Wettbewerb der unterfränkischen Schulsanitätsdienste an der Wallburg-Realschule Eltmann am 20.04.2026

Wettbewerb der unterfränkischen Schulsanitätsdienste an der Wallburg-Realschule Eltmann am 20.04.2026

Kurz nach den Osterferien hießen Schulleiter RSD Stefan Greb und StRin (RS) Bettina Holzschuh die Schulsanitätsdienste von insgesamt zwölf unterfränkischen Realschulen herzlich willkommen. Sie waren der Einladung in die östlichste Ecke Unterfrankens gefolgt, um beim diesjährigen Wettstreit ihr Wissen und Können in Sachen Erste Hilfe unter Beweis zu stellen.

Zehn Wertungsstationen mit verschiedenen Einsatz-Szenarien galt es erfolgreich zu meistern. Die praktischen Fallbeispiele wurden mit dem notwendigen Augenmerk auf fachliche Richtigkeit von Prüfern des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) unter Leitung von Simone Gilley bewertet. Die Theorieprüfungen nahmen erfahrene Schulsanitäter der Wallburg-Realschule ab. Während „Guides“ aus den 9. Klassen die Gäste durch das Haus führten, mimten die Eltmanner Schulsanis – vom BRK zuvor realistisch geschminkt – mit großem schauspielerischem Talent die Verletzten.

An fünf Praxisstationen wurden die Teilnehmenden mit Notfällen konfrontiert: Ein krebsroter, von Hitzschlag geplagter Schüler oder schwere Schnittwunden erforderten einen kühlen Kopf, schnelle Absprachen und menschliche Zuwendung bei der Behandlung. Auch die Herz-Lungen-Wiederbelebung musste demonstriert werden. Hinzu kamen zwei Theoriestationen, ein Allgemeinwissens-Quiz sowie Team-Wettbewerbe. Bei einer Spaßstation wartete Schulhund Piccolo auf die Gruppen, wo es galt, den hübschesten Verband zu gestalten.

In den Pausen konnten sich die Teams bei Getränken und Snacks stärken. Das Verpflegungsteam um StRin (RS) Maria Brasch, die zusammen mit StRin (RS) Bettina Holzschuh den Eltmanner Schulsanitätsdienst leitet, wurde für die gute Organisation und die reibungslosen Abläufe von allen Teilnehmenden sehr gelobt.

Während sich die Jugendlichen an den Stationen maßen, lauschten die Lehrkräfte gebannt den Vorträgen der Notärzte Markus Jasinski und Dr. med. Steffen Köckeritz. Jasinski referierte über den „Rettungsdienst in Bayern zwischen Vorstellung und Realität“, während Köckeritz sein Projekt „Kids save lives“ vorstellte, das mehr Jugendliche als Ersthelfer im Bereich der Reanimation ausbilden möchte.

In der Mittagspause konnte neben dem Essen in der Mensa ein voll ausgestatteter Rettungswagen besichtigt werden – die Schüler staunten nicht schlecht, dass dieser in der Anschaffung rund 250.000 Euro kostet. Im Anschluss läutete das Team der Psychosozialen Notfallversorgung des BRK unter Leitung von Kerstin Skaberna den Nachmittag ein. Die Schilderung typischer Einsatz-Szenarien der Krisenintervention sorgte für Gänsehaut, zeigte aber auch tröstlich auf, dass niemand in schweren Stunden alleingelassen wird.

Bei der abschließenden Siegerehrung zeichnete der Ministerialbeauftragte Leitender RSD Marcus Ramsteiner die Gewinner aus und lobte das hohe Niveau der Leistungen, was von Fachmitarbeiter BerR (RS) Ralf Bötsch und Eltmanns Bürgermeister Michael Ziegler unterstrichen wurde. Das Team der Realschule Hofheim setzte sich mit starken 90,7 Punkten gegen die Realschulen Würzburg I und Gemünden durch. Dank großzügiger Sponsoren (BRLV, Sparkasse, Papierfabrik Palm und Maintal-Konfitüren) freuten sich die Gewinner und Teilnehmenden über Pokale und reichlich Sachpreise.

