Sonne, Stil und Schrittzähler am Limit – die Abschlussfahrt der 10b und 10c an die Côte d’Azur

Sonne, Stil und Schrittzähler am Limit – die Abschlussfahrt der 10b und 10c an die Côte d’Azur

Wenn zwei 10. Klassen gemeinsam an die Côte d’Azur fahren, dann bedeutet das vor allem eines: wenig Schlaf, viele Fotos und eine Menge Geschichten, die vermutlich noch Jahre später weitererzählt werden. Für die Klassen 10b und 10c ging es in diesem Jahr nach Italien und Südfrankreich – mit Unterkunft im sonnigen San Remo, jeder Menge Programm und einem täglichen Schrittziel, das selbst Sportuhren an ihre Grenzen brachte.

Montag: San Remo und die Sache mit den Blasen

Nach der Anreise stand zunächst die Erkundung von San Remo auf dem Programm. Zu Fuß ging es durch kleine Gassen, vorbei an Cafés, Palmen und zahlreichen Gelato-Läden, die erstaunlicherweise alle „das beste Eis Italiens“ verkauft haben wollten.

Während einige die italienische Atmosphäre genossen, machten andere bereits erste Bekanntschaft mit den Schattenseiten langer Spaziergänge: Blasen an den Füßen. Schnell wurde klar: Nicht alle Sneaker sind für mediterrane Altstadtpflaster gemacht. Trotzdem kämpften sich alle tapfer weiter – schließlich wollte niemand den ersten Abend im Hotel mit Füße hochlegen verbringen.

Dienstag: Duftwolken, Luxusautos und Formel-1-Gefühle

Am Dienstag wurde es zunächst ausgesprochen edel: In der berühmten Parfumfabrik Parfumerie Fragonard in Èze Village erfuhren die Schülerinnen und Schüler, wie aus Blüten, Ölen und geheimnisvollen Zutaten luxuriöse Düfte entstehen. Besonders interessant war dabei die Erkenntnis, dass ein gutes Parfum deutlich komplizierter hergestellt wird als ein Deo aus dem Supermarkt.

Im Anschluss kam es zur unvermeidlichen Shopping-Eskalation. Plötzlich waren die Taschen voll mit Souvenirs, Düfte und Cremes. 

Danach ging es weiter nach Monaco. Bei einer geführten Tour lernten die Klassen zwei verschiedene Stadtteile kennen – von der Hauptstadt Monaco-Ville bis zum berühmten Stadtteil Monte Carlo mit seinen Luxushotels, Sportwagen und Yachten, die ungefähr so groß waren wie ein durchschnittliches Einfamilienhaus. Hier konnte man mal ganz in Ruhe „bei den Reichen gehen“. Einige Schülerinnen und Schüler überlegten bereits, wo man sich später am besten eine Villa kaufen könnte, auch wenn der Quadratmeterpreis in Monaco das Taschengeld deutlich übersteigt. 

Besonders beeindruckend: Die Formel-1-Strecke für den berühmten Grand Prix von Monaco war bereits aufgebaut. Leitplanken, Tribünen und Absperrungen ließen sofort echtes Rennsport-Feeling aufkommen. Unser Busfahrer nutzte die Gelegenheit und simulierte einen Rennstart direkt von der Pole-Position. 

Der Abend endete deutlich bodenständiger, aber mindestens genauso schön: Pizzaessen, Volleyball am Strand und Sonnenuntergang am Meer. Spätestens dort war klar: Diese Abschlussfahrt hatte echtes Sommerfilm-Potenzial.

Mittwoch: Nizza, Rätsel und verlorene Orientierung

Am Mittwoch stand die Erkundung von Nizza auf dem Plan – allerdings nicht mit klassischer Stadtführung, sondern mit einem digitalen Escape Room auf dem Handy. In kleinen Gruppen mussten Rätsel gelöst, Hinweise gefunden und verschiedene Orte der Stadt entdeckt werden.

Das führte zu interessanten Szenen: Gruppen, die hochkonzentriert vor Brunnen standen, hektische Diskussionen über die richtige Lösung und vereinzelt auch die Frage: „Sind wir eigentlich noch auf dem richtigen Weg?“

Trotz kleiner Orientierungsschwierigkeiten meisterten alle Teams die Aufgaben erfolgreich. Nebenbei entstanden unzählige Fotos von der Promenade, der Altstadt und natürlich von Eis. 

Donnerstag: Filmreife Momente in Cannes

Der Donnerstag führte die Klassen nach Cannes – in die Stadt der Stars, Luxusgeschäfte und Filmfestspiele. Bei einer Stadtrallye mussten die wichtigsten Orte entdeckt und kreative Foto-Aufgaben erfüllt werden.

