Auf die Plätze, fertig, lest!

Auf die Plätze, fertig, lest!

Wer wird Sieger des Vorlesewettbewerbs der 6. Klassen in der Wallburg- Realschule Eltmann?

Dies ermittelte am 09.12.2025 eine Jury bestehend aus den Deutschlehrern der 6. Klassen, sowie dem Vorjahressieger des Vorlesewettbewerbs, Jonas Schneider (7b), und Frau Plischke, als Vertreterin der Schulleitung. 

Zuvor wurden klassenintern zwei besonders gute Leser ermittelt, die ihre Klasse bei diesem Wettbewerb vertreten sollten. So traten Clara Schmitt (6a), Antonia Kager (6a), Lenny Fischer (6b) und Raphael Kerner (6b) sowie Laura Klesse (6c), Julian Wehr (6c), Keno Kröner (6d) und Marta Rödelmeier (6d) gegeneinander an.

Vorgetragen wurde jeweils ein ca. dreiminütiger Lesetext aus einem Kinder- oder Jugendbuch, das sich die Schüler und Schülerinnen selbst aussuchen und den sie zuhause vorbereiten durften, sowie ein von der Jury bestimmter, unbekannter Text. Zunächst lasen die Kinder besonders lustige, spannende, geheimnisvolle oder abenteuerliche Textstellen, zwar etwas aufgeregt, aber so begeistert, aus ihren Lieblingsbüchern vor, dass wir schmunzeln mussten, uns gruselten, aufgeregt mitfieberten oder uns vor Lachen biegen mussten. Danach ging es daran, die Einbruchsszene in den Tower of London aus der „Gangsta-Oma“ von David Walliams aufleben zu lassen.

Obwohl alle uns mit ihren Lesevorträgen begeisterten, mussten wir einen Sieger ermitteln. Hier konnte Raphael Kerner mit seiner besonders gut betonten und sehr flüssig vorgetragenen Lesestelle, nämlich einer Verfolgungsjagd aus dem Buch „Bodyguard“ von Chris Bradford, am meisten überzeugen.

Er wird im Februar 2025 die Schule beim Regionalentscheid in Haßfurt vertreten. Als zweite Siegerin und Stellvertreterin wurde Laura Klesse ermittelt.

Digitaler Adventskalender der WRS

Digitaler Adventskalender der WRS

752 Aufrufe zur Halbzeit – bist du dabei?

Auch in diesem Jahr bastelten verschiedene Teams aus unserer Schülerschaft (Werte-Team, Courage-Team, SMV, Umwelt- und Fairtrade-Team) sowie einige Lehrkräfte (z. B. die Fachschaft Religion) einen digitalen Adventskalender, der unseren Schülerinnen und Schülern die stressige Vorweihnachtszeit mit vielen Leistungsnachweisen, Chorproben, Packaktionen für die Tafel usw. versüßen soll.

Bis zum 12.12. wurden bereits 752 Aufrufe verzeichnet. Warst du noch nicht dabei und hast Lust darauf, Rezepte auszuprobieren, ein Memory zu spielen, unterhaltsame Videos zu schauen oder kleine Geschenke selbst herzustellen?

Dann verpasse unseren Adventskalender nicht und schaue vorbei! Den Link findest du in deinen Schulmanager-Nachrichten!

Fairkleidet – das Klimobil an der WRS

Fairkleidet – das Klimobil an der WRS

Der Name des Workshops war Programm, denn es ging um Fairness bei der Textilproduktion und die Schülerinnen und Schüler erhielten Gelegenheit, sich zu verkleiden. Aber der Reihe nach:

Die drei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KjG-Hauses Schonungen waren bereits zum wiederholten Male an unserer Schule zu Gast, verbindet ihr Programm doch Bildung zum Thema Nachhaltigkeit mit unterhaltsamen Teamspielen, die Motivation und Verbundenheit bei den Schülerinnen und Schülern schaffen.

Diesmal kamen unsere siebten Klassen in den Genuss des Moduls zu Fairtrade. Die Wahl der Kleidung ist gerade für Jugendliche Ausdruck von Persönlichkeit und Individualität, daher spiel sie meist für Schülerinnen und Schüler eine besonders große Rolle. Doch nur wenige wissen, wie ihre Kleidung produziert wird.

Abhilfe schuf nach einem Einstieg, bei dem die einzelnen Verarbeitungsschritte von Textilien im Kontext der Globalisierung auf einer riesigen Landkarte verortet wurden, eine schüleraktive Phase:

Als Journalistinnen und Journalisten gingen unsere siebten Klassen auf Weltreise und erkundeten die Textilproduktion. Wo kommt unsere Kleidung eigentlich her? Wer produziert sie und unter welchen Bedingungen? Wer verdient am meisten daran, wie gerecht ist das und wie geht es unserer Umwelt damit?