Ein großer Dank gilt dem BRK für die enorme personelle Unterstützung am Wettkampftag sowie allen Sponsoren. Den beiden erstplatzierten Teams viel Erfolg bei der bayerischen Meisterschaft im Juli in Puchheim!

Autorinnen: Bettina Holzschuh und Kirsten Christiansen

Auch 2026 macht das Känguru Halt an der Wallburg-Realschule

Auch 2026 macht das Känguru Halt an der Wallburg-Realschule

Bereits zum sechsten Mal nahm unsere Wallburg-Realschule am internationalen Wettbewerb „Känguru der Mathematik“ teil. Auch in diesem Jahr stellten sich zahlreiche Schülerinnen und Schüler der 5. bis 8. Klassen den abwechslungsreichen Aufgaben. Besonders erfreulich war erneut die Teilnahme der Klassen 7a, 8a und 9a aus dem naturwissenschaftlich-mathematischen Zweig. Insgesamt gingen 72 Kinder und Jugendliche für unsere Schule an den Start.

Der Wettbewerb, der ursprünglich aus Australien stammt und seit 1995 von der Humboldt-Universität zu Berlin organisiert wird, erfreut sich weltweit großer Beliebtheit. Inzwischen beteiligen sich über 90 Länder daran. In Deutschland waren in diesem Jahr mehr als 930.000 Schülerinnen und Schüler aus etwa 13.000 Schulen vertreten.

Die Aufgaben, die in drei Schwierigkeitsstufen unterteilt sind, verlangen weit mehr als reines Rechnen. Gefragt sind unter anderem logisches Denken, Kreativität beim Knobeln, Kombinationsfähigkeit, räumliches Vorstellungsvermögen sowie Ausdauer und ein gutes Gespür für Größenordnungen.

Die besten Ergebnisse an unserer Schule erzielten in diesem Jahr:

5. Jahrgangsstufe: Milena Biroga (5a) mit 82,50 Punkten
7. Jahrgangsstufe: Elias Engler (7a) mit 67,50 Punkten
8.Jahrgangsstufe: Ben Langer (8a) mit 82,50 Punkten
9. Jahrgangsstufe: Nathan Pittman (9a) mit 71,00 Punkten
Alle Teilnehmenden wurden mit einer Urkunde, einer Broschüre mit weiteren Knobelaufgaben sowie dem Kartenspiel „KänguRudel“ belohnt.

Den weitesten Kängurusprung, mit zwölf richtigen Antworten am Stück, erreichte Greta Benkert (5c).

Wir beglückwünschen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer herzlich zu ihrem Engagement und ihren tollen Ergebnissen. Schon jetzt freuen wir uns darauf, den Wettbewerb im kommenden Jahr erneut an unserer Schule begrüßen zu dürfen – hoffentlich mit noch mehr begeisterten Mitmacherinnen und Mitmachern!

Eva Schachtner-Kaiser

P.S.: Wer selbst einmal ausprobieren möchte, wie spannend die Aufgaben sind, findet unten eine Beispielaufgabe. Viel Freude beim Knobeln!

Känguru Beispielaufgabe
Ausflug zu den Bamberger Symphonikern

Ausflug zu den Bamberger Symphonikern

Am Donnerstag, den 7. Mai 2026, besuchten alle 5. Klassen ein Konzert der Bamberger Symphoniker. Unter der Leitung von Benjamin Haemhouts erlebten wir Modest Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ und begaben uns dabei auf eine musikalische Reise, bei der aus einzelnen Bildern Stimmungen und schließlich Klänge entstanden.

Im Anschluss gab es ein leckeres Eis und dann ging es mit dem Zug wieder zurück nach Eltmann.

 

Janina Schneider

Dreifach ausgezeichnet!

Dreifach ausgezeichnet!