Ein absolutes Highlight war natürlich der berühmte rote Teppich der 79. internationalen Filmfestspiele von Cannes. Dort entstanden Fotos mit Star-Posen, Oscar-reifen Blicken und einigen sehr ambitionierten Schauspielversuchen. Spätestens jetzt fühlten sich manche bereit für Hollywood.

Nach dem offiziellen Programm wartete die wohlverdiente Abkühlung im Pool, bevor der letzte Abend entspannt am Strand und im Meer ausklang. Noch einmal wurden Muscheln gesammelt, Volleyball gespielt, Fotos gemacht und die letzten gemeinsamen Stunden genossen.

Fazit: Viel gelacht, viel erlebt, wenig geschlafen

Die Abschlussfahrt der 10b und 10c war eine Woche voller Eindrücke, Sonne und gemeinsamer Erlebnisse. Zwischen Luxus in Monaco, Rätseln in Nizza, Filmfestival-Stimmung in Cannes und italienischem Flair in San Remo entstanden Erinnerungen, die sicherlich noch lange bleiben werden.

Und auch wenn einige am Ende mit Sonnenbrand, Muskelkater oder leicht strapazierten Füßen zurückkehrten: Die Fahrt war definitiv ein voller Erfolg – und vermutlich eine der wenigen Schulwochen, in denen freiwillig jeden Tag mehr als 15.000 Schritte gelaufen wurden.

Eva Schachtner-Kaiser und Kristina Rustler

„Das Wilde Pack“ – ein Kindermusical über Freundschaft, Mut und Zusammenhalt

„Das Wilde Pack“ – ein Kindermusical über Freundschaft, Mut und Zusammenhalt

Der junge Wolf Hamlet und der Gorilla Barnabas sind beste Freunde. Als der böse Zoodirektor Hamlet zu einem Pelzmantel verarbeiten lassen will, bleibt nur die Flucht. Mit Barnabas’ Hilfe gelingt ihm die Rettung aus dem Zoo. Doch draußen wartet die nächste Herausforderung: Hamlet muss das geheimnisvolle „Wilde Pack“ finden – eine Gruppe freilebender Tiere, die ihm helfen könnte. Als er erfährt, dass nun sein Freund Barnabas in Gefahr schwebt, fasst er einen Entschluss: Gemeinsam mit dem Wilden Pack will er ihn retten.

Die Zuschauer begleiteten Hamlet auf seiner spannenden Reise voller Abenteuer, Rückschläge und Hoffnung. Dabei zeigte die Geschichte eindrucksvoll, dass niemand alles allein schaffen muss. Freundschaft, Zusammenhalt und die Bereitschaft, anderen zu helfen, erwiesen sich als die stärksten Kräfte.

Auch musikalisch hatte das Stück viel zu bieten. Die abwechslungsreichen Songs – von Motown-Soul bis Bollywood-Pop – sorgten für eine mitreißende Stimmung und blieben noch lange im Ohr. Besonders das gemeinsame Singen der Chorklassen klang beeindruckend homogen und voller Energie, zugleich konnten einige Solistinnen und Solisten ihr beachtliches Talent eindrucksvoll unter Beweis stellen. Die einstudierten Choreografien und humorvolle Szenen machten die Aufführung zu einem besonderen Erlebnis.

Mit „Das Wilde Pack“ ist Gabriele Sohmer und Sebastian Franz mit den Chorklassen 6abc erneut ein begeisterndes Musical gelungen. Unterstützt von Janina Schneider und der Schulband, Jochen Labisch und dem Technikteam sowie den eindrucksvollen Kulissen von Constanze Büller, Elke Barnickel und einigen talentierten Schülerinnen verschmolzen Gesang, Schauspiel und Bühnenbild zu einem mitreißenden Erlebnis. Ein gelungener Abend, der eindrucksvoll zeigte, was unser Schulmotto „Wir erleben Schule gemeinsam“ bedeutet: Gemeinsam ist man stärker als allein.

– Sandra Grimm

Vielfalt erleben statt Vorurteile pflegen

Vielfalt erleben statt Vorurteile pflegen

Mitmach-Mobil und Workshops sensibilisieren Siebtklässler für ein respektvolles und offenes Miteinander

Respekt, Offenheit und gegenseitige Wertschätzung sind feste Bestandteile des schulischen Miteinanders. Gerade als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist es unserem Courage-Team ein großes Anliegen, immer wieder Projekte anzustoßen, die zum Nachdenken anregen und den Blick für gesellschaftliche Vielfalt schärfen. Für den diesjährigen Aktionstag holte das Team deshalb einmal mehr das Kolping-Netzwerk für Geflüchtete zur Unterstützung an unsere Schule, das mit seinem interaktiven Mitmach-Mobil am 19.05.2026 Station auf dem Schulgelände machte und alle Siebtklässler dazu einlud, sich intensiv mit den Themen „Flucht“, „Vorurteile“ und „gesellschaftliches Miteinander“ auseinanderzusetzen.