Es folgte ein spannender „Live-Krimi“, der mit Elementen der Erlebnispädagogik die Problemfelder in der Kleidungsproduktion aufzeigte (z. B. dass die Arbeiterinnen und Arbeiter nur einmal am Tag die Toilette besuchen dürfen). Die Teilnehmenden schlüpften in einer kleinen Theatereinlage in die Rolle von Angestellten, Aufsehern und Polizisten – inklusive Kleidung, was zu großer Erheiterung bei unserer Schülerschaft führte, denn auch Jungs „schmissen“ sich in hübsche Kleider, um Näherinnen darzustellen.

Und dann war Kreativität gefragt: In Kleingruppen wurden Podcasts, Greenscreen-Videos oder andere Medienerzeugnisse erstellt, um das Gelernte in Szene zu setzen.

Abschließend zeigten die KjG-Mitarbeitenden den interessierten Jugendlichen die Webseite „Good on you“, wo man recherchieren kann, wie nachhaltig v. a. unterschiedliche Kleidungsmarken arbeiten. Die Schülerinnen und Schüler schlugen eine Vielzahl an bekannten und beliebten Marken vor und zeigten sich ernüchtert in Anbetracht der schlechten Ergebnisse. Außerdem wurde die Secondhand-Plattform „Vinted“ vorgestellt, die einzelne Schülerinnen und Schüler bereits kannten. Hier lässt sich nicht nur nachhaltig einkaufen, sondern bei Markenkleidung auch bares Geld sparen!

In einer Blitzlicht-Runde am Ende gaben die Siebtklässlerinnen und Siebtklässler viel positives Feedback. Besonders lobend hervorgehoben wurden die Video-Drehs und auch die Teamspiele, z. B. als sie in der Rolle der Arbeiterinnen und -arbeiter aus einer Fabrik entkommen sollten, was als „Der Boden ist Lava“-Spiel umgesetzt wurde.

Dieser informative, abwechslungsreiche Vormittag wird hoffentlich dazu beitragen, dass zukünftig bei dem einen Schüler oder der anderen Schülerin das Motto „Augen auf beim Kleiderkauf!“ gilt!

Susanne Müller und Kirsten Christiansen

Rentier-Alarm und Ruten-Workout – der SMV-Nikolaus erobert die WRS!

Rentier-Alarm und Ruten-Workout – der SMV-Nikolaus erobert die WRS!

Wenn es an den Klassenzimmertüren plötzlich polternd klopft, Engelchen kichern und ein bärtiger Mann mit goldenem Buch auftaucht, dann ist klar: Der SMV-Nikolaus Mattias ist im Haus! Zusammen mit Knecht Ruprecht mit dem Beinamen Elias, den beiden himmlischen Helferinnen Lia und Jana, aber auch zwei ungemein entspannten Rentieren, die auf Lenya und Mia hören, stattete er am 08.12.2025 unseren 5. Klassen, der Schulleitung, dem Hausmeister und dem Pausenverkauf einen Besuch ab.

Im Gepäck hatte der Nikolaus faire Schoko-Nikoläuse und Mandarinen – und jede Menge Einträge über unsere Fünftklässler. Von begeistertem Lob über die starke Klassengemeinschaft bis hin zu kleinen Mahnungen für vergessene Hausaufgaben war alles dabei und wurde zusätzlich durch ein vielfaches „Hohoho!“ untermauert.

Knecht Ruprecht jedoch zeigte sich sportlich-streng: Während die 5a ihn mit einem Lied milde stimmte, gelang dies den drei anderen fünften Klassen – mitten im Sportunterricht – mit Limbo, Kniebeugen oder dem furchtlosen Sprung über die Rute. Ganz nach dem Motto: Wer schwitzt, wird erlöst!

Und auch die Großen kamen nicht ungeschoren davon: Obwohl unsere Konrektorin Frau Plischke glaubhaft versicherte, es gebe keinerlei Beschwerden über Herrn Greb, unseren Schulleiter, forderte Ruprecht sicherheitshalber Liegestütze ein. Unser Chef meisterte sie bravourös!

Ein Nikolausbesuch voller Spaß, Bewegung und glänzender Augen – so lässt sich der Advent an unserer Schule sehen!

Corinna Hartwich-Beck

„Angst im Handgepäck“ – Thevo macht Mut gegen Diskriminierung

„Angst im Handgepäck“ – Thevo macht Mut gegen Diskriminierung

Wie fühlt sich Diskriminierung im Schulalltag an? Diese Frage stellte das theaterpädagogische Ensemble thevo aus Nürnberg am 27.11.2025 unseren Achtklässlern – und brachte mit dem interaktiven Stück „Angst im Handgepäck“ die Aula zum Mitdenken, Mitreden und Mitmachen.