Unterfränkischer Realschulpreis ehrt zwei Schülerinnen und ein Team der WRS –

Am 28.04.2026 traf sich die unterfränkische Realschul-Familie in Haßfurt, um bei einem feierlichen Rahmen Schülerinnen und Schüler zu würdigen, die sich durch besonders herausragende Leistungen innerhalb und außerhalb der Schule auszeichnen. Zu unserer großen Freude waren wir gleich drei Mal vertreten – und das in verschiedenen Kategorien:

Unser Fairtrade- und Umweltteam hat sich in diesem Schuljahr neu formiert, nachdem zuletzt viele Zehntklässlerinnen und Zehntklässler daran teilgenommen hatten, die zwischenzeitlich ihre Schullaufbahn bei uns erfolgreich beendet hatten. Erfreulicherweise fand sich rasch – und in großem Ausmaß – Nachwuchs. Insgesamt 19 Umweltbewusste und – interessierte aus den sechsten, siebten und neunten Klassen beteiligen sich in diesem Schuljahr an dieser dauerhaften AG. Und obwohl zum Zeitpunkt des Bewerbungsschlusses diese Übernahme von den Absolventinnen und Absolventen gerade erst begonnen hatte und viele zwischenzeitlich durchgeführte Aktionen wie die „Woche ohne Plastik“ mit Workshops am Nachmittag gar nicht berücksichtigt werden konnte, war der große Einsatz unseres neuen Teams der Jury den dritten Preis in der Kategorie „Umwelt“ wert.

Ebenfalls überzeugen konnte unsere jüngste Kandidatin, Ella Schwemmlein aus der Klasse 5d. Sie zeigt herausragende sportliche Leistungen, da sie Bayerische Meisterin im Gardetanz ist, einen sensationellen vierten Platz bei den Deutschen Meisterschaften und einen tollen achten Platz bei den Europameisterschaften erzielen konnte! Darüber hinaus brilliert Ella unter anderem durch sehr gute künstlerische Leistungen im Unterricht. Sie ist bestrebt, ihr Können auch im Sportunterricht an andere weiterzugeben und wird natürlich auch bei Schulveranstaltungen wie unserem Weihnachtskonzert live auf der Bühne zu sehen sein. Die Jury hielt dies für absolut preiswürdig und überreichte einer strahlenden Ella den dritten Platz in der Kategorie „Sport“.

Die letzte, aber nicht minder erfolgreiche Kandidatin unserer Schule war Lenya Zösch aus der Klasse 9c. Lenya zeigt seit vielen Jahren konstant sehr gute schulische Leistungen und ist dabei in fast jedem schulischen Gremium aktiv, von den Tutorinnen und Tutoren über das Fairtrade- und Umweltteam bis hin zu ihrem Einsatz als Wertebotschafterin oder im Sozialen Arbeitskreis. Außerdem findet Lenya dennoch genug Zeit, in ihrer Freizeit in der Altenpflege, der Grundschule, im Basketballteam und in der Stadtkapelle aktiv zu sein. Wir freuen uns mit ihr über ihren zweiten Platz in der Kategorie „Vielseitigkeit“!

Herzliche Glückwünsche an alle unsere Gewinnerinnen und Gewinner! Ihr zeigt, was möglich ist, wenn Einsatz, Neugier und Leidenschaft zusammenkommen. Die gesamte Schulgemeinschaft ist stolz auf Euch – und freut sich darauf zu sehen, welche Wege Ihr noch gehen werdet!

– Kirsten Christiansen

Werte, die bewegen: Realschülerinnen begeistern Grundschulkinder

Werte, die bewegen: Realschülerinnen begeistern Grundschulkinder

Zwei Schulen, zwei Vormittage – und viele kleine (Glücks-)Momente, in denen Werte lebendig wurden

Mit viel Engagement, Kreativität und spürbarer Freude machten sich unsere Wertebotschafterin Lenya, ihre angehende Nachfolgerin Sophia sowie Sofia und Hanna als Mitglieder unseres Werte-Teams gemeinsam mit ihren Kolleginnen Lilly, Emilia, Marlene und Valentina von der Wilhelm-Sattler-Realschule in Schweinfurt in wechselnder Konstellation auf den Weg, um am 22.04.2026 an der Johann-Baptist-Graser Grundschule in Eltmann und am 28.04.2026 an der Schiller-Grundschule in Schweinfurt jeweils an einem Vormittag das Thema „Werte“ erlebbar zu machen.

