„Full House!“ beim Empfang der neuen Fünftklässler

„Full House!“ beim Empfang der neuen Fünftklässler

„Full House!“ – das gibt es nicht nur beim Kniffel, sondern offenbar auch am ersten Schultag an der Wallburg-Realschule! Kaum waren unsere neuen Fünftklässler herzlich von Herrn Greb und Frau Plischke begrüßt worden, ging es für sie gemeinsam mit ihren Klassleitern und Tutoren die Treppen hinauf in die Klassenzimmer. Für Mamas und Papas führte der Weg dagegen in die andere Richtung: hinunter ins Elterncafé der SMV im Mehrzweckraum.

An liebevoll dekorierten, nach Klassen gruppierten Tischen ließ es sich wunderbar ankommen: erste Kontakte zu anderen Eltern knüpfen, in den Jahresberichten der vergangenen beiden Schuljahre schmökern und natürlich bei Kaffee, Tee, Käse- und Apfelkuchen sowie Brezeln ein bisschen plaudern und verschnaufen.

Wir freuen uns riesig über die große Resonanz und den gelungenen Auftakt ins neue Schuljahr. Ein herzliches Dankeschön geht dabei ganz besonders an unsere fleißigen Helferinnen Lina, Sofia, Lucia, Zoé und Lena aus den Klassen 10d, 9b, 8d und 10b sowie an unsere noch aktiven Schülersprecher des vergangenen Schuljahres Mia, Mattias und Lenya. Ob Kasse betreuen, Kaffee kochen, Geschirr spülen oder dort einspringen, wo gerade zwei Hände zu wenig waren – ihr wart unermüdlich im Einsatz!

So darf ein Schuljahr gerne beginnen: mit einem vollen Haus und vielen netten Begegnungen!

Corinna Hartwich-Beck

Wandern, Wünsche, Würstchen – und Petrus spielt mit

Wandern, Wünsche, Würstchen – und Petrus spielt mit

Wandertag, Gottesdienst und anschließend eine ordentliche Stärkung – eine Kombination, die an der Wallburg-Realschule längst Tradition hat. Am 18.09.2026 führte der Weg unserer Schülerinnen und Schüler wieder nach Maria Limbach, wo unter dem Motto „Was steckt in mir? – Gott füllt unser Schuljahr mit Leben“ gleich zweimal gemeinsam gefeiert wurde. Im Gepäck hatten die Klassen dabei nicht nur Proviant, sondern auch etwas ganz Persönliches: Flaschen, gefüllt mit ihren Wünschen, Gedanken und Hoffnungen für das neue Schuljahr. Viele davon waren mit viel Kreativität und Liebe zum Detail gestaltet worden und wurden im Gottesdienst natürlich auch zum Hingucker.

Für die 5. bis 7. Klassen gestalteten Pfarrerin Schimmel und Pfarrer Mai kurzweilig und perfekt als Team harmonierend den knapp 30-minütigen Gottesdienst, anschließend waren die 8. bis 10. Klassen an der Reihe. Pfarrer Mai und die Religionslehrkräfte griffen dabei das Motto auf und schafften es ebenfalls mit Wortwitz, aktuellen Bezügen und manchem Schmunzeln, die Schülerinnen und Schüler mitzunehmen. Für die musikalischen Höhepunkte sorgten unsere Chorklassen, begleitet von ihren Musiklehrkräften an Keyboard und Gitarre, die beide Gottesdienste mit viel Freude und Engagement bereicherten. Nicht zu vergessen sind auch all die Schülerinnen und Schüler, die beide Male das Anspiel wie auch den Vortrag der Fürbitten mit Leben füllten – vielen lieben Dank dafür an euch.

Nach dem Gottesdienst ging es dann vom Kirchenraum in die Pilgerhalle – und damit zum kulinarischen Teil des Wandertags. Getränke, frisch gegrillte Bratwürste und eine beeindruckende Auswahl an Kuchen warteten auf die hungrigen Wallfahrer.