Deutschland ist bunt – Menschen vieler unterschiedlicher Nationen leben hier zusammen und prägen unsere Gesellschaft auf vielfältige Weise mit. Gerade deshalb ist es wichtig, miteinander ins Gespräch zu kommen, Vorurteile abzubauen, Grenzen einzureißen – zuallererst im Kopf – und gegenseitigen Respekt zu fördern. Genau hier setzte der Aktionstag an.

Alle siebten Klassen besuchten jeweils für eine Unterrichtsstunde das Mitmach-Mobil, einen beeindruckenden 3,5-Tonner voller multimedial aufbereiteter Informationen, Erfahrungsberichte, Spiele und Mitmach-Stationen rund um die Themen „Flucht“ und „Ankommen in Deutschland“. Die Jugendlichen konnten dabei nicht nur Fakten entdecken, sondern sich auch aktiv mit Fragen beschäftigen wie: Wie begegnet man Menschen mit Fluchtgeschichte auf Augenhöhe? Wie gelingt ein faires und respektvolles Zusammenleben? Und welche Rolle spielen dabei Vorurteile und Stereotype?

Ergänzt wurde das Angebot des Mitmach-Mobils durch jeweils 90-minütige Workshops in den Klassen. Gemeinsam mit den geschulten Fachkräften Saad, Finn, Merlin und Jonathan setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit Vorurteilen, Stammtischparolen und diskriminierenden Denkmustern auseinander. In Gesprächen, Rollenspielen und interaktiven Übungen wurde schnell deutlich, wie wichtig es ist, Aussagen kritisch zu hinterfragen und Menschen nicht vorschnell in Schubladen zu stecken.

Besonders eindrucksvoll war für viele die Erkenntnis, dass Begegnungen und persönliche Gespräche helfen können, Unsicherheiten abzubauen und Verständnis füreinander zu entwickeln. Die Workshops boten dabei nicht nur Raum für Information, sondern auch für ehrliche Fragen, Diskussionen und Perspektivwechsel.

Da noch freie Kapazitäten vorhanden waren, waren im Vorfeld zusätzlich zwei siebte Klassen der Georg-Göpfert-Mittelschule eingeladen worden, das Mitmach-Mobil ebenfalls zu besuchen. Dieses Angebot wurde gerne von den Klassen 7a und 7g gemeinsam mit den Lehrkräften Christine Kuchenmeister und Ben Klaus angenommen und bot zugleich eine schöne Möglichkeit des schulübergreifenden Austauschs. Darüber hinaus nutzte auch Antonia Tag, ebenfalls Lehrkraft der benachbarten Mittelschule und Kontaktperson, über die die beiden siebten Klassen ausgewählt worden waren, die Gelegenheit, Einblicke in die Workshops zu erhalten, um sich ein Bild davon zu machen, ob eine derartige Veranstaltung künftig auch an deren Schule umgesetzt werden könnte.

Der Aktionstag zeigte einmal mehr, wie wichtig Projekte dieser Art für das Schulklima und das gesellschaftliche Miteinander sind. Ein herzliches Dankeschön gilt dem Kolping-Netzwerk für Geflüchtete für die engagierte Zusammenarbeit und die wertvollen Impulse, die unsere Schülerinnen und Schüler mitnehmen durften.

Corinna Hartwich-Beck

Mottowoche der zehnten Klassen: Schule mal anders

Mottowoche der zehnten Klassen: Schule mal anders

Unsere Zehntklässler bewiesen in ihrer traditionellen Mottowoche vom 04. bis einschließlich 08.05.2026 einmal mehr, wie viel Kreativität, gute Laune und Teamgeist in ihnen steckt. Ob Dirndl und Lederhose beim Oktoberfest-Motto sowie verrückte Ideen unter dem Motto „Anything but a Backpack“ am Montag oder legendäre Looks aus Filmen und Serien am Dienstag – jeden Tag gab es auf den Gängen oder in der Aula Neues zu entdecken. Besonders bunt wurde es am Mittwoch mit originellen Gruppenkostümen, bevor am Donnerstag der Schulalltag kurzerhand in den Pyjama verlegt wurde. Den krönenden Abschluss bildete am Freitag die Wahl zwischen „Memes“ und „Overdressed“ – mit einer gelungenen Mischung aus Humor und Eleganz. So wurde der reguläre Unterricht in dieser Woche durch viele kreative Ideen und eine Extraportion Gemeinschaftsgefühl bereichert.