Der Einstieg gelang dabei stets spielerisch: Bei Kennenlernrunden stellten sich die Kinder mit ihrem Anfangsbuchstaben und einer passenden Eigenschaft vor – von „brav wie Ben“ bis „mutig wie Mia“. Schnell wurde deutlich, wie viel bereits in den jungen Köpfen steckt. Gemeinsam wurden anschließend Werte definiert, mit Leben gefüllt und durch abwechslungsreiche Methoden vertieft: Ein kurzweiliges Werte-Memory sorgte ebenso für Begeisterung wie das kreative Gestalten persönlicher Glückssteine.

Je nach Schule setzten die Wertebotschafterinnen unterschiedliche Schwerpunkte: Während in der Klasse 3a in Eltmann ein pantomimisches Piratenspiel für große Begeisterung sorgte – bei dem Werte wie Mut oder Hilfsbereitschaft lebendig dargestellt wurden –, entstanden in der Klasse 2a in Schweinfurt „Wertewolken“ fürs Klassenzimmer, auf denen die Kinder ihre eigenen Vorstellungen und Ideen sichtbar machten. Zusätzlich blieb bei den Zweitklässlern auch noch Zeit für ein lebhaftes gemeinsames Wertespiel im Stuhlkreis – wer seinen Platz verlor, landete lachend in der Mitte.

In beiden Klassen wurden die Realschülerinnen mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen konfrontiert. Die Bandbreite reichte von ersten Vorkenntnissen bis hin zu völlig neuen Begegnungen mit dem Thema „Werteerziehung“. Besonders bemerkenswert: Gerade die jüngeren Kinder zeigten sich ausgesprochen offen, fanden schnell eigene Beispiele und gingen mit großer Leidenschaft in den spielerischen Austausch. Die Wertebotschafterinnen und Werte-Teamerinnen reagierten flexibel auf diese Ausgangssituationen, bewiesen Gelassenheit und griffen auch sensibel ein, wenn Verhaltensweisen nicht zu den gemeinsam erarbeiteten Werten passten.

Trotz aller Unterschiede wurde an beiden Vormittagen eines deutlich: Wertevermittlung kann gar nicht früh genug beginnen – und sie wirkt am besten, wenn sie aktiv erlebt wird.

Nicht unerwähnt bleiben darf ein ganz besonderes Highlight: Die 2a-ler hatten ihre Gäste mit einem liebevoll vorbereiteten Willkommenslied empfangen und ebenso warmherzig mit einem Werte-Song verabschiedet – ein Rahmen, der die ohnehin sehr gelungene Zusammenarbeit zusätzlich bereicherte und bei allen Beteiligten einen bleibenden Eindruck hinterließ.

Die betreuenden Lehrkräfte Corinna Hartwich-Beck und Carina Thorwarth versorgten – wie schon bei vorherigen Aktionen – alle Beteiligten mit selbstgebackenen Muffins und sorgten so auch für kleine stärkende Pausen zwischendurch.

Die positiven Erfahrungen aus beiden Schulbesuchen bestärken alle Beteiligten darin, diesen Weg weiterzugehen: Weitere gemeinsame Aktionen an Grundschulen sind bereits in Planung.

Corinna Hartwich-Beck

Musikalisch, kreativ, sozial  –  und noch so viel mehr

Musikalisch, kreativ, sozial – und noch so viel mehr

Konrektorin Tabinda Plischke bei der Begrüßung mit den Chorklassen 5a und 5b der Wallburg-Realschule und Musiklehrer Sebastian Franz.