Im Mittelpunkt standen alltägliche Formen von Ausgrenzung: wegen Herkunft, Religion oder Hautfarbe, aufgrund von Beeinträchtigungen, sexueller Identität, Alter, Namen oder einfach wegen des äußeren Erscheinungsbildes. An der fiktiven Martin-Behheim-Realschule erlebten die Schülerinnen und Schüler vier typische Situationen, in denen Diskriminierung oft unbemerkt passiert – in der Geografiestunde, beim Sport, in der Hofpause und sogar vor dem Lehrerzimmer.

Doch thevo beließ es nicht beim Zuschauen: Die Jugendlichen wurden aktiv ins Geschehen hineingenommen. Im ersten Durchlauf beobachteten sie, wie verletzende Bemerkungen, abwertende Blicke oder unfaire Zuschreibungen entstehen und benannten diese ganz klar. Dann begann allerdings die eigentliche Herausforderung: Wie sieht Schule ohne Diskriminierung aus?

Mit Mut, Stopp-Rufen und klaren Interventionen griffen die Achtklässler ein und veränderten die Szenen. Viele übernahmen selbst Rollen – ob als Mitschüler oder sogar als Lehrkraft – und zeigten, wie man im Alltag für andere einsteht.

Während zu Beginn die Beteiligung noch etwas zögerlich war, blühten die Jugendlichen im zweiten Durchlauf richtig auf. Das Stück wurde lebendig, authentisch – manchmal ernst, manchmal überraschend humorvoll. Spätestens als ein Darsteller zum Abschluss sein musikalisches Talent mit einem packenden Rap bewies, war das Eis endgültig gebrochen. Die Begeisterung war riesig – und sein Instagram-Account dürfte demnächst einige neue Follower haben.

„Angst im Handgepäck“ war weit mehr als eine Theatervorstellung: Es setzte ein starkes Zeichen für unsere Selbstverpflichtung als Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, nämlich für ein respektvolles Miteinander, und bewies eindrucksvoll, dass Mut, Aufmerksamkeit und gemeinsames Handeln Diskriminierung im Alltag sichtbar machen, aber auch verändern können.

Corinna Hartwich-Beck

Vortrag über den Jakobsweg begeistert die Klasse 7b

Vortrag über den Jakobsweg begeistert die Klasse 7b

Einen besonderen Einblick in das Pilgern auf dem Jakobsweg erhielt die Klasse 7b durch einen eindrucksvollen Vortrag von Frau Bauerschmitt, der Großmutter einer Schülerin. Im Jahr 2021, kurz nach der Pandemie, machte sie sich auf den berühmten Weg nach Santiago de Compostela – zu einer Zeit, in der deutlich weniger Pilgerinnen und Pilger unterwegs waren als gewöhnlich. Dadurch erlebte sie viele Etappen in besonderer Ruhe und Intensität, wie sie den Schülerinnen und Schülern schilderte.

Ihre Reise begann im französischen Saint-Jean-Pied-de-Port und führte sie über die Pyrenäen bis nach Santiago. Die erste Etappe über die Pyrenäen empfand Frau Bauerschmitt als besonders anspruchsvoll, aber sie beschrieb eindrucksvoll, wie lohnend der Blick zurück auf die überwundenen Höhenmeter war. Während Pilgerinnen und Pilger normalerweise rund 33 bis 36 Tagesetappen benötigen, absolvierte Frau Bauerschmitt den Weg in beeindruckenden 26 Tagen. Die ersten zwei Wochen war sie sogar ganz allein unterwegs –eine wertvolle Erfahrung, wie sie berichtete.

Besonders lebendig wurde der Vortrag durch die vielen Bilder, die Frau Bauerschmitt mitgebracht hatte. Sie zeigte markante Punkte entlang des Weges, aber auch Einblicke in die Herbergen, sodass sich die Klasse ein gutes Bild vom Alltag einer Pilgerin machen konnte. Außerdem präsentierte sie ihren Talisman, die Jakobsmuschel, ihren Pilgerpass sowie die am Ende erhaltene Pilgerurkunde, die „Compostela“.

Mit ihrer offenen, spannenden und mitreißenden Art gelang es Frau Bauerschmitt, die Klasse 7b für das Thema Pilgern zu begeistern und ihnen die besondere Atmosphäre des Jakobswegs näherzubringen.

 

Ein herzliches Dankeschön an Frau Bauerschmitt für diesen einfühlsamen und eindrucksvollen Vortrag!