Corinna Hartwich-Beck

Aktionswoche „Zukunft säen“ – Strampeln, mixen, pflanzen

Aktionswoche „Zukunft säen“ – Strampeln, mixen, pflanzen

Smoothie Bike
Smoothie Bike

Smoothies per Pedalkraft und Samenbomben als Erinnerung

Wer sagt, Unterricht sei langweilig? An der Wallburg-Realschule Eltmann ließ sich das in der Woche vom 18. bis 22. Mai 2026 eindrucksvoll widerlegen. Im Rahmen der Aktionswoche „Zukunft säen“ der Initiative Klimaschule Bayern verwandelte sich der Pausenhof in ein kleines Freiluftlabor für Genuss, Nachhaltigkeit und gute Laune.

Das Herzstück: das Smoothie Bike – ein Fahrrad, das keinen Kilometer zurücklegt, aber jede Menge Energie produziert. Wer in die Pedale trat, trieb einen Mixer an und erntete als Belohnung einen frischen, gesunden Frucht-Smoothie. Lecker, bunt und garantiert selbst verdient.

Möglich gemacht hat das alles der Elternbeirat – er übernahm die Leihgebühr für das pfiffige Gefährt und war mit Frau Graser und Frau Weber an beiden Aktionstagen, dem 19. und 20. Mai, tatkräftig vor Ort. Frau Müller sorgte für den reibungslosen Radtransport und die gesamte Organisation.

Um das Obst kümmerte sich Frau Schneider – und viele Schülerinnen und Schüler brachten zusätzlich eigene Früchte mit, von frischen, heimischen Erdbeeren bis zur exotischen Ananas war alles dabei. So entstanden zunächst tolle farbliche Schichten im Mixer, mit dessen Hilfe die beteiligten Klassen auf diese Art sogar Farbmisch-Experimente durchführen konnten (Was ergeben rote Erdbeeren, grüne Kiwis und blaue Heidelbeeren?).

Klassen verschiedener Jahrgangsstufen nutzten nämlich ihre Vertretungsstunden, um sich ihr „Hirnfutter“ ganz buchstäblich zu erstrampeln – eine Aktivpause, von der Kopf und Körper gleichermaßen profitierten.

Doch damit nicht genug: Frau Dirscherl gestaltete gemeinsam mit ihrer Ethik-Gruppe sogenannte Seedbombs – kleine Kugeln aus Erde, Ton und den Samen insektenfreundlicher einheimischer Wildpflanzen wie Kamille und Lein. Frau Christiansen begleitete die Klassen 6c und 5d beim Gestalten hübscher Papiertüten als Verpackung.

„Gemeinsam (ge)wachsen“ – unter diesem Motto werden die Seedbombs bei der Abschlussfeier an alle Zehntkässlerinnen und Zehntkässler übergeben, als Erinnerung und als Auftrag zugleich.

Ein schöneres Abschiedsgeschenk ist kaum denkbar: Die Absolventinnen und Absolventen verlassen die Schule nicht nur mit ihrem Abschluss – sie tragen ein Stück Natur und die Idee des Wachsens in die Welt hinaus. Die Wildpflanzen werden blühen. Und wer weiß: Vielleicht erinnert sich mancher dabei an eine Schulwoche, in der Treten tatsächlich Früchte trug.

– Kirsten Christiansen

Unser Rechentalent 2026

Unser Rechentalent 2026

Im Februar wurde bei uns an der Wallburg-Realschule wieder gerechnet, geknobelt und mitgefiebert: Gesucht wurde unser neues „Rechentalent“! Der Wettbewerb trägt seit diesem Schuljahr einen neuen Namen – aus dem „Rechenkönig“ wurde das „Rechentalent“.

Nach den Klassenentscheiden traten die jeweils zwei Besten jeder 5. Klasse im Schulfinale gegeneinander an. Besonders schön war, dass sich darunter auch mehrere Mädchen befanden, die mit starken Leistungen überzeugten. Neben Schnelligkeit waren vor allem Köpfchen, Konzentration und logisches Denken gefragt.

Zu den besten Rechnern unserer Schule gehörten schließlich Noah (5d), Jonathan (5b) und Fabian (5d). Noah durfte unsere Schule beim unterfränkischen Entscheid an der Jakob-Stoll-Realschule in Würzburg vertreten und zeigte dort viel Mut und mathematisches Geschick.

Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

Die Fachschaft Mathematik

Bettina Holzschuh