Informationsveranstaltung zum Übertritt an der Wallburg-Realschule am 18.04.2026

Ein großer Publikumsmagnet war auch in diesem Jahr der Tag der offenen Tür der Realschule Eltmann am 18.04.2026: Viele Eltern besuchten bei frühlingshaften Temperaturen die Schule und erhofften sich Entscheidungshilfe dahingehend, welchen Weg ihre Kinder nach der Grundschule einschlagen sollen.

Die Wallburg-Realschule startete die kurzweilige Informationsveranstaltung nach einer Begrüßung durch Schulmaskottchen Walli und Konrektorin Tabinda Plischke mit einer ganz praktischen Präsentation der Chorklassen: Sie bewiesen, welch hohes musikalisches Niveau selbst junge Schülerinnen und Schüler erreichen können, wenn sie am Projekt „Chorklasse“ teilnehmen – wodurch sie eine Stunde mehr Musikunterricht in der Woche erhalten. Die Klassen 5a und 5b führten ganz unterschiedliche Lieder auf, von Kostproben aus dem Kindermusical „Das Wilde Pack“, welches am Ende des Jahres zu sehen sein wird, bis zu einem dänischen Volkslied, das beim Aktionstag „6k United“ in München gesungen wird, bei dem 6.000 Schülerinnen und Schüler zusammen kommen, um gemeinsam zu singen und an welchem sich die Wallburg-Realschule bereits seit vielen Jahren beteiligt.

Begeistert wurden den jungen Musikerinnen und Musikern am Ende ihrer Show-Einlage applaudiert, bevor Realschuldirektor Stefan Greb ans Mikrofon trat, um die Schulleitung – samt Schulhund Piccolo – vorzustellen.

Die Grundschülerinnen und Grundschüler wurden dann von den Tutorinnen und Tutoren abgeholt und durften sich an verschiedenen Stationen im Schulhaus ausprobieren. Dort konnten sie auch neue Fächer kennenlernen, beispielsweise Französisch oder Chemie – wo es ihnen beispielsweise möglich war, Münzen zu vergolden oder Experimente mit schaurig-klingenden Namen wie „Gummibärchen in der Hölle“ zu erleben. In Geschichte stand die virtuelle Ausgrabung eines Kelten-Grabes auf dem Programm, wobei die Schülerinnen und Schüler bereits erste Erfahrungen mit den an der Wallburg-Realschule als „Digitale Schule der Zukunft“ im Unterricht eingesetzten Tablets sammeln konnten. Aber auch schon bekannte Fächer boten interessante, aktive Einblicke wie der Bewegungs-Parcour der Sport-Fachschaft.

Während die „Kleinen“ also ihren Spaß hatten und vielleicht sogar neue Talente entdecken konnten, folgten für die Eltern kurzweilige Einblicke in die verschiedenen Schwerpunkt-Bereiche der Wallburg-Realschule. Diverse Lehrkräfte stellten jeweils „ihren“ Zuständigkeitsbereich vor, wobei deutlich wurde, dass die Wallburg-Realschule ein ausgeprägt musisches Profil hat – nicht nur wegen der Chorklassen und Anschlussmöglichkeiten wie dem großem Chor, sondern auch, weil sie als eine von nur wenigen Realschulen in Unterfranken als vierten Zweig ab der siebten Jahrgangsstufe das Profilfach Kunst anbietet. Viele Wettbewerbs-Auszeichnungen und auch öffentliche Aktionen zeugen davon, so beispielsweise die Bemalung der Passage vor dem Eltmanner Weltladen vor einigen Jahren.