Möglich wurde diese bestens organisierte Stärkung einmal mehr durch die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Pfarrgemeinde Limbach, die nicht nur für das leibliche Wohl sorgten, sondern auch die Bewirtung routiniert übernahmen. Dafür gab es von den Religionslehrkräften natürlich auch in diesem Jahr ein kleines Dankeschön.

Und Petrus? Der spielte ebenfalls bestens mit: trocken hin und zurück – besser hätte man es für einen Wandertag wohl kaum bestellen können!

Corinna Hartwich-Beck

Fakes?! Können wir auch!

Fakes?! Können wir auch!

Ein Highlight des IT-Unterrichts im Modul 1.9 zu Digitalen Medien ist die Beschäftigung mit dem Thema Desinformation und Manipulation – oder anders: Fake News. Erstaunlich oft geben dabei die Fünftklässlerinnen und -klässler an, selbst schon Fake News erlebt zu haben, besonders in den sozialen Medien wie TikTok, Instagram und Co. 

Die Schülerinnen und Schüler reflektierten im Unterricht darüber, wie Fake News erkannt werden können. Selbstständig kamen sie auf die Idee, dass man zunächst nachdenken sollte, ob die Situation so überhaupt passieren kann bzw. wie wahrscheinlich die gezeigte Konstellation ist. 

Darüber hinaus gab “Die Sendung mit der Maus” weitere Tipps und Hinweise, wie man Falschnachrichten bzw. -bilder erkennen kann: Man sollte stets nachforschen, wer den Beitrag verfasst hat, denn nur seriöse Quellen wie der öffentliche Rundfunk sind verlässlich, da sie ihre Informationen vor der Veröffentlichung mehrfach auf Richtigkeit hin prüfen. Hilfreich ist außerdem eine Internet-Recherche zum Thema, indem einige Schlagworte in eine Suchmaschine eingegeben werden. Bei Bildern bewährt sich die Rückwärtssuche, indem man das betreffende vermeintliche Foto in die Suchmaschine hochlädt, woraufhin diese alle Webseiten ausgibt, auf denen sie das Bild gefunden hat. 

Trotz aller spannenden theoretischen Erkenntnisse war die anschließende praktische Erprobung die Phase der Unterrichtseinheit, welche am meisten Begeisterung hervorrief: Die Schülerinnen und Schüler durften mit Hilfe der iPads eigene Foto-Collagen erstellen, wobei sie wählen konnten, ob sie eher eine Schreck-Situation zeigen wollten, etwas Überraschendes oder etwas, auf das sie stolz sind. Entstanden sind viele witzige Fake-Bilder, die Schülerinnen und Schüler zeigen, wie sie Bären streicheln, in eine riesige Cappuccino-Tasse hüpfen oder einen Drachen reiten.

In diesem Sinne: Fake News? Können wir (erkennen)!

– Kirsten Christiansen

Werte, die anstecken – Wertebotschafterinnen und CourageCoaches begeistern angehende Lehrkräfte

Werte, die anstecken – Wertebotschafterinnen und CourageCoaches begeistern angehende Lehrkräfte

Auch ein noch so erfolgreiches Schuljahr geht irgendwann zu Ende – und für unsere Wertebotschafterinnen Lenya und Sophia hätte es kaum einen passenderen Schlusspunkt geben können. Der unterfränkische Wertetag für angehende Lehrkräfte an der Wilhelm-Sattler-Realschule in Schweinfurt bildete am 28.07.2026 den krönenden Abschluss eines ereignisreichen Jahres voller Workshops, Schulbesuche, aber auch Ausbildungseinheiten. Denn nur vier Tage nachdem Sophia ihre Ernennungsurkunde als Wertebotschafterin in Nürnberg erhalten hatte, standen die beiden bereits wieder auf der Bühne – voller Energie, Ideen und Begeisterung für das, was sie in den vergangenen Monaten in Zusammenarbeit mit ihrem Werte-Team auf die Beine gestellt hatten.

