen von Ausgrenzung: wegen Herkunft, Religion oder Hautfarbe, aufgrund von Beeinträchtigungen, sexueller Identität, Alter, Namen oder einfach wegen des äußeren Erscheinungsbildes. An der fiktiven Martin-Behheim-Realschule erlebten die Schülerinnen und Schüler vier typische Situationen, in denen Diskriminierung oft unbemerkt passiert – in der Geografiestunde, beim Sport, in der Hofpause und sogar vor dem Lehrerzimmer.

Doch thevo beließ es nicht beim Zuschauen: Die Jugendlichen wurden aktiv ins Geschehen hineingenommen. Im ersten Durchlauf beobachteten sie, wie verletzende Bemerkungen, abwertende Blicke oder unfaire Zuschreibungen entstehen und benannten diese ganz klar. Dann begann allerdings die eigentliche Herausforderung: Wie sieht Schule ohne Diskriminierung aus?

Mit Mut, Stopp-Rufen und klaren Interventionen griffen die Achtklässler ein und veränderten die Szenen. Viele übernahmen selbst Rollen – ob als Mitschüler oder sogar als Lehrkraft – und zeigten, wie man im Alltag für andere einsteht.

Während zu Beginn die Beteiligung noch etwas zögerlich war, blühten die Jugendlichen im zweiten Durchlauf richtig auf. Das Stück wurde lebendig, authentisch – manchmal ernst, manchmal überraschend humorvoll. Spätestens als ein Darsteller zum Abschluss sein musikalisches Talent mit einem packenden Rap bewies, war das Eis endgültig gebrochen. Die Begeisterung war riesig – und sein Instagram-Account dürfte demnächst einige neue Follower haben.

„Angst im Handgepäck“ war weit mehr als eine Theatervorstellung: Es setzte ein starkes Zeichen für unsere Selbstverpflichtung als Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, nämlich für ein respektvolles Miteinander, und bewies eindrucksvoll, dass Mut, Aufmerksamkeit und gemeinsames Handeln Diskriminierung im Alltag sichtbar machen, aber auch verändern können.

Corinna Hartwich-Beck

Vortrag über den Jakobsweg begeistert die Klasse 7b

Vortrag über den Jakobsweg begeistert die Klasse 7b

Einen besonderen Einblick in das Pilgern auf dem Jakobsweg erhielt die Klasse 7b durch einen eindrucksvollen Vortrag von Frau Bauerschmitt, der Großmutter einer Schülerin. Im Jahr 2021, kurz nach der Pandemie, machte sie sich auf den berühmten Weg nach Santiago de Compostela – zu einer Zeit, in der deutlich weniger Pilgerinnen und Pilger unterwegs waren als gewöhnlich. Dadurch erlebte sie viele Etappen in besonderer Ruhe und Intensität, wie sie den Schülerinnen und Schülern schilderte.

Ihre Reise begann im französischen Saint-Jean-Pied-de-Port und führte sie über die Pyrenäen bis nach Santiago. Die erste Etappe über die Pyrenäen empfand Frau Bauerschmitt als besonders anspruchsvoll, aber sie beschrieb eindrucksvoll, wie lohnend der Blick zurück auf die überwundenen Höhenmeter war. Während Pilgerinnen und Pilger normalerweise rund 33 bis 36 Tagesetappen benötigen, absolvierte Frau Bauerschmitt den Weg in beeindruckenden 26 Tagen. Die ersten zwei Wochen war sie sogar ganz allein unterwegs –eine wertvolle Erfahrung, wie sie berichtete.

Besonders lebendig wurde der Vortrag durch die vielen Bilder, die Frau Bauerschmitt mitgebracht hatte. Sie zeigte markante Punkte entlang des Weges, aber auch Einblicke in die Herbergen, sodass sich die Klasse ein gutes Bild vom Alltag einer Pilgerin machen konnte. Außerdem präsentierte sie ihren Talisman, die Jakobsmuschel, ihren Pilgerpass sowie die am Ende erhaltene Pilgerurkunde, die „Compostela“.

Mit ihrer offenen, spannenden und mitreißenden Art gelang es Frau Bauerschmitt, die Klasse 7b für das Thema Pilgern zu begeistern und ihnen die besondere Atmosphäre des Jakobswegs näherzubringen.