Doch nicht nur Schülerinnen und Schüler mit einem Interesse an Musik und Kunst sind in Eltmann gut aufgehoben, denn ein weiterer Aspekt des Schulprofils ist der soziale Gedanke. Corinna Hartwich-Beck stellte das Wahlfach „Sozialer Arbeitskreis“ vor, welches unter anderem das Seniorenheim in Eltmann und die Lebenshilfe in Sennfeld besucht, aber auch Spenden für die Tafel sammelt und bei der Ausgabe mit anpackt. Die „Wertebotschafterin“ sowie das „Courage-Team“ setzen ebenfalls als Gruppierungen, die aus interessierten Schülerinnen und Schülern bestehen, an der Schule ein Zeichen für Respekt und Toleranz.

Umweltschutz ist eine weitere tragende Säule des Schulprofils der Wallburg-Realschule, die 2024 als eine von nur zwei Realschulen in Unterfranken als „Klimaschule“ ausgezeichnet wurde und darüber hinaus seit vielen Jahren den Titel „Umweltschule“ trägt. Das Fairtrade- und Umweltteam besteht aus einer Vielzahl an Schülerinnen und Schülern, die Workshops durchführen (beispielsweise zum Herstellen von Bienenwachstüchern), Müll sammeln oder in anderen Klassen darüber aufklären, warum Nachhaltigkeit wichtig ist und wie sie gelingen kann.

Sport und Bewegung werden im Schulhaus im Rahmen der Pausen ermöglicht, so unter anderem durch eine Vielzahl an Tischtennis-Platten, einem Mini-Fußball- und einem Basketball-Feld, aber auch durch Wahlfächer wie Bogenschießen oder Mountainbiken, Schulmannschaften und nicht zuletzt durch die „Radtaxi“-Aktion, bei der jeweils freitags bei gutem Wetter Lehrkräfte mit Schülerinnen und Schülern gemeinsam zur Schule radeln. Das jährliche Tischtennis-Turnier ist ein weiteres Highlight im Schuljahr.

Darüber hinaus ist die Wallburg-Realschule Eltmann dafür bekannt, moderne pädagogische Ansätze zu leben wie die „Digitale Schule der Zukunft“, welche eine Ausstattung der Schülerschaft mit iPads ab Jahrgangsstufe sieben vorsieht, sowie den Einbezug externer Lernorte – die Schule bietet eine Vielzahl an Exkursionen und Fahrten an, teils sogar (wie im Falle der Abschlussfahrten) ins Ausland.

Im wahrsten Sinn des Wortes ausgezeichnet sind unter anderem die Maßnahmen der Wallburg-Realschule zur Berufsorientierung, denn die Schule wurde mit dem „Berufswahl-Siegel Bayern“ geehrt. Diese Würdigung honoriert vielfältige und systematische Aktionen, die sicherstellen sollen, dass jede und jeder am Ende der Schullaufbahn weiß, wie es weitergeht – ob im Rahmen eines Ausbildungsberufs oder, so Beratungslehrkraft Constanze Büller, am Gymnasium oder der Fachoberschule, die einen nahtlosen Anschluss ermöglichen.

Nach diesem informativen Überblick wurde ein Schulhaus-Rundgang angeboten. Die Eltern konnten unter anderem den grünen Pausenhof mit vielen Spielgeräten bestaunen, auf den Sofas im Gang der zehnten Klassen probesitzen, die nachhaltigen Produkte unserer Schülerfirma bewundern, Einblicke in den bilingualen Geschichtsunterricht erhalten und die Klassenzimmer samt technischer Ausstattung besichtigen.

Das Café des Elternbeirats und der Schülermitverantwortung im Mehrzweckraum bot die Gelegenheit, individuelle Fragen zu stellen oder einfach zwanglos mit Lehrkräften und Schulleitung ins Gespräch zu kommen.

– Kirsten Christiansen

Mia Thierjung (links) und Sophia Tully (rechts) beim Chemie-Experiment „Elefantenzahnpasta“.

Das Fairtrade- und Umweltteam mit Nele Eggemann, Lina Flieger und Clemens Timm (v. l. n. r.) präsentierte ihre Aktivitäten an einem eigenen Stand.

In der gut gefüllten Aula der Wallburg-Realschule erhielten die Eltern viele Eindrücke aus dem bunten Schulleben.