Gemeinsam mit ihren Schweinfurter Wertebotschafterkolleginnen Lilly, Emilia und Marlene zeigten sie eindrucksvoll, wie lebendige Wertearbeit an Schulen aussehen kann. Statt trockener Theorie erwartete die angehenden Lehrkräfte ein praxisnaher Einblick in zahlreiche Projekte, die in den vergangenen Monaten durchgeführt worden waren. Die Schülerinnen präsentierten Ausschnitte aus ihren gemeinsam gestalteten Workshops für die 7. Klassen, berichteten von Kurzschulungen an Grundschulen in Wasserlosen, Eltmann und Schweinfurt sowie von vielfältigen Aktionen an ihren eigenen Schulen, bei denen bereits die jüngeren Jahrgangsstufen aktiv eingebunden wurden.

Doch Zuhören allein war an diesem Vormittag ausdrücklich nicht vorgesehen. Mit Methoden wie dem Blitzlicht oder „warme Dusche“ machten die Wertebotschafterinnen die Studienreferendarinnen und -referendare selbst zu Mitwirkenden und bewiesen einmal mehr, dass Werte dann am stärksten wirken, wenn man sie nicht nur erklärt, sondern erlebt.

Unterstützt wurden sie dabei von den Courage-Teams beider Schulen. Stellvertretend für die Wallburg-Realschule informierten Lenya und Sofia über ihre Ausbildung zu CourageCoaches, und ermöglichten gemeinsam mit den Schweinfurter Schülerinnen Einblicke in Projekte mit externen Partnern wie Kolping – Netzwerk für Geflüchtete oder thevo. Doch auch sie präsentierten Auszüge aus ihren Workshops in den 5. und 8. Klassen, die sich mit den verschiedenen Formen von Diskriminierung bzw. mit dem Schwerpunkt „Homophobie“ auseinandersetzten. Kreativ, authentisch und voller Praxisbezug zeigten Lenya und Sofia, wie Demokratiebildung, Zivilcourage und gegenseitiger Respekt im Schulalltag ganz selbstverständlich gelebt werden können.

Dass junge Menschen ihre Mitschülerinnen und Mitschüler auf Augenhöhe erreichen, wurde an diesem Tag besonders deutlich. Genau dieses Peer-to-Peer-Prinzip bezeichneten die beteiligten Lehrkräfte Carina Thorwarth, Susanne Müller und Corinna Hartwich-Beck ebenso wie die teilnehmenden Studienreferendarinnen und -referendare als einen unschätzbaren Gewinn für die schulische Wertebildung.

Ein herzliches Dankeschön gilt unseren engagierten Mädels Lenya, Sophia und Sofia. Mit ihrer Begeisterung, ihrer Kreativität und ihrem unermüdlichen Einsatz haben sie gezeigt, dass Werte keine Schlagworte sind, sondern dann ihre größte Kraft entfalten, wenn junge Menschen sie selbstbewusst vorleben. Oder anders gesagt: Wer andere mit seiner Haltung ansteckt, verändert nicht nur den Schulalltag – sondern manchmal tatsächlich ein kleines Stück Welt.

Corinna Hartwich-Beck

Maya W. aus der Klasse 8d gewinnt den Ferienkalenderwettbewerb 2026

Maya W. aus der Klasse 8d gewinnt den Ferienkalenderwettbewerb 2026

Was für ein Erfolg! Aus Hunderten von Einsendungen wurde im Rahmen einer Vorauswahl durch eine Jury des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus und der anschließenden bayernweiten Online-Abstimmung der Kalender von Maya als Ferienkalender 2026/2027 ausgewählt. 