 

Ein herzliches Dankeschön an Frau Bauerschmitt für diesen einfühlsamen und eindrucksvollen Vortrag!

Vom Klassenzimmer ins Berufsleben: Wallburg-Realschule begleitet den Weg

Vom Klassenzimmer ins Berufsleben: Wallburg-Realschule begleitet den Weg

Ende November erhielten die Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe spannende Einblicke in mögliche berufliche Wege. Ein zweitägiges Seminar zur Berufsorientierung bot ihnen Gelegenheit, mit Unternehmen und Institutionen direkt ins Gespräch zu kommen. 20 regionale Betriebe und Berufsfachschulen kamen an zwei Vormittagen in die Schule und ermöglichten den Jugendlichen im Rahmen von frei wählbaren Vorträgen erste Einblicke in ganz unterschiedliche Berufsfelder. Die Palette reichte von einer Karriere bei Landes- und Bundespolizei über die Perspektive im Handwerk. Es wurden Berufe im Gesundheitswesen vorgestellt – etwa pharmazeutisch-technische Assistentinnen und Assistenten, Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten oder operationstechnische Assistentinnen und Assistenten. Auch technische, industrielle sowie pädagogische Ausbildungswege fanden Platz im Programm.

Ergänzt wurde das Berufswahlseminar zum dritten Mal durch die Berufswahlmesse am Nachmittag. Mehr als 30 Aussteller verwandelten die Aula unserer Schule in der Mittagspause in ein beachtliches Messegelände, welches zum Entdecken einlud. Alle Schülerinnen und Schüler der 9. sowie 10. Jahrgangsstufe waren mit ihren Eltern eingeladen, sich auf die Suche nach interessanten Möglichkeiten hinsichtlich ihrer beruflichen Zukunft zu begeben.

Für alle Neuntklässlerinnen und Neuntklässler bot die Messe insbesondere die Chance, einen Praktikumsplatz für das verpflichtende Berufspraktikum im Frühjahr zu finden. Die Herangehensweise der Schülerinnen und Schüler war dabei unterschiedlich: Manche hatten schon konkrete Vorstellungen, andere nutzten die Gelegenheit, sich breit zu informieren. Die Rückmeldung der Schülerinnen und Schüler einschließlich ihrer Eltern war durchweg positiv, haben sich doch für alle Vorstellungen konkretisiert oder neue Perspektiven aufgetan.

Insbesondere hat es uns jedoch gefreut, dass auch die beteiligten Firmen und Institutionen sehr angetan von unseren Schülerinnen und Schülern waren. Sie lobten deren Interesse, ihr höfliches Auftreten und ihre Kommunikationsfähigkeit.

 

Constanze Büller

Schülerfirma Growtastic

Schülerfirma Growtastic

Die Schülerfirma Growtastic der Wallburg-Realschule setzt im Schuljahr 2025/26 ein klares Zeichen für Nachhaltigkeit und bewusstes Konsumieren. Die Jugendlichen entwickeln in eigener Verantwortung liebevoll gestaltete Mini-Gärten in Holzboxen, gefüllt mit Bio-Erde, Bio-Samen und nachhaltigen Materialien. Jede Box ist ein kleines Stück Natur – handgefertigt, umweltfreundlich und mit einem starken pädagogischen Gedanken: Wer gießt, pflegt und Verantwortung übernimmt, denkt automatisch nachhaltiger.

Um möglichst viele Kundinnen und Kunden individuell anzusprechen, arbeitet Growtastic kontinuierlich an einer breiten Produktpalette. Neben saisonalen Sets entstehen Weihnachts- und Silvesterboxen, Kräuterboxen sowie thematisch abgestimmte Sondereditionen. Ziel ist es, für jeden Anlass und Geschmack ein passendes grünes Geschenk anbieten zu können.

Die Schülerfirma verkauft ihre Produkte nicht nur bei schulinternen Veranstaltungen wie Elternabenden oder Weihnachtskonzert, sondern präsentiert sich auch auf öffentlichen Events. Besonders stolz ist das Team auf die Teilnahme an der Wallburg-Weihnacht in Eltmann – eine herzliche Einladung an alle, dort die kleinen nachhaltigen Gartenboxen live zu erleben.