Der diesjährige Ferienkalender-Malwettbewerb stand unter dem Motto: „Der Wald im Wandel der Jahreszeiten!“. Maya hat mit ihrer detailreichen Darstellung überzeugt. So finden sich auf ihrem Kalender beispielsweise ein sorgfältig ausgearbeitetes Auerhuhn, ein Dachs und sogar ein Siebenschläfer. Die Ergebnisse des Ferienkalender-Wettbewerbs sprechen für sich: Kunstunterricht ist kein verzichtbarer Luxus, sondern ein zentraler Bestandteil einer ganzheitlichen Erziehung. Er stärkt die Persönlichkeit, eröffnet Ausdrucksmöglichkeiten jenseits des rein kognitiven Denkens und fördert jene Kreativität, die in unserer Zeit eine zentrale Schlüsselkompetenz darstellt. Gerade in den musischen Fächern erleben Kinder Selbstwirksamkeit, entwickeln eigene Ideen, entdecken Talente und finden einen Ausgleich. 

Zur Preisverleihung im Kultusministerium war unsere Gewinnerin am 31. Juli mit der ganzen Klasse nach München eingeladen, wo wir einen sommerlichen Tag verbrachten: Die Anreise mit dem ICE, die Preisverleihung durch die Bayerische Staatsministerin für Unterricht und Kultus Frau Anna Stolz sowie die  Fragerunde im Kultusministerium, das leckere Essen im Casino des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, aber auch der Besuch der Ausstellung Haar – Macht – Lust in der Kunsthalle und der anschließende Stadtbummel bot für alle viel Abwechslung und einen schönen Abschluss des Schuljahres.

Constanze Büller

Demokratie zum Anfassen: „Demokratie stärken“ zu Gast an der Wallburg‑Realschule

Demokratie zum Anfassen: „Demokratie stärken“ zu Gast an der Wallburg‑Realschule

Vom 13. bis 30. Juli war an der Wallburg‑Realschule die Wanderausstellung „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“ der Friedrich‑Ebert‑Stiftung zu Gast. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Demokratie im Alltag funktioniert – und warum sie dort besonders verletzlich ist, wo Menschenwürde und Vielfalt unter Druck geraten.

Die Ausstellung ist bewusst so gestaltet, dass sie Jugendliche aktiv einbindet: Sie besteht aus drei beleuchteten doppelseitigen Stelen, einem interaktiven Medientisch sowie einer Würfelwand. Inhaltlich spannt sie den Bogen von den Grundlagen demokratischer Prinzipien über Erscheinungsformen rechtsextremer Weltbilder bis hin zu Gegenstrategien und Möglichkeiten des Engagements.

Gerade dieser Perspektivwechsel – nicht nur „wogegen“ zu sein, sondern auch zu klären, wofür man einsteht – machte die Station in unserer Schule besonders anschlussfähig: Demokratie nicht als abstraktes Kapitel im Schulbuch, sondern als Haltung, die im Schulalltag beginnt.

Das klare Highlight für viele Jugendliche war der interaktive Medientisch. Hier ließ sich selbstständig recherchieren, vergleichen und vertiefen – mit kurzen Clips, Interviews und interaktiven Elementen. 

Besucht wurde die Ausstellung im Geschichtsunterricht, vor allem von den 8. und 9. Klassen. Für die Lerngruppen bot die Ausstellung einen gelungenen Rahmen, um abstrakte Begriffe wie Demokratie anschaulich nachvollziehen zu können, Fragen zu klären und über aktuelle Bezüge  nachzudenken und sich auszutauschen – denn die Inhalte funktionieren sowohl im gemeinsamen Austausch als auch im individuellen Erkunden.

So wurde aus dem Ausstellungsbesuch mehr als ein Rundgang: Er wurde zu einer Lerngelegenheit, in der Neugier, Diskussion und Orientierung zusammenkamen – und in der Demokratie als etwas erfahrbar wurde, das man schützen und mitgestalten muss.

– Kirsten Christiansen